Shopping: Wie Konsumenten künftig ihr Geld ausgeben

bares-GeldDer M-Commerce – also das Bestellen der Waren per Handy oder Tablet – ist auf dem Vormarsch und stellt den stationären Handel vor ganz neue Herausforderungen. Einer Umfrage des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (BEVH) zufolge nutzen bereits 57 Prozent aller 40 Millionen deutschen Smartphone-Besitzer ihr Handy auch zum Einkaufen, damit hat sich der Anteil der Mobile Shopper in nur drei Jahren mehr als verdoppelt.

Verzahnung zwischen stationärem Handel und mobilem Shopping

Die Zukunft des Einkaufens wird in einer noch viel engeren Verzahnung zwischen stationärem Handel und mobilem Shopping bestehen, die Kunden werden ständig flexibel zwischen beiden Einkaufsvarianten wählen. Um im Wettbewerb zu bestehen, müssen lokale Händler noch mehr Wert auf das Einkaufserlebnis im Laden legen – und möglichst parallel auch auf allen technischen Plattformen präsent sein. Wer wiederum im M-Commerce aktiv ist, muss darauf achten, dass der Kunde die Angebote komfortabel nutzen kann, die Darstellung der Waren auf dem Smartphone und der Bezahlprozess dürfen nicht zu kompliziert sein.

Trendforscher entwickelt Shopping-Szenarien

American Express und Payback haben mit dem Trendforscher Professor Peter Wippermann einige Zukunftsszenarien entwickelt, die auf diese enge Verzahnung zwischen stationärem Handel und mobilem Shopping hindeuten. Demnach kaufen und bezahlen die Verbraucher künftig noch mehr als heute „on the go„: Die Sonntagsbrötchen werden via Smartphone bestellt – und auch direkt mobil bezahlt. MetzgerZudem werden auch der Bäcker oder Metzger um die Ecke an Bonusprogrammen teilnehmen oder sogar eigene anbieten. Die Punkte kann man im Geschäft, online und rund um die Uhr mit einer mobilen Kundenkarte via App sammeln. Auch in Sachen Beratung wird dem stationären Handel mobile Konkurrenz erwachsen: Virtuelle Berater finden per Webcam den Weg auf das Smartphone oder das Tablet. Die Straße wird immer mehr zum Showroom: Geschäfte übernehmen die Funktion von großen Schaufenstern – bestellt wird dann aber oftmals mobil und online von zu Hause aus.

Shopping-Szenarien der Zukunft

American Express und Payback haben mit dem Trendforscher Professor Peter Wippermann fünf Shopping-Szenarien entwickelt:

– Einkaufen und bezahlen wird man künftig vermehrt „on the go“.
– Auch der Bäcker, Schuster oder Metzger um die Ecke werden an Bonusprogrammen teilnehmen oder sogar eigene anbieten.
– Individuelle Beratung wird nicht mehr nur stationär, sondern auch online erfolgen.
– Produkte entstehen vermehrt nach den Wünschen und Vorstellungen der Kunden.
– Geschäfte übernehmen immer stärker die Funktion von großen Schaufenstern.

Quelle: American Express Services Europe Ltd.

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Stephan

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