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Notebooks und PC mit LapSec gegen Diebe absichern

Nach einem Computerdiebstahl ist guter Rat teuer. Kam der Dieb an die wertvollen Daten? Muss man Angst haben, dass plötzlich das Konto leer geräumt wird, Firmengeheimnisse, Kennwörter und Privates in fremde Hände gefallen sind? Mit dem kostenlosen Werkzeug LapSec (Laptop Security) lässt sich vorbeugen und das Notebook so sicher machen wie Fort Knox.

LapSec ist eine Sicherheitssoftware, die speziell für die Belange von Notebookbesitzern ausgelegt ist. Der Anwender kann hier zum Beispiel in einem einfachen Interface einstellen, dass nach einer gewissen Zeit der Inaktivität der Bildschirmschoner mit Kennwortschutz angeht. Außerdem kann die Auslagerungsdatei pagefile.sys, die mitunter wichtige Daten enthält, beim Herunterfahren automatisch geleert werden. Aber auch PC-Nutzer profitieren natürlich von diesen Einstellungen. In der Regel sind ihre Rechner nur weniger diebstahlgefährdet.


Das Interface von LapSec ist einfach, aber effektiv

Eine weitere Einstellung deaktiviert die Autorun-Funktion der USB-Schnittstelle, so dass Angreifer nicht mehr einfach mit einem präparierten USB-Stick oder einer externen Festplatte Böses anrichten können.

Die Wiederherstellungskonsole kann mit einem Passwort versehen werden. Dieses Microsoft-Werkzeug ermöglicht es, Dienste zu aktivieren oder deaktivieren, Laufwerke zu formatieren und Daten zu lesen und zu schreiben. Und wer will schon, dass das ein Fremder im Vorbeigehen “erledigt”.

Auch das Anmeldekennwort ist für einen etwas technisch versierten Angreifer kein Problem. Er baut einfach die Festplatte aus, hängt sie an einen anderen PC und hat sofort Zugriff auf alle Daten. Das dauert je nach Rechnertyp teils nur wenige Minuten. Deshalb ist es sinnvoll zumindest den Ordner “Eigene Dokumente” zu verschlüsseln, um besonders wertvolle Daten abzusichern. Wer will, kann in den Einstellungen von LapSec auch weitere Verzeichnisse auf diese Weise schützen. Die komplette Festplatte können Sie jedoch so leider nicht verschlüsseln.

Loadblog-Fazit:

LapSec ist auch von Laien gut zu konfigurieren und läuft unter XP, Vista und Windows 7. Die Oberfläche ist einfach gehalten und besteht praktisch nur aus Checkboxen für jede Sicherheitsfunktion. Ein Knopf zum Überprüfen des aktuellen Sicherheitszustands rundet den Funktionsumfang ab. Die Verschlüsselung von Teilen des Systems erfordert allerdings etwas Geduld.

Download LapSec (Windows)
Notebooks und PCs gegen Datendiebe absichern

Primera Division im Live-Stream: Real, Barcelona und Co. kostenlos und legal online sehen

Messi, Xavi, Iniesta oder doch Christiano Ronaldo, Mesut Özil und Kaká? Die eigentliche Frage “Real Madrid oder FC Barcelona” aber stellt sich wohl eher folgendermaßen: Erhält der vermutlich teuerste Kader aller Zeiten überhaupt noch einmal eine Chance, das derzeit wohl beste Team der Welt von einem erneuten Gewinn der spanischen Meisterschaft abzuhalten? Oder kann Pep Guardiola in seinem zweiten Jahr seinen neunten Titel einfahren? Wird es Jose Mourinho (The Special One) im Rückspiel gelingen, die Schmach des verlorenen „el clasico“ vergessen zu machen oder wird er sich bei einer erneuten Niederlage im eigenen Stadion gar selbst unter die Rasensprenger stellen?

Die Primera Division hat es in sich, es wird der vermutlich feinste Fußball Europas gespielt. Und es tun sich weitere spannende Fragen auf: Wird der großartige Kaká noch einmal zurückkommen? Wann wird es dem einigermaßen überraschend vor seinen weltmeisterlichen Mannschaftskameraden Xavi und Iniesta – und trotzdem völlig zurecht – erneut zum Weltfußballer gekrönten Lionel Messi (21 Tore in 18 Spielen) gelingen, den ebenfalls sensationell aufspielenden Christiano Ronaldo (22 Tore in 21 Spielen) in der Torschützenliste einzuholen? Welche Rolle können die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Kedhira dabei spielen? Ist das wie ein Uhrwerk laufende Tiki-Taka der Katalanen überhaupt zu stoppen? Zweifellos: die Mannschaften von Real Madrid und dem FC Barcelona brechen gegenwärtig alle Superlative. Aber auch die übrigen Mannschaften der Spanischen Primera Division – man denke nur an den Sevilla, Villareal, Valencia – bieten das ganz große Fußball-Kino.

