Kinder im Verkehr

In der dunklen Jahreszeit steigt die Gefahr
Kinder auf dem SchulwegDie gute Nachricht lautet: Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder ist in den letzten beiden Jahren gesunken. Die schlechte: Nichtsdestotrotz starb im Schnitt alle sechs Tage ein Kind durch einen tödlichen Unfall im Pkw, auf dem Fahrrad oder als Fußgänger. Nach wie vor sind die Kleinen mit am meisten gefährdet. Vor allem der Herbst und Winter birgt zusätzliche Gefahren. Die wichtigsten Tipps für mehr Sicherheit.

Bewusstsein und Sichtbarkeit – im Grunde sind es diese beiden Aspekte, die in sehr vielen Fällen über einen Unfall oder nicht entscheiden. Für die ganz Kleinen ist der Straßenverkehr Neuland. Sie sind sich weder über die Regeln bewusst, noch wissen sie, dass man sie als kleinere Verkehrsteilnehmer viel später sieht. Je früher und je besser Kinder die Regeln auf der Straße und auf dem Gehsteig lernen, desto vertrauter werden sie damit. Der Schulweg bildet dabei einen perfekten Übungsparcour – egal ob er zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt wird.

Für beide Fälle gilt: Je sichtbarer, desto sicherer. Vor allem nach den Sommerferien, wenn der Herbst näher rückt und die Tage kürzer werden, bildet gut sichtbare Kleidung ein optisches Schutzschild. Untersuchungen ergaben, dass ein Kind in der Dunkelheit mit heller Kleidung aus einem Abstand von 30 Metern sichtbar ist, bei dunkler Kleidung vermindert sich dies auf 25 Meter. Warnwesten oder Reflektoren steigern den Sicherheitsfaktor enorm. Damit ausgestattet nehmen Autofahrer radelnde oder gehende Kinder bereits aus 130 Metern Entfernung zur Kenntnis.

Bei der Wahl der Reflektoren – sei es am Schulranzen oder an einem Kleidungsstück – sollte man darauf achten, dass sie mit dem Prüfzeichen CE EN 13356 versehen sind. Dies garantiert eine geprüfte Sichtbarkeit schon aus einem Abstand von 160 Metern. Fahrradhelme sind eine Selbstverständlichkeit. Und wer dann noch seine Kinder über die Risiken im Verkehr aufklärt, ohne sie dabei zu verängstigen und unsicher zu machen, kann sie etwas beruhigter auf die Straße schicken. Auch in der dunklen Jahreszeit.
Bild: dmd/thx

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Stephan

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