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Ardian Bujupi: Für ihn ist DSDS eine spannende und neue Erfahrung


DSDS 2011 - Ardian Bujupi

(c) RTL / Stefan Gregorowius

Ardian Bujupi kommt ursprünglich aus dem Kosovo, doch bereits im Alter von einem Jahr kam er mit seinen Eltern nach Deutschland, die Familie war vor dem Krieg geflohen. Das damalige Erlebnis hat die Familie von Ardian stark zusammen geweißt, denn viele Verwandte von Ardian sind im Krieg gefallen.

Ardian Bujupi hält sich in seiner Freizeit mit Fitnesstraining in Form, seinen tollen Body konnte man ja bereits schon auf den Malediven sehen. In punkto Musik hört Ardian gerne Hip Hop und R’n’B.

Mit der Teilnahme bei DSDS sieht Ardian nun eine völlig neue, spannende Erfahrung in seinem Leben, die er meistern möchte. Der Heidelberger, der zurzeit als Zivi an der Unimensa des Studentenwerks Heidelberg arbeitet möchte weiterhin die Jury begeistern und natürlich auch die Zuschauer.

Die Gelegenheit hat er dazu schon am Samstag, wenn er in der 1. Mottoshow sich erneut beweisen muss.

Alle Infos zu “Deutschland sucht den Superstar” im Special bei RTL.de.


Fast eine Millionen unbesetzte Jobs

Eine gute konjunkturelle Entwicklung mit ausgelasteten Unternehmen führt – neben Wachstum – vor allem zu einem: neuen Arbeitsplätzen. Dies zeigen die Zahlen der letzten Monate, nach denen die Nachfrage nach Arbeitskräften stark anstieg.

So soll es allein im letzten Quartal 2010 fast eine Millionen unbesetzte Stellen gegeben haben. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Mehr offene Stellen im Westen

Laut den Forschern lag die Zahl an nachgefragten Arbeitskräften mit 996 200 um ein Viertel über dem Vorjahresniveau, wie die dpa heute berichtete. Profitiert von den Entwicklungen haben vor allem Arbeitssuchende im Westen der Republik. Dort wurden von den knapp eine Millionen zu besetzenden Stellen etwa 850 000 angeboten, während im Osten lediglich 145 000 neue Arbeitskräfte gesucht wurden. Die IAB ist eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit.

Den Grund für dieses territoriale Ungleichgewicht sieht die IAB-Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner in den unterschiedlichen Exportabhängigkeiten der Unternehmen im Osten und Westen. So würden ostdeutsche Firmen weniger ins Ausland exportieren, weshalb diese derzeit auch nicht so stark vom Exportboom profitieren. Dieser Punkt war in der Finanzkrise jedoch von Vorteil, denn diese Firmen waren damals weniger von Jobverlusten betroffen.

2,5 Milliarden Überstunden

Ein weiterer Grund für die rasche Erholung von den Turbulenzen an den Finanzmärkten könnten die vielen Überstunden sein, die die deutschen Arbeitnehmer im letzten Jahr ableisten. Denn laut IAB waren dies nicht weniger als 1,25 Milliarden Stunden – das sind 15 Prozent mehr als noch im Jahr 2009.

Und dies sind nur die bezahlten Überstunden. Laut Bild-Zeitung dürfte die unbezahlte Mehrarbeit noch einmal ähnlich hoch sein wie die bezahlten. So gehe man für das Jahr 2010 von rund 2,5 Milliarden zusätzlichen Arbeitsstunden aus. Viele Unternehmen konnten so während der Wirtschaftskrise Kündigungen verhindern.

Positive Entwicklungen

Wie die Süddeutsche Zeitung gestern berichtete, sehe das Statistische Bundesamt bereits eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt. So sei der Stellenabbau zum Erliegen gekommen und mit rund fünf Millionen Erwerbstätigen gäbe es im verarbeitenden Gewerbe so viele Beschäftigte wie noch nie. Auch die Nahrungs- und Futtermittelhersteller stellten gegen Ende des Jahres wieder vermehrt Leute ein.

Derzeit profitierte die Industrie vor allem von der starken Nachfrage aus dem Ausland. Im letzten Jahr wuchs die deutsche Wirtschaft so um 3,6 Prozent – so stark wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Und auch für 2011 sind die Aussichten optimistisch: Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hält es durchaus für möglich, dass die Wachstumsprognose der Bundesregierung von 2,3 Prozent übertroffen werden könnte.