Dabei sind die Spiele der spanischen Liga noch nicht einmal im Pay-TV zu sehen. Das ist aber überhaupt nicht bedauerlich, denn dafür gibt es sie in einer Top-Qualität mit deutschem Kommentar und völlig legal kostenlos im Live-Stream bei laola1TV! Dort werden auch die Zusammenfassungen fast aller Spiele des Spieltages bereit gestellt.

Alle Spiele der Primera Division im live-Stream!
Fußball live!

Und es ist fast gar nicht peinlich, sich bereits jetzt für den 17. April 2011 im Kalender vorzumerken: total beschäftigt mit „el clasico“: Real Madrid – FC Barcelona. Guckt euch auch unsere Tipps für Fußball Freeware an!

Bild: Messi von Jan SOLO (cc)

Screenbrush: Kostenloses Malprogramm mal ganz anders

Schon wieder ein Gratis-Malprogramm? Richtig, aber Screenbrush ist anders. Ganz anders. Das beginnt damit, dass es intern keine Bitmap-Grafiken speichert, sondern Vektordaten – obwohl es ein Mal- und kein Zeichenprogramm ist. Der Grund dafür ist die optionale Übertragung auf Leinwände oder Keramik in variabler Größe – dazu später mehr.

Dann ist da die Programmoberfläche. Simpler und übersichtlicher geht kaum. Oben stehen die Grundfunktionen wie Malen, Galerie anschauen, Community oder Shop. Mehr Bedienelemente gibt’s nur im Malmodus. Dann finden sich links ganze acht Buttons für Laden, Speichern und ein paar andere Funktionen, die man sonst in einem Windows-Pulldown-Menü suchen würde. Der kreativen Arbeit dienen vier Toolbereiche: Eine Auswahl von Stiften, Pinseln und Radierern in Kreisform und eine ähnlich aufgebaute Farbpalette. Ein paar Schieberegler für Strichstärke, Farbmenge, Verdünner oder Neigungswinkel und dazu eine Box mit anfangs zwei Zeichenebenen, wie bekannt von Photoshop. Paint.Net, Gimp&Co,

Beschränkung auf das Wesentliche

Hoppla? Keine Textfunktion, kein Lasso, Zauberstab sonstige Auswahlwerkzeuge, keine Linien oder geometrische Formen, kein…..ja eigentlich überhaupt nichts, was man bei noch so einfachen Zeichen- und Malprogrammen gewohnt ist. Nur Pinsel, Stifte und Radierer? Richtig, Screenbrush ist Staffelei, Palette, Pinsel und Stift – Malen pur statt digitaler Grafikkonstruktion.

Mit einer Ausnahme: Ich erwähnte die Unterstützung von Zeichenebenen, eine Funktion die eigentlich besseren Grafikprogrammen vorbehalten ist. Hier ist sie weniger für Fotomontagen oder ausgefeilte Blendeffekte vorgesehen, sondern schlichtweg zum Abpausen.

Dazu importiert ihr einfach ein beliebiges Vorlagenbild im JPG-, PNG-, BMP- oder TIF-Format auf die Hintergrundebene. Über den Transparenz-Schieberegler lässt sich die Vorlage durchscheinender machen. Die abschaltbare „Zauberpipette“ übernimmt beim Malen auf der Hauptebene automatisch die Farbe der darunterliegenden Vorlagenebene. Und weil das alles ein bisschen kompliziert klingt. Hier geht es zu ein paar Beispielvideos und Tutorials.

