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Induktionsleuchten als Möglichkeit der effizienten Energienutzung

Die Frage nach einer effizienten Energienutzung stellen sich nicht nur Verbraucher. Vor allem die Kommunen müssen aufgrund immer knapperer Kassen Sparmaßen ergreifen, um die steigenden Strompreise zu kompensieren – oft in Form von dunklen Straßen. Dass es auch anders geht, zeigt sich nähe Braunschweing, in Neumarkt an der Oberpfalz. Das dortige Stadtwerk lies bei Teilen der Straßenbeleuchtung die herkömmlichen Quecksilberdampflampen gegen neuartige Induktionsleuchten austauschen. Diese sollen weniger Strom und weniger CO2 verbrauchen sowie frei von schädlichem Quecksilber sein.

Hohes Sparpotential

Um das mögliche Sparpotential der sogenannten Digital-Magnet-Leuchten (DiML) beziffern zu können, wurde das ansässige Umweltinstitut beauftragt, eine Studie über die neuen Lampen durchzuführen. Dazu wurden neben technischen Aspekten wie der Lichtstärke und dem Alterungsverhalten auch Kosten für etwa Austausch oder die Betriebsdauer untersucht. Die am Montag veröffentlichten Ergebnisse bestätigen die Werbung der herstellenden Firma: mit den Induktionsleuchten lassen sich langfristig erhebliche Mengen an Strom und damit auch Geld einsparen.

Weniger Verbrauch, Weniger CO2, Weniger Quecksilber

Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass bei einem Austausch aller herkömlichen Lampen mit den neuartigen Leuchten pro Jahr 467 000 Kilowattstunden an Strom eingespart werden könnten. Dies entspräche einem Sparpotential von rund 62 000 Euro im Jahr. Damit wären die höheren Anschaffungskosten innerhalb kürzester Zeit amortisiert. Außerdem könne mit einem flächendeckenden Einsatz dieser Lampen der CO2-Ausstoß um ein Vielfaches verringert werden. Allein für die Gemeinde Neumarkt könnten so 146 Tonnen Kohle eingespart werden, was 536 Tonnen CO2 entsprächen – pro Jahr.

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