Droht Ex-Bro’Sis-Sängerin Indira Weis eine Klage?

Auch für Indira Weis führt der Weg nach dem RTL-Dschungelcamp vermehrt in die Schlagzeilen. Erst vor wenigen Tagen brachte die fesche Sängerin einen neuen Song im Volksmusik-Stil heraus. Doch nun mehren sich Vorwürfe, sie habe abgekupfert, die Melodie des Songs sei geklaut.

In der RTL-Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ machte Indira vor allem wegen der sich anbahnenden Liebesbeziehung zu US5-Sänger Jay Khan von sich reden. Handelte es sich um eine medienwirksame Inszenierung oder doch um echte Gefühle? Hinzu kommen die vorab schon veröffentlichten Playboy-Fotos und vor wenigen Tagen die Veröffentlichung ihres neuen Hits „Hol die Radio“, in welchem sie sich selbstironisch über Möchtegern-Promis und deren Medienpräsenz lustig macht.

Indira Weis (c) RTL / Stefan Gregorowius

Bei Kollegen und Publikum kam dieser Song jedoch nicht durchweg gut an und man vermutete, dass die hübsche 31-jährige nun wohl eine Art Ballermann-Karriere anstrebe. Und nun wird ihr zu allem Überfluss noch unterstellt, dass sie die Melodie zu diesem Song offenbar geklaut haben soll – und zwar bei Radiomoderator und Comedian Chris Boettcher.

Indira gibt zwar zu, dessen Song sei ihr bekannt, die Melodie sei jedoch in vielen Liedern zu finden.  Chris Boettcher ist da jedoch anderer Meinung:

„Etwa zwei Drittel des Stückes sind identisch, sie hat sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, das Gitarrensolo zu ändern!“.

Sein Musikverlag plant nun, rechtliche Schritte gegen Indira Weis einzuleiten.

Alle  Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de

DSDS 2011: Menderes Bagci gehört zu den Top 120 – eine SENSATION

Menderes - DSDS 2011

© Back Photographie

Es scheint wie der “American Dream”, eine wirkliche Erfolgsgeschichte. Der als DSDS-Dauergast berühmte Menderes hat es im 8. Anlauf vor der Jury von Dieter Bohlen, Fernanda Brandao und Patrick Nuo endlich geschafft, den heiß begehrten Recall-Zettel zu erhalten.

Seit der 1. Staffel im Jahr 2002 versucht Menderes es jedes Jahr wieder, vor den Juroren der RTL Castingsendung gesanglich zu bestehen. Aufgrund seiner Ausdauer und Hartnäckigkeit hat er mittlerweile absoluten Kultstatus bei den Zuschauern erlangt. In dieser Staffel zahlen sich seine jahrelangen Bemühungen und Anstrengungen nun endlich aus: die Jury nimmt den Künstler in die TOP 120 Kandidaten, aus einer Auswahl von über 34.000 Bewerbern. Überzeugen konnte Menderes die Jury mit dem Titel “Fresh” von Cool & The Gang.

Damit dürfte Menderes vielen anderen Menschen ein Vorbild sein, an seinen Träumen festzuhalten. Dazu Menderes: “Ich bin überglücklich. Der Wille kann wirklich Berge versetzen. Ich habe immer an mich geglaubt. Jetzt habe ich natürlich einen unglaublichen Ansporn, unter die TOP 10 zu kommen und vielleicht auch Superstar zu werden. Ich werde jetzt 110 % geben und weiter gesanglich an mir üben, üben und üben.”

Menderes 2011

© Back Photographie

Zeitmanagement mit iPhone – eBook für eine Woche kostenlos

Exklusiv im LoadBlog: Textunes spendiert einen Gutscheincode, mit dem man sich den unterhaltsamen Ratgeber “Zeitmanagement mit dem iPhone” kostenlos auf sein iOS-Gerät herunterladen kann. Denn gerade zum Anfang des Jahres überlegt man sich ja oft, in Zukunft etwas strukturierter mit der eigenen Zeit umzugehen, sei es in den Arbeitsabläufen oder überhaupt: Dinge schneller erledigen, um dann Zeit für die angenehmen Dinge zu haben. Der Ratgeber gibt einige Empfehlungen und Tipps, wie man das mit Hilfe von Apples Smartphone organisiert. Sieben Tage können unsere Leser das eBook, das sonst 6,50€ kostet, kostenlos herunterladen!