In der Praxis zeigt sich bei Screenbrush – durch die reine Auslegung auf Freihandmalen ganz besonders deutlich – ein altes Problem beim Gestalten am Bildschirm: An Auge und Hand auf zwei verschiedenen Ebenen (Bildschirm vertikal und Mausfläche horizontal) mag man sich ja schon gewöhnt haben. Aber der Versuch, auch nur einen halbwegs kontrollierten Pinselstrich mit der Maus hinzubekommen, gleicht dem Essen mit Stäbchen, während man Boxhandschuhe trägt. Ein Grafiktablett als Eingabegerät ist fast schon Pflicht. Das weiß auch der Hersteller des Programms und bietet registrierten Benutzern ein besonderes Schnäppchen: Sie können das Wacom Bamboo Pen – ein ziemlich minimalistisches aber vielen Hobbyzeichnern wohl ausreichendes – Mini-Tablett direkt über den Screenbrush-Shop für knapp 40 Euro bestellen. Das sind rund 10 Euro weniger als die momentan günstigsten Preise bei anderen Händlern.

Fast schon Pflicht: Ohne Grafiktablett droht Frust. Das einfache aber ausreichende Bamboo Pen ist per Spezialangebot für 40 Euro zu haben.

Der Clou: Werke ausstellen oder verewigen

Das Besondere an Screenbrush liegt aber nicht nur in der puristischen Art des Programms. Über einen Account beim Hersteller lassen sich die eigenen Werke in einer direkt über das Programm erreichbaren Galerie ausstellen und von anderen Mitgliedern bewerten. Gut 7000 Grafiken umfasst der Katalog derzeit. Außerdem kann man die Bilder in höchst greifbares verwandeln: Die Screenbrush GmbH bietet einen Service, die Kreationen – eigene oder fremde – auf Tassen, Teller, als Puzzle oder ganz professionell auf Keilrahmen-Leinwand zu verewigen. Einige der Produkte lassen sich direkt im Programm vorab in einer 3D-Projektion betrachten, frei bewegen und drehen.

Wer sich traut, verewigt seine Werke (ode rdie anderer Künstler) auf einem Teller, einer Tasse oder richtiger Künstlerleinwand mit Keilrahmen.

Die Preispalette reicht von rund acht Euro für einen Kunstruck mit 20×20cm bis hin zu knapp 80 Euro für eine Künstlerleinwand in den Maßen 70 x 50cm. Achtung! Der Druck auf bestimmte Materialien oder in bestimmten Größen setzt das schon beim Anlegen des Bildes passende Format voraus. Fair: Auch die Künstler selbst erhalten auf Wunsch eine Beteiligung am Verkauf. Sie müssen das nur im Programm eintragen.

Zum kostenlosen Download des Programms für Nachwuchs-Monets und –Picassos einfach auf den Link unten klicken.

Screenbrush hier kostenlos downloaden
Downloaden, losmalen, berühmt werden

Android Market: 15 Kritikpunkte an Googles App-Store

Lange musste die Android-Gemeinde auf einen brauchbaren Web-App-Store warten, in der alten Version gab es beispielsweise keine Möglichkeit, das Angebot zu durchsuchen (besonders peinlich für einen …äh Suchmaschinen-Konzern wie Google). Nun ist der neue Android Market seit Anfang Februar online und konnte ausgiebig begutachtet und getestet werden. Dabei sind die Kollegen von androidnews auf einige Lücken und fehlende Features gestoßen, die sie in einer Liste zusammengefasst haben: ein Manifest mit 15 Wünschen, was am Android Market verbessert werden sollte.

Hier werden nicht nur Ungereimtheiten in der Sortierung (z.B. Wallpaper unter Spiele), bei den Bezahlmöglichkeiten oder der Video-Integration kritisiert, sondern auch ein Haufen konstruktiver Vorschläge gemacht. Mitdiskutieren und ab damit an Google!

Das Android-Market-Manifest: 15 Kritikpunkte
von androidnews

Snippage zeigt Webseiten-Ausschnitte auf dem Desktop

Snippage kann jeden beliebigen Bereich einer Website als Ausschnitt darstellen. Dabei wird nicht etwa ein Screenshot gemacht – die Website bleibt in ihrer vollen Funktion erhalten und kann sogar in festen Abständen aktualisiert werden. So lassen sich Website-Widgets für den Desktop anfertigen, mit denen man z.B. News oder das Web-Mail-Postfach immer im Blick hat, ohne auch nur eine Zeile Code zu programmieren.

Snippage ist eine Adobe-Air Anwendung und läuft sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X. Das Ganze ist ein spezialisierter Browser, der aber nur das Nötigste mitbringt, um eine Website aufrufen zu können, aus der später ein Segment heraus geschnitten wird. Viel mehr als eine URL-Adresszeile ist nicht vorhanden.

