Auto: So vermeidet man Wertverlust

Nässe, fallende Blätter und Kastanien gehören zu den größten Gefahren für das Auto. Irgendwann ist es soweit: Es müffelt im Inneren des Autos und ständig sind die Scheiben beschlagen. Vor allem im Herbst und Winter besteht die Gefahr. Wer sich jedoch ein paar einfache Dinge angewöhnt und sein Auto im Herbst und Winter richtig pflegt, vermeidet die typischen Dunkle-Jahreszeit-Symptome – und einen Wertverlust.

Das Problem kommt von außen. Rücken Herbst und Winter näher, häufen sich die Regenfälle und die Bäume verlieren ihren grünen Schmuck. Nasses Laub, fallende Kastanien und zu viel Feuchtigkeit im Interior hinterlassen innen und außen ihre negativen Spuren. Setzen sich die braunen feuchten Blätter auf dem Auto ab, greifen sie auf Dauer durch Gerbsäure den Autolack an. Gleichzeitig schlüpfen sie in Ritzen und Fugen der Karosserie und verstopfen unter Umständen die Wasserabläufe.
Fahrzeugpflege im Herbst und Winter

Die Konsequenz: verstopfte Ablauflöcher, zu viel Feuchtigkeit im Inneren und ein unangenehmer, modriger Geruch. Um dies zu vermeiden, sollte man, wann immer es geht, sein Auto möglichst nicht unter Bäumen parken. Kastanien könnten ebenfalls gefährlich werden. Die fallenden Früchte verursachen unter Umständen sogar noch Dellen im Dach. Lässt es sich nicht vermeiden, heißt die Devise: Blätter so schnell wie möglich entfernen.

Feuchtigkeit im Inneren vermeidet man nicht nur durch die regelmäßige Kontrolle der Abflusskanäle – zum Beispiel auch beim Schiebedach – sondern auch der Pollenfilter. Ist er verstopft, sollte er so schnell wie möglich ausgetauscht werden. Doch damit nicht alles. Auch die Fahrgäste selbst schleppen im Herbst und Winter oft Feuchtigkeit mit ins Innere und Fenster werden im winterlichen Klima eher selten geöffnet.

Wer sich allerdings angewöhnt, vor dem Einsteigen die Füße gut abzuklopfen, ist schon auf der besseren Seite. Ebenso gehören nasse Regenschirme gründlich geschüttelt, bevor man sie ins Innere legt. Nichtsdestotrotz lässt sich Feuchtigkeit im Inneren nicht völlig vermeiden. Legt man allerdings eine Zeitung unter die Fußmatten, saugt auch sie ein Teil der Flüssigkeit auf und hilft – bei regelmäßigem Austausch -, das Klima im Inneren so trocken wie möglich zu halten.
Foto: dmd/thx

Über den Autor

Stephan

Hallo, ich bin der Stephan, freier Autor und Hobbyblogger. Ich mache mein Fachabitur und in meiner Freizeit blogge ich hier und da mal was. Grüße

2 Kommentare

  • Hallo, ich finde es sehr interessant wie du dieses Thema beschrieben hast, es ist wirklich hart zu wissen, dass Kleinigkeiten, wie Feuchtigkeit, Blätter oder sonst noch was so schädlich sein kann.

    Danke nochmal :)

  • Wir besitzen zwei Wagen und was hier beschrieben wird, ist für mich absolut nachvollziehbar. Mein Wagen ist ein VW Golf aus dem Jahr 2006 und das meiner Frau, ein Toyota Corolla, Baujahr 2012.

    Während ich genau auf diese Dinge achte und meinen Wagen stets gepflegt halte, ist meine Frau schon etwas nachlässiger bei der Pflege und achtet auch nicht immer unbedingt auf die von Dir gegebenen Tipps.

    Und was soll ich sagen, mein VW Golf macht einen hochwertigeren Eindruck, als der meiner Frau, der 6 Jahre jünger ist.

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