Supertalent 2010 – Thomas Lohse und die Geschichte seines Triumphs

Thomas Lohse ist Berufsfachschüler und Pianist aus Leuna (Sachsen-Anhalt). Er gehört zu den 40 Halbfinalisten der dieshjährigen Staffel von “Das Supertalent“. Hier könnt ihr einen kleinen Auszug seiner Biographie nachlesen.

Vom Förderschüler zum Supertalent:

Thomas Lohse (c) RTL / Stefan Gregorowius

Diesen Traum will sich Thomas Lohse verwirklichen – und dafür kämpfen. Beim Casting beeindruckte Thomas die Jury mit der Geschichte seines größten Triumphs:

Als Analphabet von der Lernbehindertenschule über die Realschule bis zum Abitur und einer Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten kämpfte sich Thomas durch seine Schullaufbahn und hat vor kurzem sein Studium in Halle begonnen, Fachrichtung Finanzwirtschaft. Für seinen Erfolg und seinen Traum vom Klavierspielen hat der zielstrebige 26-Jährige immer kämpfen müssen:

„Am Anfang hat mich niemand ernst genommen.“

Unterstützung erhielt er nur von seinen Eltern Christina (55) und Andreas (50), die fest an ihren Sohn glaubten. Sein musikalisches Talent zeigte sich schon in der Grundschule, wo Thomas im Chor sang und zu jedem festlichen Anlass Klavier spielte.

Später nahm er am städtischen Konservatorium in Halle Klavierunterricht, mit dem Ziel nach seinem Abitur im Jahr 2008 in Paris das Fach „Klavier“ zu studieren.

Dann das Pech: Er hatte das Höchstalter schon überschritten, wurde nicht angenommen. Doch Thomas kämpfte sich weiter durch, bis zu seinem Castingauftritt bei „Das Supertalent“.

Mit Erfolg: Jury und Publikum waren von seinem Ehrgeiz begeistert und die Herzen flogen ihm endgültig zu, als er auf dem Piano „Comptine d’un autre été l’aprés-midi“ von Yann Thiersen aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ spielte.

Bruce Darnell wollte gar nicht, dass Thomas aufhörte zu spielen:

„Spiel, spiel einfach weiter!“

Sylvie van der Vaart meinte:

„Du kannst stolz auf dich sein. Du spürst die Musik mit dem ganzen Körper, das sieht man und das macht es zu etwas ganz Besonderem“

und Dieter Bohlen überzeugte vor allem die Authentizität von Thomas’ Darbietung. Thomas selber konnte sein Glück nach dem Auftritt kaum fassen:

„Die harte Arbeit hat sich gelohnt.“

Sollte er „Das Supertalent“ 2010 werden, hätte er eine perfekte Ausgangsituation, um doch noch Berufsmusiker zu werden. Mit der Siegprämie würde er sich dann endlich auch ein neues Klavier leisten können.

Über den Autor

Olena Seregina

Was ich soll und schulde, steht im Steuerbescheid.
Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
Und alles andere kann ich selbst entscheiden.
/ viktor37/

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