In dieses URL-Feld gibt man zunächst die Adresse der gewünschten Website ein – also zum Beispiel Winload.de. Wer nun dauerhaft die News von der Homepage im Blick haben will, legt innerhalb von Snippage einen Rahmen um diesen Bereich und klickt das Scherensymbol oben rechts an.

Webseiten-Bereich ausschneiden

Der Browser schrumpft nun auf den festgelegten Rahmen zusammen und blendet sogar die Adresszeile aus. Kompakter geht es nicht mehr.

Winload-Newsschnitt über Snippage erstellt

Am oberen Fensterrand wird auf Mausberührung hin eine Konfigurationsleiste angezeigt. Deren wichtigste Funktion ist die Refresh-Rate, mit der bestimmt wird, in welchen Zeitabständen der Seitenausschnitt automatisch neu geladen werden soll.

Konfiguration der Refresh-Häufigkeit

Zudem kann hier festgelegt werden, ob im Widget verlinkte Seiten in Snippage selbst oder einem richtigen Webbrowser geöffnet werden sollen. Der Anwender kann mit dem Werkzeug beliebig viele Ausschnitte erzeugen.

Loadblog-Fazit: Snippage eignet sich für alle Websites, die häufig besucht oder ständig im Blick bleiben sollen. Hier bieten sich nicht nur die vielzitierten Börsenkurse und das Wetter sondern auch Webvideos, Serverüberwachungswerkzeuge, Webmail-Postfächer und vieles mehr an. Auch das Eingabefeld von Suchmaschinen liegt so ständig in Reichweite. Besonders interessant ist Snippage natürlich für Websites, die keine RSS-Feeds anbieten.

Kostenloser Download Snippage (Windows, Mac OS X)
Websitebereiche platzsparend auf dem Desktop einblenden

So funktioniert der Mac App Store – und so findet man die besten kostenlosen Apps

Apple hat das erfolgreiche App Store-Modell für iPhone und iPad auf die stationären und mobilen Macs übertragen. Was sind die Besonderheiten von Apps für den Mac, wie funktioniert der Download und das Installieren? Wo gibt es kostenlose Programme im Mac App Store? Wir geben Euch Orientierung im App-Dschungel.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Apps und anderen Programmen für den Mac? Auf diese Frage gibt es eine leichte Antwort: Es gibt keinen Unterschied, außer dass man die Apps nur über den App Store bekommt und diese nach dem Download automatisch installiert und im Dock abgelegt werden.

Apps sind also ganz normale Software, wie die auf dem Rechner bereits vorhandene auch. Dabei können Apps alles zwischen sehr kleinen Programmen und umfangreichen, mächtigen Tools mit entsprechender Funktionsvielfalt sein. Eine Besonderheit ist etwa, dass man im App Store die Anwendungen des iWork-Pakets oder der iLife-Suite einzeln kaufen kann. Ein klarer Vorteil, wenn man nicht sämtliche Programme der jeweiligen Sammlung benötigt.

Mit dem aktuellen Softwareupdate von Snow Leopard wird der Mac App Store automatisch installiert und das Icon erscheint im Dock. Für frühere Betriebssystem-Versionen ist der Mac App Store leider nicht verfügbar. Nach dem Start öffnet sich die übersichtlich gestaltete Startseite des Mac App Store. Wir befinden uns im Bereich „Im Spotlight“, weitere Menüpunkte findet man in der grafischen Navigationsleiste oben in der Mitte des App Store-Fensters.

Kostenlose Downloads im Mac App Store

Auf der rechten Seite des aktuellen Screens – eventuell muss man ein wenig herunterscrollen – gibt es es eine Topliste („Top Gratis“) der Gratis-Apps. Mit Klick auf „Alle“ öffnet sich eine Übersicht aller kostenlos herunterladbaren Mac Apps. Nun kann man sich mit dem Auswahlmenü rechts oben im Fenster die kostenlosen Apps nach Namen oder Bestseller sortieren lassen.

Die einzelnen Apps werden in einer Kästchen-Ansicht mit dem jeweiligen Programm-Icon, dem Namen, einer Bewertung und dem Download-Button mit dem Hinweis „gratis“ dargestellt. Klickt man auf das Icon oder das graue Feld für den Download, wird einmalig die Apple-ID abgefragt, bei weiteren Downloads muss man diese dann nicht mehr eingeben – bei kostenpflichtigen Apps also Vorsicht vor zufälligen Mausklicks! Gegebenenfalls muss man anschließend noch den Geschäftsbedingungen zustimmen.

