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Mit SilentEye problemlos Daten verstecken und verschlüsseln

Wer seine wertvollen Daten schützen will, verschlüsselt sie, erzeugt Backups und ist damit auf der sicheren Seite. Doch was passiert, wenn es wirklich jemand darauf anlegt, die Verschlüsselung zu knacken? Dann kommt es auf ein gutes Passwort an – und das verwenden nur wenige. Besser ist es, die Daten zusätzlich zu verstecken, damit Hacker gar nicht erst auf die Idee kommen, sie zu knacken. Das kann das kostenlose Programm SilentEye. Wir zeigen euch, wie.

SilentEye nutzt steganografischen Verfahren und sorgt dafür, dass die geheimen Daten in einem vollkommen unschuldig aussehendem Foto verborgen werden. Dem Foto sieht man nicht an, dass darin andere Daten wie in einem Container versteckt sind. SilentEye verschlüsselt die versteckten Daten auf Wunsch zusätzlich mit AES256.

SilentEye – in dieses Foto lassen sich unsichtbar Dateien verstecken

Und so funktioniert SilentEye

Zunächst sucht man sich ein Foto aus und zieht es in SilentEye. Dann öffnet ein Klick auf das Icon “Encode” eine Maske, auf die man die geheime Datei zieht und ggf. die Verschlüsselungsoption aktiviert. Nachdem das Passwort zweimal korrekt eingegebenen wurde, wird das Foto erzeugt. Derzeit exportiert SilentEye nur Bilder im Format BMP. Ein JPEG-Plugin ist aber in Arbeit. Auch in MP3-Musikdateien können Anwender künftig ihre Daten verstecken. Wer will, kann auch einfach einen Text in SilentEye eintippen, der dann ins Bild eingebunden wird.


SilentEye – Verstecken einer Datei in einem Bild per Encoding

Es hängt von der Größe und Komplexität des Ausgangsbildes ab, wieviel Speicherplatz es für die geheime Datei bietet. Die geheime Datei darf nie größer sein als der Bild-Container. SilentEye warnt in diesem Fall und mahnt eine größere Containerdatei an. Die kann man sich zum Beispiel mit Smilla Enlarger aus beliebigen Fotos in hoher Qualität erzeugen.

Kostenloser Download Smilla Enlarger (Windows)
Bilder ohne hässliche Pixel-Effekte vergrößern.

Wir haben einmal das Ausgangs- und Ausgangsbild miteinander verglichen und mit einer Bildbearbeitung die Unterschiede sichtbar gemacht. Was für eine Datei im Bild versteckt wird, geht daraus natürlich nicht hervor.

Differenz zwischen Eingangs- und Ausgangsbild (bei genauem Hinsehen)

Dennoch ist es ratsam, die Ausgangsdaten sicher vom System zu tilgen, um einen solchen Vergleich erst gar nicht zuzulassen. Das funktioniert zum Beispiel aus dem Windows-Kontextmenü heraus, wenn ihr vorher Peazip installiert. Das ist zwar eigentlich ein Packprogramm, bringt aber eine Funktion mit, die markierte Dateien im Windows-Explorer gleich mehrfach überschreibt. So lassen sie sich nicht mehr restaurieren – auch nicht mit forensischen Maßnahmen.

Kostenloser Download Peazip (Windows)
Kostenloser Packer für viele Formate

Wer seine versteckte Datei wieder haben will, geht den umgekehrten Weg und klickt folglich den Button “Decode” an. Falls ein Passwort gesetzt wurde, muss es nun wieder eingegeben werden. Dann wird der Schatz wieder ausgepackt.


Auspacken einer versteckten Datei mit Decoding

Was versteckt man mit SilentEye?

Steganografie eignet sich grundsätzlich zum Verbergen jeglicher Daten, es gibt aber dennoch einige Anwendungsszenarien, die dafür besonders geeignet sind. Dateien von hohem Wert für Angreifer sind zum Beispiel Passwortlisten sowie Kreditkarten- und Bankdaten. Als möglicher Speicherort für die Containerdatei eignet sich nicht nur die heimische Bildersammlung sondern auch Onlinedienste.

Übrigens kann man mit steganografischen Maßnahmen auch wunderbar ganz öffentlich und dennoch geheim kommunizieren: Schickt euch einfach Bilder, die die geheimen Botschaften enthalten. Die Texteingabefunktion von SilentEye ist dafür hervorragend geeignet.

Loadblog-Fazit: Wer seine Daten sicher aufbewahren will und vor Hackangriffen sichern will, der versteckt sie am Besten auch noch. SilentEye ist dabei die erste Wahl für Windows und Linux. Das Programm ist im Gegensatz zu anderen Steganografieanwendungen kinderleicht zu bedienen. Für Mac OS X soll es in naher Zukunft ebenfalls eine Programmfassung geben. So könnte bald ein betriebssystem-übergreifendes Arbeiten möglich werden.