Textunes gehört zu den führenden iPhone-eBook-Readern, der Buch-Katalog umfasst auch brandaktuelle Titel, die dann in der App gekauft werden können und überall mit hingenommen. Einige Bücher stehen auch kostenlos zur Verfügung, wie etwas in dieser Sonderaktion der Zeitmanagement-Titel. Und auch Android-Nutzer finden eine kostenlose Textunes-App für ihre Smartphones.

Für den Download braucht man die kostenlose iPhone-App und muss sich einen Textunes-Account anlegen, dann kann man den Gutschein-Code “KHREQS” entweder auf www.textunes.de/freebook einlösen, oder einfach direkt diesem Link folgen.

Das Buch umfasst 5 Kapitel und verspricht in weniger als einer Stunde einen guten Schritt in effektivere Planung. Die Themen reichen von den grundlegenden Mail- und Termin-Tipps zu ToDo-Listen und Prioritätenmanagement. “Zeitmanagement mit iPhone” ist so eine nützliche erste Hilfestellung vom renommierten Autorenteam Seiwert, Wöltje, Maison.

Die Gutscheinaktion läuft sieben Tage, also noch bis zum 25.01.2011!

Kostenloses eBook: Zeitmanagement mit iPhone
Gutschein-Code: KHREQS

Anna-Maria Zimmermann – weiterhin eine ungewisse Zukunft

Erst am vergangenen Mittwoch berichteten wir über Anna-Maria Zimmermann und ihren Leiden nach dem schweren Hubschrauber-Unglück. Am gleichen Abend war sie dann mit ihrer Mutter Anne zu Gast bei Marcus Lanz im „ZDF“.

Bei dem bewegenden Auftritt wurden nochmals Bilder des katastrophalen Unfalls der ehemaligen „Deutschland sucht den Superstar“-Kandidatin gezeigt. Viele Tränen flossen, und man konnte sich ein Bild von der aktuellen Verfassung der 22-Jährigen machen. Der linke Arm lehnte regungslos an ihrem Körper und mit tränenerstickter Stimme berichtete sie über ihren Leidensweg im Alltag und der verheerenden Diagnose, womöglich nie wieder den linken Arm bewegen zu können. Auch „Bild.de“ traf die Sängerin zum Interview. Der Zeitung gegenüber äußerte sie die Angst über die mögliche bleibende Lähmung ihres linken Armes wie folgt.

„Ich weiß es nicht. Es gibt Ärzte im Haus, die sagen: Frau Zimmermann, gewöhnen Sie sich an den Gedanken, dass man auch mit einem Arm gut durchs Leben kommen kann. Einer der Unfallchirurgen dagegen gibt mir drei Jahre, bis ich den Arm wieder bewegen kann. Ich habe viel geweint – drei Jahre ist eine lange Zeit! Gott sei Dank waren meine Eltern für mich da, haben mich wieder aufgebaut. Wenn ich wirklich wüsste, dass es drei Jahre sind, dann würde ich lockerer mit meiner Situation umgehen.“

Momentan wird ihr Tag von Reha-Maßnahmen und Medikamenteneinnahme bestimmt. Im Interview mit „Bild.de“ erfahrt ihr auch mehr über die Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte von Anna-Maria Zimmermann. Auch zum Thema Schicksalsbewältigung äußert sich die tapfere „DSDS“-Finalistin.

Samsung Wave II Test: Eine Woche mit dem Bada-Flaggschiff

Neben der Galaxy-Serie von Highend-Smartphones mit Android-Betriebssystem hat Samsung das Wave in der Smartphone-Mittelklasse platziert. Statt Android bieten die günstigeren Wave-Smartphones nur Samsungs eigenes Betriebssystem Bada, das zwar auf Android aufbaut, aber viele Android-Funktionen nicht bietet. Die Waves sollen in erster Linie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Aber wie gut ist das Wave II wirklich? Wir machen die Probe aufs Exempel und haben uns von Samsung ein Test-Handy schicken lassen. Eine Woche mit… dem Samsung Wave II.