Herunterladen und Installieren der kostenlosen Apps

Auf dem folgenden Screen gibt es dann eine ausführliche Beschreibung der ausgewählten App mit Screenshots, weiteren Informationen sowie möglicherweise vorhandenen Kundenrezensionen. Mit Klick auf „Gratis“ bzw. „Installieren“ (der Button wechselt, je nachdem, ob man bereits den aktuellen Geschäftsbedingungen zugestimmt hat oder nicht) links oben wird die App automatisch geladen, installiert und direkt gestartet. Danach wird links oben „Installiert“ angezeigt und man findet die App im eigenen App Store unter „Einkäufe“ in der Navigationsleiste oben.

Möchte man eine nicht geeignete, eine versehentlich geladene oder eine überflüssig gewordene App wieder vom Computer entfernen, löscht man diese einfach aus dem Programme-Ordner.

Viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren!

Appstore-Seite von Apple
Mac App Store

Arbeiten auf zwei Monitoren: Nützliche Multimonitor-Tools

Das Arbeiten auf zwei Monitoren klappt zwar problemlos mit Windows-Bordmitteln (siehe Zweitmonitor unter Windows benutzen). Dennoch beschränkt sich die Multimonitor-Unterstützung auf das Nötigste und lässt den einen oder anderen Wunsch offen. So sind etwa von Haus aus keine unterschiedlichen Desktop-Hintergründe für beide Monitore vorgesehen. Das lässt sich zwar auch noch lösen, indem man mit einem Bildbearbeitungsprogramm ein entsprechend breites Bild aus zwei Einzelmotiven montiert. Das ist aber umständlich und auch nur bei identischer Auflösung beider Schirme sinnvoll. Diesem und anderen Mängeln kann aber mit Hilfe kostenloser Tools abgeholfen werden.

Zwei unterschiedliche Hintergrundbilder ermöglicht zum Beispiel die kostenlose Version von Display Fusion. Außerdem enthält es Funktionen zum schnellen Verschieben von Fenstern von einem Monitor zum anderen.

Nur Zusatztools wie Displayfusion erlauben getrennte Hintergrundbilder für beide Bildschirme

Eine erweiterte Taskleiste richtet Multimonitor Taskbar ein. Nur die auf dem jeweiligen Monitor aktive und verkleinerte Anwendung landet in der zugehörigen Leiste. Leider passt sich bei der kostenlosen Version 2.1 die Zusatzleiste im Design nicht an die Hauptleiste an, was vor allem unter Windows 7 und Vista auffällt. “Function follows Form” gilt in diesem Fall.

Von den genannten Tools gibt es auch kostenpflichtige Versionen auf der jeweiligen Herstellerseite. Auch Ultramon, das beliebteste und wohl derzeit beste Multimonitor-Werkzeug ist leider nicht umsonst zu haben.

In voller Breite: Ultramon erweitert zum Beispiel die Windows-Taskbar auf mehrere Monitore

Nicht speziell für Mehrschirmbetrieb entwickelt, aber ebenfalls sehr hilfreich sind Tools, die für mehr Ordnung auf dem Desktop, oder besser: auf den Desktops sorgen. Besonders empfehlenswert: RocketDock und ObjectDock, beide kostenlos, sind der Navigations- und Schnellstartleiste des MacOS nachempfunden und ergänzen oder ersetzen die klassische Windows-Taskleiste.

Dem selben Zweck aber mit noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten dient Nexus Free, eine Desktop-Modifikation mit Dock und weiteren individuell einstellbaren Programmstartern.

DesktopOK speichert die Positionen von Verknüpfungen und sonstigen Icons auf dem Desktop. Wird nämlich einmal das System mit nur einem Monitor gestartet oder die Auflösung verändert, gerät schnell alles durcheinander.

Last but not least ein praktisches Ordnungs-Tool, das bei den “älteren” vielleicht sogar ein wenig nostalgische Gefühle aufkommen lässt: Fences teilt den Desktop in fensterähnliche Bereiche ein, die sich beschriften und zum Zusammenfassen von Icons und Verknüpfungen nutzen lassen. Das erinnert fast ein wenig an den guten alten Programm-Manager von Windows 3.0.

