Gérard Depardieu: Saufen bis der Arzt kommt

Den Rest der Zeit verbringt er mit vulgären Reden
London (cat). Da staunten die Reporter des „Daily Mirror“ nicht schlecht: Gérard Depardieu, bekennender Weinliebhaber und trinkfester Franzose, monologisierte in einem aktuellen Interview: „Wenn mir langweilig ist, trinke ich. Mal abgesehen von den vorgeschriebenen Abstinenzmomenten. Etwa nach der Bypass-Operation, und auch wegen des Cholesterins und solcher Sachen, ich muss vorsichtig sein… Aber wenn ich einmal angefangen habe zu trinken, kann ich nicht wie ein normaler Mensch trinken.

Ich kann 12, 13, 14 Flaschen am Tag trinken… Es beginnt daheim mit Champagner oder Rotwein, noch vor zehn Uhr. Dann wieder Champagner. Dann Likör, vielleicht eine halbe Flasche. Dann Essen, begleitet von zwei Flaschen Wein. Am Nachmittag Champagner, Bier und mehr Likör so gegen 17 Uhr, um die Flasche zu leeren. Später dann Wodka und/oder Whiskey. Aber ich bin nie total betrunken, nur ein wenig angetrunken. Alles, was man braucht, ist ein zehnminütiges Schläfchen und ein Schlückchen Rosé-Wein und ich fühle mich frisch wie der neue Morgen… Allerdings gibt es mehr im Leben, als betrunken zu sein.“ Ganz nüchtern ist der Kino-Obelix allerdings nie: Pinkeln im Gang eines Fliegers, Handgreiflichkeiten im Straßenverkehr und Trunkenheitsfahrten krönt er stets mit vulgären Reden. Erst kürzlich beleidigte der Schauspieler Fotografen, die wissen wollten, ob er auf Reisen die Sonne, die Frauen oder den Wein genossen hätte. Depardieu antwortete gewohnt charmant: „Schwul… Ihr seid alle schwul.“

Über den Autor

Olena Seregina

Was ich soll und schulde, steht im Steuerbescheid.
Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
Und alles andere kann ich selbst entscheiden.
/ viktor37/

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