Samsung Wave II – der erste Kontakt: Kühles Metall

Erstmal friemel ich also die hintere Abdeckung meines G1 ab und entnehme die SIM-Karte. Dann liegt das Wave II zum ersten Mal in meiner Hand. Ein gutes Gefühl: Das Handy hat ein schweres Metallgehäuse, das wertig aussieht und sich auch so anfühlt. Mir gefällt gleich der kühlere Griff, anders als bei einem Kunststoff-Gehäuse. Das Wave II macht also einen edlen ersten Eindruck. Ich öffne die hintere Abdeckung und entnehme den zuvor aufgeladenen Akku. Darunter kann ich meine SIM-Karte wieder einstecken. Das ist etwas fummeliger als beim G1, schließlich habe ich die Karte aber drin. Dann stehe ich vor meinem kleinen Experiment: Eine Woche lang wird das Samsung Wave II jetzt mein Smartphone sein.

Super Clear LCD vs. AMOLED

Der erste Blick richtet sich auf das neue Display mit Super Clear LCD. Dem Vorgänger Wave hatte Samsung noch ihr Top-Display mit AMOLED-Technologie gegönnt. Wir vergleichen das AMOLED-Display auf dem Samsung Galaxy S, nachdem wir auf beiden Smartphones dasselbe Hintergrund-Bild installiert und höchste Helligkeit eingestellt haben. Das Urteil fällt überraschend gut für das Wave II aus. Dessen Super Clear LCD-Display zeigt die Farben des Fotos sogar kontrastreicher und kräftiger als das AMOLED des Top-Modells. Beim Vergleich der Seite, auf der die Einstellungen geändert werden, kann das AMOLED-Display aber seine Stärken ausspielen. Das Schwarz ist hier deutlich schwärzer als beim Wave II. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung sollte das AMOLED-Display in der Theorie besser sichtbar bleiben, das können wir mangels Sonne aber nicht mehr ausprobieren.

Starten des Wave II

Beim ersten Start des Wave II können Anzeigesprache, Tastatursprache, die Zeitzone sowie Datum und Uhrzeit eingestellt werden. In meinem Fall muss ich nur das um einige Tage falsche Datum und die Uhrzeit ändern. Danach bietet das Wave II noch an, die “Social Hub” genannte Inbox einzurichten. Hier können diverse Emailer, Twitter und soziale Netzwerke zusammengeführt und in einer einzigen Ansicht gelesen werden. Ich richte meinen Googlemail-Account ein und klicke weiter. Danach erscheint der Bada-Startbildschirm. Alle Einstellungen können natürlich auch nachträglich noch geändert werden.

Samsungs App Store

Da es kein Android gibt, fehlt auch der Android-Market. Stattdessen gibt es einen Market mit Samsung Apps. Das ist nach dem Einschalten auch meine erste Station. Im Gegensatz zum Android-Market finde ich hier unter den Top-Apps aber fast nur kostenpflichtige Apps und verlasse den Market schnell wieder. Einige Tage später gebe ich dem Shop eine zweite Chance. Dieses Mal verlasse ich mich aber nicht auf Samsungs Empfehlungen, sondern gehe direkt in die Kategorien. Dort sind dann, welche Überraschung, doch die meisten Samsung Apps kostenlos. Ich finde nach einigem Suchen auch einige meiner häufiger genutzten Android-Apps wieder und installiere diese. Auf die meisten meiner Lieblings-Apps muss ich aber verzichten. Dennoch: Ein kurzer Blick durch die Kategorien zeigt, dass es für die meisten gängigen App-Anwendungen auch eine Samsung App gibt. Darunter auch das von mir probehalber installierte Action-Game FinalStrike3D, das mit rasanter und flüssiger Grafik und Sound Spaß macht und zeigt, dass die Performance des 1 GHz-Prozessors auch bei anspruchsvolleren Spielen nicht einknickt. Mit der Steuerung des Games komme ich allerdings nicht so gut klar.

Vergleich Bada mit Android

Kurz nach dem Start des Wave II bekomme ich drei SMS von T-Mobile, die mich darüber informieren, dass mein T-Mobile MMS konfiguriert wird. Nach der dritten Mail teste ich mal an. Kein Problem: Die MMS kann ich problemlos versenden. Vieles am Wave II erinnert an die Android-Handys von Samsung. So sind sowohl das Hintergrundbild als auch die Icons dieselben. Auch bei der Tastenbelegung gibt es einige Samsung-typische Einstellungen, an die ich mich als HTC-Nutzer erst noch gewöhnen muss. So wird das Wave II zwar wie gewohnt mit der rechten Taste unterhalb des Touchscreens ein- und ausgeschaltet, kann damit aber bei laufendem Betrieb nicht wieder gestartet werden. Dafür dient die kleine Sperrtaste rechts oben an der Seite. Auch auf das Berühren des Touchscreens reagiert das Wave II nicht. Nach einigen Tagen habe ich mich aber umgestellt und mein Finger geht automatisch an die Seite, sobald ich das Wave II in die Hand nehme.