NoCap: Dateien, Bilder und Text mit einem Klick hochladen

Screenshots, kurze Texte und andere Dateien jemanden online zu zeigen ist recht umständlich. Entweder man schickt alles per E-Mail oder bemüht einen der zahlreichen dafür spezialisierten Webdienste. Mit dem kostenlosen Windows-Programm NoCap funktioniert der Upload mit einem Tastendruck direkt vom Desktop aus – der Webbrowser wird überflüssig.

NoCap erlaubt den Upload von Dateien des PCs zu diversen Internetdiensten wie Imagebin, Imgur, Postimage, min.us, Sendspace und Slexy. Dort können je nach Anwendungszweck und Dienst Bilder, Texte und Screenshots abgelegt und Dritten zur Verfügung gestellt werden. Außerdem kann NoCap Daten auf FTP-Server übertragen.

Konfiguration der Speicherziele für diverse Medientypen

Wer schnell einen Screenshot hochladen will, benötigt zum Abfotografieren des Bildschirms keine weitere Anwendung – NoCap bringt eine Screenshotfunktion mit. Die Bildausschnitte können dann sofort zum Beispiel zu Imagebin hochgeladen werden. Ein eigener URL-Verkürzer (is.gd) sorgt dafür, dass die Download-Adressen kurz und leicht übermittelbar sind – zur Not sogar über SMS oder per Telefon.

Bei der Installation sollte man einmalig alle Zugangsdaten zu den gewünschten Diensten eingeben, sofern man sich bei ihnen anmelden muss. Die Logins speichert NoCap für die spätere Verwendung, so dass sie nur ein einziges Mal eingetippt werden müssen.

Im Tab “Bindings” kann konfiguriert werden, welche Tastenkombinationen zum Erstellen und Hochladen von Screenshots, Texten und Dateien genutzt werden sollen. Sogar der Inhalt der Zwischenablage kann über einen Shortcut direkt heraufgeladen werden. Außerdem lässt sich der bevorzugte Sharing-Dienst festlegen.

Tastenkombinationen für die Bedienung von NoCap

Im Betrieb liegt NoCap im Systray auf der Lauer und arbeitet praktisch unsichtbar im Hintergrund. Über den Uploadfortschritt informiert ein kleines Popup.

Upload-Fortschrittsdarstellung

Die Download-Links zu euren Dateien platziert NoCap in der Windows-Zwischenablage. Von da aus lassen sie sich zum Beispiel per E-Mail, Instant Messenger oder auf einem anderen Weg weitergeben.

Loadblog-Fazit: NoCaps macht seinem Namen alle Ehre – ist es einmal korrekt eingerichtet, versieht es seinen Dienst klaglos. Mit der Konfiguration der Tastenkürzel sollte man jedoch vorsichtig sein – schnell landet der Text der Zwischenablage aus Versehen bei Text-Sharingdiensten wie Slexy und und Bilderservices wie Postimage und Co.  Schön wäre allerdings eine noch breitere Unterstützung von Diensten wie Flickr, Picasa und Facebook.

Daten mit einem Klick hochladen: Kostenloser Download NoCap (Windows ab XP).

Der beste Browser für Android: Dolphin Browser HD im Test

Auf Android-Smartphones war ein wirkliches Surfvergnügen bisher nur eingeschränkt möglich. Der Standardbrowser ist  langweilig und recht umständlich zu bedienen, konnte aber zumindest durch seine Kompaktheit und Schnelligkeit die namhafte Konkurrenz von Firefox, Skyfire, Opera und Co. immer noch ausstechen. Nachdem ich bei dem nervtötenden Versuch, die Lesezeichen zwischen meinen drei zu unterschiedlichen Zwecken installierten Browsern synchronisiert zu halten, fast gestorben wäre, bin ich auf den höchst erfreulichen Dolphin Browser HD gestoßen. Seitdem brauche ich keinen anderen mehr.

Der Dolphin Browser HD überzeugt durch Schnelligkeit, seine durchdachte, intuitive Bedienbarkeit und eine Fülle von Funktionen, optionalen Add-ons wie auch der Möglichkeit, das Erscheinungsbild zu personalisieren.

