Anouschka Renzi: „Jüdischer Faden“

Ungewohnte Einblicke in das Privatleben des TV-Stars
Anouschka Renzi schickt ihre Tochter auf eine jüdische Schule. Berlin (cat). Kaum jemand wusste bislang, dass Schauspielerin Anouschka Renzi ein „roter, jüdischer Faden“ durchs Leben begleitet! Im Interview mit „bild.de“ offenbarte Renzi ein privates Detail ihrer Herkunftsgeschichte, das bisher noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen war: „Mein Erzeuger war bolivianischer Jude“, sagte sie.

Zudem war sie eine zeitlang mit einem Israeli verheiratet und die Tochter der 50-Jährigen besucht das Jüdische Gymnasium „Moses Mendelssohn“ in Berlin-Mitte. Chiara Moon – die aus der Ehe mit dem Schauspieler Jochen Horst stammt – habe unbedingt auf diese Schule gewollt, weil sie von ihrer Mutter weltoffen und ohne Vorurteile erzogen worden sei. Anouschka Renzi schwärmt von der Durchmischung der durchschnittlich 450 Schüler: „Dort lernen jüdische Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt gemeinsam mit Christen und Moslems. Das ist zeitgemäß für eine moderne Welt wie unsere! Alles andere wie auch Orthodoxie ist überholt, mag ich nicht!“ Eine Gefahr antisemitischer Übergriffe auf die 16-Jährige oder ihre Mitschüler sieht die Film-Ikone nicht: „Dieses Gymnasium ist sicher wie Fort Knox.“
Foto: highgloss.de

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Olena Seregina

Was ich soll und schulde, steht im Steuerbescheid.
Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
Und alles andere kann ich selbst entscheiden.
/ viktor37/

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