Keira Knightley: Protest gegen Fotoshop

„Der Körper einer Frau ist zum Schlachtfeld geworden!“
London (cat). Schon seit Längerem werden nachbearbeitete Bilder von Stars kontrovers diskutiert. Viele Prominente mogeln sogar auf ihren Twitter-Bildern Pfunde und Falten weg. So werden für jugendliche Fans künstliche Rollenvorbilder geschaffen, die der Realität keineswegs standhalten können. Immer mehr Promis wollen diesen Trend nicht mehr mitmachen: Daher ließ sich „Fluch der Karibik“-Star Keira Knightley für das „Interview-Magazin“ nackt ablichten – um gegen die Retouche mit Photoshop zu protestieren. Knightley im Interview mit der „Times“: „Mein Körper wurde auf so unterschiedliche Weise und aus verschiedenen Gründen manipuliert, sei es für Paparazzi-Bilder oder Filmposter.

Bei diesem Foto habe ich gesagt: ‚Okay, ich erkläre mich zu einem Oben-Ohne-Bild bereit unter der Voraussetzung, dass ihr nichts größer macht oder retouchiert.‘ Denn es fühlt sich wichtig an zu sagen, dass es wirklich egal ist, was für einen Körper man hat. (…) Der Körper einer Frau ist zum Schlachtfeld geworden und auch die Fotografie ist daran Schuld.“ Der sehr mageren Schauspielerin soll es in der Vergangenheit gegen den Strich gegangen sein, dass auf dem Filmplakat zu „King Arthur“ 2004 ihre Oberweite größer gemacht wurde. Keira will mit ihren unbearbeiteten Nacktaufnahmen zeigen, dass Frauen zu ihrem Körper stehen sollen, wie er ist. Ein Statement, zu dem auch jede Menge Mut gehört.
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Olena Seregina

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Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
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