Zunächst einmal fällt auf, dass er mit 3,46 MB deutlich weniger Speicherplatz belegt als die Konkurrenz (zum Vergleich: Opera 20,5 MB, Fennec gar 25 MB). Ist er deswegen schlechter, kann er einfach weniger, ist er gar hässlich? Mitnichten! Die schicke und übersichtliche Oberfläche kann sich im Vergleich zur Konkurrenz wirklich sehen lassen. Alle wichtigen Funktionen eines Browsers wie z.B. das Öffnen neuer Tabs, die Rückkehr zur Startseite, das Neu-Laden der aktuellen Seite bzw. der Abbruch des Ladevorgangs sind sofort verfügbar.

Auto-Completion und Steuerung durch Gesten

Selbstverständlich beherrscht der Dolphin Browser ein flüssiges und präzises „multi-touch”. Da das Tippen auf den meisten Smartphones aber weiterhin eine recht umständliche Übung für das Fingerspitzengefühl darstellt, ist die „Auto-Completion“ Funktion, mit der URLs aus dem Verlauf und den Lesezeichen automatisch ergänzt werden, eine wirklich sehr angenehme und hilfreiche Erleichterung. Zudem ist es möglich, beliebige Gesten mit Befehlen zu verknüpfen, mit denen der Browser dann noch schneller zu bedienen ist bzw. ein direkter Zugriff auf bestimmte Seiten hergestellt werden kann (z.B. ein schnell dahin geschmiertes „L“ öffnet automatisch loadblog.de)…

Für die schnelle und effiziente Suche im Netz ist das Öffnen und Laden von Seiten im Hintergrund bzw. in neuen Tabs unerlässlich. Mit dem Dolphin Browser lassen sich spielend leicht bis zu acht Tabs gleichzeitig öffnen: man muss nur einen Link etwas länger anwählen und die entsprechende Option auswählen (alternativ kann man einen Link so auch zu den Lesezeichen hinzufügen, speichern, weiterleiten, kopieren, etc.). Zwischen den geöffneten Tabs kann man elegant hin und her „sliden“ oder aber bequem per Lautstärke-Taste umschalten.

Slippin’ and Slidin’

Wirklich überzeugend aber ist, dass man Lesezeichen und Toolbar nicht nur über das Hauptmenü anwählen kann, sondern durch einen einfachen „Slide“ nach links bzw. rechts angezeigt bekommt. Die Lesezeichen, die nach Belieben umbenannt, in ihrer Reihenfolge und ihrem Erscheinungsbild verändert werden können, finden sich dann in einer übersichtlichen Side Bar angeordnet.

Über die Toolbar kann man erweiterte Einstellungen zu Darstellung, Bedienung, Speicherorten und auch der Datensicherheit vornehmen, in den Vollbildmodus schalten, Websites im HTML-Format abspeichern oder das ohnehin gelungene Erscheinungsbild des Browsers mit unterschiedlichen Themes personalisieren. Vor allen Dingen aber erhält man hier Zugriff auf eine Fülle verschiedener Add-ons, um die man den Browser erweitern kann.

Tools, Themes und Add-ons

So gibt bereits jetzt Adblocker, Passwort Manager und Tools, um die Lesezeichen auf der SD-Karte zu sichern, Screen Shots von Websites zu erstellen oder diese direkt als PDF-Dateien abzuspeichern, um sie auch offline betrachten zu können. Es ist davon auszugehen, dass schon bald weitere dazukommen werden. Der Dolphin Browser erkennt zudem selbstständig RSS-Feeds, die sich mit dem Google Reader synchronisieren lassen. Unter Android 2.2. soll dann endlich auch die Wiedergabe von Flash-Videos möglich sein.

Und schließlich ist es auch sehr nützlich, dass der Dolphin Browser sich in der Tat “schließen” lässt. Das ist nicht ganz unwichtig bei Mobilfunkverträgen mit begrenzten Datenvolumina, denn ein unbemerkt im Hintergrund laufender Browser lädt ja unter Umständen fröhlich weiter irgendeinen Quatsch herunter. Dass man beim Schließen auch noch vorbildlich gefragt wird, ob Cache und Verlauf gelöscht werden sollen, ist eine datenschutztechnische Beruhigungspille, die uns Smartphone-Besitzer zwar auch nicht mehr retten wird, zumindest aber zeigt es, dass sich immerhin unser Browser Mühe gibt.

