Josefine Preuß: Ulknudel beim Bambi

Berlin (cat). An „Atemlos“ von Helene Fischer, kommt seit Monaten keiner vorbei – auch bei der diesjährigen Bambiverleihung trat die Sängerin gegen Ende auf und gab ihren Hit zum Besten. Vorher machte Josefine Preuß, die zur besten Schauspielerin national gekürt wurde, aus ihrer Abneigung gegen den Song keinen Hehl und sagte zum Abschluss ihrer Dankesrede: „Wenn nachher Atemlos gespielt wird, dann bitte nur ein Mal und in der Version von Samu Haber.“ Helene-Fans kennen aber offenbar keinen Spaß und Preuß erntete für den Spruch herbe Kritik auf ihrer Facebook-Seite.

„Wie primitiv muss ein Mensch sein, bei Entgegennahme des Preises eine andere Preisträgerin (Helene Fischer) zu diskreditieren?“, schrieb etwa ein User. Doch die Spitze gegen Fischer war nicht der einzige Fauxpas, den sich Josefine gutgelaunt leistete. Auf der Bambi-Bühne witzelte sie: „Ich will nachher im Gruppenbild neben Bono stehen. Oder Lahm. Weil ich so klein bin und die auch.“ Jetzt entschuldigte sich die 28-Jährige via Facebook für ihre Äußerungen und schrieb: „Helene Fischer ist eine großartige Künstlerin, leistet Unglaubliches für die deutsche Musiklandschaft und verdient dafür den allergrößten Respekt.“ Auch den Fußball-Fans leistete sie Abbitte: „Philipp Lahm hat mir, und Millionen anderen, mit der gesamten Mannschaft der deutschen Nationalelf den schönsten Fußball-Sommer beschert, dafür tausend Dank.“

Foto: (c) Hubert Burda Media/Bambi 2014

Foto: (c) Hubert Burda Media/Bambi 2014

Josefine Preuß wurde mit „Türkisch für Anfänger“ bekannt und spielte in „Die Hebamme“ und „Das Adlon“.

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Olena Seregina

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