Drücken und halten

Ein ernstes Problem bekomme ich, als das erste Mal ein Anruf eingeht. Auf dem Display erscheinen zwei Buttons: „Annehmen“ und „Ablehnen“. Ich drücke auf „Annehmen“ und halte mir das Smartphone ans Ohr. Nichts passiert. Das Telefon klingelt weiter. Okay, nochmal fest drauf drücken und wieder ans Ohr. Wieder nichts. Dann legt der Anrufer auf. Die Erklärung findet sich, als ich ganz bewusst mich selbst anrufe und nicht wie vorher schnell reagiere. Da steht klein „Drücken und halten“ darüber. Tatsächlich, wenn ich meinen Finger mehrere Sekunden lang drauf drücke, wird das Gespräch angenommen. Eigentlich eine ganz gute Idee von Samsung, denn so wird verhindert, dass man das Gespräch beim aus der Jacke nesteln des Handys aus Versehen annimmt bzw. ablehnt. Dennoch, intuitiv ist das nicht gerade.

Menütaste und Widgets

Wer mit dem Smartphone mehr machen möchte als nur telefonieren, kommt um die große Menütaste in der Mitte nicht herum. Im Menü werden die weitaus meisten Apps und Einstellungen zugänglich gemacht. Die häufig benutzten Apps ins normale Display verschieben wie bei Android geht nicht, das funktioniert nur bei den Samsung Widgets. Von denen gibt es aber nicht so viele, und außer dem Google- und dem Wetter-Widget interessieren sie mich nicht.

Akku und Ladedauer

Am zweiten Tag ist der Akku leer. Ich hänge das Wave II an die Steckdose und warte. Nach exakt 3 Stunden und 6 Minuten gibt das Wave II ein kurzes Klingelzeichen, um anzuzeigen, dass es das Aufladen beendet hat. Von da an hänge ich das Smartphone wie gewohnt jeden Abend über Nacht ans Netz. Das Klingelzeichen nach Beenden des Aufladevorgangs ertönt jetzt zum Glück nicht mehr, da ich den Akku vorher nicht restlos leer gemacht habe.

Virtuelle Tastatur und T9 Trace

Lob verdient die virtuelle Tastatur. Mit der ContinuousTouch-Funktion T9 Trace von Nuance habe ich zwar anfangs Probleme, nach einiger Übung komme ich damit aber ganz gut zurecht und bin fast so schnell wie auf der gewohnten QWERTZ-Tastatur des G1. Das direkte Antippen funktioniert hingegen schlecht beim Halten in der Vertikalen, da ich zu oft daneben tippe. Etwas besser geht es beim Tippen in der Horizontalen, da die Tasten etwas größer sind. Gut gefällt mir das sanfte Vibrieren bei jedem Tastendruck. Durch das kurze Feedback weiß man gleich, dass das Smartphone die Eingabe übernommen hat. In einigen Anwendungen wie dem Browser funktionierte T9 Trace leider noch sehr schlecht bis gar nicht, sodass ich wieder auf normales Tippen umgestiegen bin.

Internet-Browser für Bada

Wenig überzeugend ist die vorinstallierte Bada-Version des Internet-Browsers Dolphin. Die Verbindungen stürzten oft ab, sowohl über UMTS als auch WLAN. Wer aus Versehen aus dem Browser herausklickt, muss jedes Mal den Browser neu starten. So macht Surfen wenig Spaß. Den gewohnten Opera Mini habe ich in Samsungs App Store ebenso vergeblich gesucht wie Chrome. Als Alternative bot sich lediglich ein Programm namens Columbus Light an, das mich aber auch nicht begeistern konnte. Wer oft und gerne mit dem Smartphone im Internet surft, wird mit einem Bada-Handy auf die Dauer wohl nicht glücklich werden.