Kostenloser Download Dolphin Browser HD
DER Browser für Android-Liebhaber

Weitere Android Apps findet ihr in unserem Android-Portal , dort haben wir für euch die Top 10 Android-Apps für Einsteiger und die Top 10 Games-Klassiker zusammengestellt. Mit unseren Android News halten wir euch auf dem neuesten Stand.

Bilder: Dolphin Browser

Klassik: 16 MP3s von “Berlin Classics” bei Amazon kostenlos downloaden

Es muss nicht immer PopRockDanceHipHop sein! Das hat auch Amazon erkannt und ein ganzes Album mit 16 Klassik-Stücken zum Gratis-Download freigegeben. “Berlin Classics – Selected Highlights” heißt das Album, darauf enthalten sind Stücke von u.a. Händel, Bach, Brahms, Mozart – also die großen Namen in Einspielungen von einem der renommiertesten Klassik-Labels. “Berlin Classics – Selected Highlights” kann man gratis herunterladen.
Das längste der 16 Stücke dauert 8 Minuten und 44 Sekunden, “Kommt Ihr Töchter, Helft Mir Klagen” aus Bachs Matthäus-Passion, BWV 244, dargeboten vom Dresdner Kreuzchor, Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig, Rudolf Mauersberger und Erhard Mauersberger. Das kürzeste ist 1:20 Minuten lang, Robert Schumanns “Frühlingsnacht” (Liederkreis Op. 39, Nr. 12), gesungen von der 30-jährigen Sopranistin Christiane Karg. Hier wird deutlich: Auf “Berlin Classics – Selected Highlights” sind vor allem Häppchen enthalten, die Appetit auf mehr machen sollen. Doch das ist okay, denn es ist nicht nur eine bunte Mischung an Komponisten, sondern auch an Interpreten.

1. Johann Sebastian Bach: Orchestral Suite No. 3 In D Major, BWV 1068: II. Air (Concerto Köln, Sylvie Kraus)
2. Georg Friedrich Händel: Suite In E Major HWV 430: IV. Air – Double (Ragna Schirmer)
3. Johannes Brahms: Trio For Piano, Clarinet And Violoncello In A Minor, Op. 114: 3. Andantino Grazioso (Sharon Kam, Martin Helmchen, Gustav Rivinius)
4. Paul Constantinescu: Joc Dobrogean – Veloce (Quasi Una Toccata) (Mihaela Ursuleasa)
5. Franz Schubert: Gretchen Am Spinnrade, D 118 (Anja Harteros)
6. Georg Friedrich Händel: Scipione: Scoglio D’immota Fronte (Simone Kermes)
7. Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion, BWV 244: Kommt Ihr Töchter, Helft Mir Klagen (Chor – Chorus) (Dresdner Kreuzchor, Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig, Rudolf Mauersberger, Erhard Mauersberger)
8. Felix Mendelssohn: Drei Motetten, Op. 69: No. 2, Jauchzet Dem Herrn (Dresden Kreuzchor, Roderich Kreile)
9. Fryderyk Chopin: Mazurka No. 1 In F-Sharp Minor, Op. 6: No. 1 (Anna Gourari)
10. Robert Schumann: Liederkreis Op. 39, Nr. 12: Frühlingsnacht (Christiane Karg)
11. Antonio Vivaldi: The 4 Seasons: Violin Concerto In E Major, Op. 8/1, RV 269, ”Spring”: I. Allegro (Thomas Zehetmair, Camerata Bern)
12. Johann Sebastian Bach: Schwingt Freudig Euch Empor, BWV 36: No. 3, Die Liebe Zieht Mit Sanften Schritten (Hans-Joachim Rotzsch, Leipzig Thomaner Choir, Leipzig New Bach Collegium Musicum, Peter Schreier, Arleen Auger, Siegfried Lorenz)
13. Wolfgang Amadeus Mozart: Popoli Di Tessaglia! – Lo Non Chiedo KV 316: Popoli Di Tessaglia! (Edda Moser, Dresden Staatskapelle, Herbert Blomstedt)
14. Pavel Vejvanowsky: Sonata In G Minor For Trumpet And Organ: Andante Sostenuto (Ludwig Güttler, Friedrich Kircheis)
15. Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert Für Klavier Und Orchester Nr. 21 C-Dur, KV 467: 2. Andante (Annerose Schmidt, Dresdner Philharmonie & Kurt Masur)
16. Felix Mendelssohn: Abschied Vom Walde – O Täler Weit, Op. 59, 3 (Vocal Concert Dresden)

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