Benzin sparen: Mit diesen Tricks günstiger unterwegs

Mal steigt der Benzin Preis. Dann sinken die Benzinkosten wieder. Unabhängig davon schont jeder Autobesitzer das ganze Jahr über gerne seinen Geldbeutel. Und das geht auch. Mit ein paar simplen Tricks.

Die einfachste Regel heißt: Mit sinkendem Gewicht sinken auch die Kosten. Für die Berechnung gilt die Faustregel: Pro 100 Kilo Mehrgewicht benötigt der Motor 0,4 – 0,7 Liter/100 km mehr, um es zu transportieren. Wer sich also die Zeit nimmt, den Kofferraum und das Interieur des Autos von allen überflüssigen Dingen, die sich dort im Laufe der Zeit ansammeln, zu befreien, ist schon von Anfang an günstiger unterwegs.

Benzin tanken

Auch der Luftdruck der Reifen schlägt sich nieder im Verbrauch. Wer hier den Schlendrian walten lässt und mit zu geringem Luftdruck unterwegs ist, beeinträchtigt nicht nur negativ das Fahrverhalten, er erhöht auch den Reifenverschleiß und den Benzin Verbrauch.

Ebenso hinterlassen die Schaltgewohnheiten ihre Spuren im Geldbeutel. Je geringer die Drehzahl und je höher der eingelegte Gang, desto geringer der Benzin Verbrauch. Das bedeutet nicht, dass man nur noch vor sich hin zuckeln soll. Bis zum Erreichen der optimalen Drehzahlhöhe darf man ruhig das Gaspedal einsetzen. Der richtige Moment zählt. Der Weg dorthin muss nicht im Schneckentempo angetreten werden.

Dies gilt auch für die Fahrweise im Allgemeinen. Hier heißt das goldene Motto: vorausschauend unterwegs sein. Wer sich früh genug auf kommende Situationen einstellt, spart es sich, unnötig stark zu beschleunigen oder bremsen zu müssen. Also lieber vor der roten Ampel schon frühzeitig den Fuß vom Gaspedal nehmen und ausrollen lassen.

Unabhängig davon helfen auch eine Menge Spritspar-Apps für das Smartphone, um den Geldbeutel zu schonen. Sie weisen einem mit Daten, die von den Anbietern geliefert werden, den Weg zur günstigsten Tankstelle in der Nähe. Und wer sich ab und zu lieber auf seinen Drahtesel schwingt anstatt für jeden Zweck den vierrädrigen Freund zu nehmen, spart sowieso eine Menge Geld – und tut noch dazu seiner Gesundheit Gutes.
Foto: dmd/thx

Über den Autor

Olena Seregina

Was ich soll und schulde, steht im Steuerbescheid.
Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
Und alles andere kann ich selbst entscheiden.
/ viktor37/

5 Kommentare

  • Sehr tolle Tipps, dadurch kann man wirklich enorm sparen. Wenn man die ganzen kleinen Tipps zusammenaddiert und bei den entsprechenden Kilomertern amcht das schon sehr viel aus!

  • Ich bin ehrlich, ich habe mich bis vor einiger Zeit nie mit dem Thema „Spritsparen“ auseinander gesetzt. Seitdem ich aber den neuen Job habe und wirklich viel fahre merke ich schon, wie „so ein bisschen Flüssigkeit“ ganz gut ins Geld geht! Heftig! Auf der Suche nach Tipps zum Spritsparen bin ich nun also hier gelandet. :-) Der Tipp mit der App ist wirklich super! :-) Man kann vielleicht noch ergänzen, dass man sich nach privaten und kleinen Tankstellen umschauen kann, die sind meistens noch etwas günstiger :-)

  • Die Benzinpreise sind in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass man wirklich auf den Cent schauen muss. Diese Tipps kann man sehr gut anwenden und sie können einen am Ende des Jahres einen Urlaub finanzieren.

  • Ich finde, solche Tricks, wenn man sie addiert, bringen enorm viel.
    Es mag zwar auf den ersten Blick nicht viel bringen, wenn man ein paar Cent spart, aber auch die läppern sich über die Zeit auf ein schönes Sümmchen.
    Ich fahre generell immer in der Stadt im 5.Gang…
    Wenn man kein Problem damit hat, viel hin und her zu schalten, kann ich das nur weiter empfehlen!
    Den Trick mit der App, kannte ich auch noch nicht, vielen Dank!

  • Wenn man in einer Großstadt lebt finde ich besonders den Tipp mit der App sehr hilfreich. Da liegen sogar zwischen zwei Straßen manchmal Differenzen von 5-10 Cent.

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