Download SilentEye (Windows)
Daten in Bildern unsichtbar verstecken

Mit SilentEye problemlos Daten verstecken und verschlüsseln

Wer seine wertvollen Daten schützen will, verschlüsselt sie, erzeugt Backups und ist damit auf der sicheren Seite. Doch was passiert, wenn es wirklich jemand darauf anlegt, die Verschlüsselung zu knacken? Dann kommt es auf ein gutes Passwort an – und das verwenden nur wenige. Besser ist es, die Daten zusätzlich zu verstecken, damit Hacker gar nicht erst auf die Idee kommen, sie zu knacken. Das kann das kostenlose Programm SilentEye. Wir zeigen euch, wie.

SilentEye nutzt steganografischen Verfahren und sorgt dafür, dass die geheimen Daten in einem vollkommen unschuldig aussehendem Foto verborgen werden. Dem Foto sieht man nicht an, dass darin andere Daten wie in einem Container versteckt sind. SilentEye verschlüsselt die versteckten Daten auf Wunsch zusätzlich mit AES256.

SilentEye – in dieses Foto lassen sich unsichtbar Dateien verstecken

Und so funktioniert SilentEye

Zunächst sucht man sich ein Foto aus und zieht es in SilentEye. Dann öffnet ein Klick auf das Icon “Encode” eine Maske, auf die man die geheime Datei zieht und ggf. die Verschlüsselungsoption aktiviert. Nachdem das Passwort zweimal korrekt eingegebenen wurde, wird das Foto erzeugt. Derzeit exportiert SilentEye nur Bilder im Format BMP. Ein JPEG-Plugin ist aber in Arbeit. Auch in MP3-Musikdateien können Anwender künftig ihre Daten verstecken. Wer will, kann auch einfach einen Text in SilentEye eintippen, der dann ins Bild eingebunden wird.


SilentEye – Verstecken einer Datei in einem Bild per Encoding

Es hängt von der Größe und Komplexität des Ausgangsbildes ab, wieviel Speicherplatz es für die geheime Datei bietet. Die geheime Datei darf nie größer sein als der Bild-Container. SilentEye warnt in diesem Fall und mahnt eine größere Containerdatei an. Die kann man sich zum Beispiel mit Smilla Enlarger aus beliebigen Fotos in hoher Qualität erzeugen.

Kostenloser Download Smilla Enlarger (Windows)
Bilder ohne hässliche Pixel-Effekte vergrößern.

Wir haben einmal das Ausgangs- und Ausgangsbild miteinander verglichen und mit einer Bildbearbeitung die Unterschiede sichtbar gemacht. Was für eine Datei im Bild versteckt wird, geht daraus natürlich nicht hervor.

Differenz zwischen Eingangs- und Ausgangsbild (bei genauem Hinsehen)

Dennoch ist es ratsam, die Ausgangsdaten sicher vom System zu tilgen, um einen solchen Vergleich erst gar nicht zuzulassen. Das funktioniert zum Beispiel aus dem Windows-Kontextmenü heraus, wenn ihr vorher Peazip installiert. Das ist zwar eigentlich ein Packprogramm, bringt aber eine Funktion mit, die markierte Dateien im Windows-Explorer gleich mehrfach überschreibt. So lassen sie sich nicht mehr restaurieren – auch nicht mit forensischen Maßnahmen.

Kostenloser Download Peazip (Windows)
Kostenloser Packer für viele Formate

Wer seine versteckte Datei wieder haben will, geht den umgekehrten Weg und klickt folglich den Button “Decode” an. Falls ein Passwort gesetzt wurde, muss es nun wieder eingegeben werden. Dann wird der Schatz wieder ausgepackt.


Auspacken einer versteckten Datei mit Decoding

Was versteckt man mit SilentEye?

Steganografie eignet sich grundsätzlich zum Verbergen jeglicher Daten, es gibt aber dennoch einige Anwendungsszenarien, die dafür besonders geeignet sind. Dateien von hohem Wert für Angreifer sind zum Beispiel Passwortlisten sowie Kreditkarten- und Bankdaten. Als möglicher Speicherort für die Containerdatei eignet sich nicht nur die heimische Bildersammlung sondern auch Onlinedienste.

Übrigens kann man mit steganografischen Maßnahmen auch wunderbar ganz öffentlich und dennoch geheim kommunizieren: Schickt euch einfach Bilder, die die geheimen Botschaften enthalten. Die Texteingabefunktion von SilentEye ist dafür hervorragend geeignet.

Loadblog-Fazit: Wer seine Daten sicher aufbewahren will und vor Hackangriffen sichern will, der versteckt sie am Besten auch noch. SilentEye ist dabei die erste Wahl für Windows und Linux. Das Programm ist im Gegensatz zu anderen Steganografieanwendungen kinderleicht zu bedienen. Für Mac OS X soll es in naher Zukunft ebenfalls eine Programmfassung geben. So könnte bald ein betriebssystem-übergreifendes Arbeiten möglich werden.

Download SilentEye (Windows)
Daten in Bildern unsichtbar verstecken

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