Google deaktiviert Realtime

Google deaktiviert RealtimeHab Heute was interessantes gelesen,Google hat die Echtzeitsuche (Realtime) vorerst deaktiviert. Der Google hat über Twitter erklärt, dass man an einem Weg arbeite, um die Echtzeit-Suche von Twitter und Co. zukünftig auch beim Google-Plus-Dienst zu integrieren.
www.googlewatchblog.de hat das gestern berichtet:

Google hat heute Nacht Google Realtime deaktiviert. Wie man auf Twitter mitteilte, handelt es sich dabei nur eine temporäre Maßnahme und man werde Google Realtime wieder aktivieren.

Das Design von Realtime wurde noch nicht an das neue Design der Suchergebnisse angepasst und daher verzichtet man nun auf die Ergebnisse in Echtzeit. Bereits wenige Stunden nach dem Google das neue Design aktiviert hat, wurde ich gefragt wo denn das Wunderrad bzw. Wonder Wheel geblieben ist. Diese Feature war bereits nach dem Launch der bisherigen bunden Sidebar und Google Instant verschwunden, kam aber wenige Tage wieder.

Es ist davon also auszugehen, dass dieses Feature ebenfalls wieder eingeschaltet wird. Ein Sprecher machte searchengineland.com gegenüber keine genauen Angaben, ob die Funktion wieder kommen wird.

Mit der Wartung für Google Realtime will Google auch Google+ in den Service integrieren. Schon jetzt ist Google+ ein Dienst mit Kommunikation in Echtzeit. Schreibt man eine Nachricht an einen seiner Kreise oder öffentlich, erscheint dieser sofort bei seinen Kontakten. Ein Klicken auf eine Leiste wie bei Twitter (1 new tweet) ist nicht nötig.

Auch Kommentare werden sofort zugestellt und sind für den anderen sichtbar. Sobald es was neues dazu gibt, werden wir selbstverständlich wieder berichten. Dennoch ist es etwas seltsam, dass man Google Realtime für die Integration von Google+ deaktiviert hat, schließlich hat man in der Vergangenheit schon andere Dienste hinzugefügt.

Hintergrund: Google Plus
Google möchte bei Google Plus vieles besser machen als die Facebook-Konkurrenz. Der Fokus liegt unter anderem darauf, dass Informationen, die man teilen möchte, bei den richtigen Leuten landen. Außerdem soll die Benutzeroberfläche möglichst elegant und intuitiv sein. Mit Circles will man beispielsweise „Teilen, was wichtig ist, mit Menschen, die wichtig sind“. Google bietet Gruppenfunktionen, um es den Nutzern zu ermöglichen, gezielt Infos mit dem Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis zu teilen. Mit Sparks bietet Google einen Newsfeed für User. Damit soll man immer passende Nachrichten, Fotos und Videos erhalten und kann diese mit seinen Circles teilen. Bei +Hangouts handelt es sich um einen Videochat über den Browser, Huddle bietet Gruppenchats als Alternative zu SMS oder Telefonanrufen. Schlussendlich gibt es noch Mobil, mit dem man seinen Standort mitteilen oder direkt Fotos hochladen kann.

Über den Autor

Olena Seregina

Was ich soll und schulde, steht im Steuerbescheid.
Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
Und alles andere kann ich selbst entscheiden.
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