YouTube auf Bada

Ein weiteres Problem ergab sich beim Abspielen von YouTube-Videos. Trotz mehrmaligem Starts luden alle von mir ausgewählten Videos endlos. Meine erste Vermutung war: Vielleicht ist die bestehende UMTS-Verbindung nicht stark genug. Also habe ich aufs Firmen-WLAN umgeschaltet und so versucht. Dasselbe Ergebnis. Einen Tag später versuche ich es noch einmal. Diesmal lädt das Video umstandslos, sowohl über UMTS als auch WLAN. Selbst die HD-Version wird problemlos und flüssig abgespielt. Was einen Tag vorher schief gelaufen ist, kann nicht mehr geklärt werden.

Lautsprecher und Headset

Wirklich gut hingegen ist der integrierte Lautsprecher des Bada-Smartphones. Bei Videoanrufen kann problemlos über die integrierten Lautsprecher und das Mikro telefoniert werden. Auch beim Abspielen von Musik klingt das Wave II durchaus passabel. Das mitgelieferte Headset konnte ich allerdings nicht testen, da nur ein paar Ohrstöpsel mitgeliefert wurde, das für meine Gehörgänge viel zu groß war. Zumindest mit meinem eigenen Kopfhörer konnte ich aber gut Musik hören. Der Anschluss funktioniert dank 3,5 Klinken-Anschluss auch problemlos. Die Bässe wirkten zwar etwas schwach, ansonsten war der Sound aber recht ausgewogen und klar, auch bei hoher Lautstärke. Als Musikplayer ist das Wave II auf jeden Fall eine gute Wahl.

Verrauschte Bilder aus der Kamera

Beim Kameratest hat das Wave II einen eher bescheidenen Eindruck hinterlassen. Sicherlich sollte man bei einem Handy nicht allzu hohe Ansprüche an die Bildqualität stellen, aber zumindest passable Bilder sollten auch mit einer Handykamera möglich sein. Das ist unter perfekten Bedingungen mit der von Samsung verbauten 5 Megapixel-Kamera auch durchaus möglich. Bei schwierigeren Lichtverhältnissen kam die Knipse aber sehr schnell an ihre Grenzen. Fotos im zugegebenermaßen dunklen Wohnungsbereich waren auch tagsüber sehr gelbstichig und extrem verrauscht. Die Außenaufnahmen wurden bei leichtem Nieselregen gemacht, also auch eher ungünstigen Fotografiebedingungen. Zahlreiche Aufnahmen waren denn auch trotz Tageslichts z.T. ungewöhnlich unscharf, was meinem Gefühl einer sehr langen Belichtungszeit beim Auslösen entspricht. Auf dem Bild zu sehen ist Hegels Grab.

Samsungs Navigator

Sehr schön gemacht ist dagegen eigentlich die Navigation von Samsung. Im direkten Vergleich mit Google Maps auf Android scheint Maps zwar etwas mehr Information zu bieten, insgesamt schlägt sich Samsung LBS mit Route 66 aber gut. Schier zur Verzweiflung hat mich dann aber unterwegs auf dem Fahrrad die Routenfunktion der Navigation gebracht. Immer wieder habe ich meinen Zielort eingegeben, sowohl über die Tastatur als auch durch Fingerzeig auf der Karte. Der Zielort wurde zwar erst einmal angezeigt, aber nicht übernommen, egal was ich danach gedrückt habe. Zu Hause habe ich mir schließlich das Benutzerhandbuch gegriffen, um herauszufinden, wie zum Teufel man eine Route programmieren kann. Dort finde ich, dass mir leider der Samsung Mobile Navigator fehlt. Erkennen kann ich das laut Benutzerhandbuch aber nur daran, dass die Kurzanleitung nicht mitgeliefert wurde. Im Programm selbst fehlt jeder Hinweis auf die fehlende Funktion. Auch die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Nachrüstung wird mir nicht angeboten.

GPS-Modul und G-Sensor

Immerhin kann ich mir aber über „Interessante Orte“ die Route zur nächsten Bank, Tankstelle oder zum nächsten Krankenhaus zeigen lassen. Das GPS-Modul findet meine Position sehr genau, benötigt manchmal aber sehr lange, um die Verbindung aufzubauen. Im Gebäude kommt oft keine Verbindung zustande. Mein Test der BadaSports-App unter echten Bedingungen beim Laufen schließlich gelingt nicht, da sich das Programm während des Trainings von selbst wieder abschaltet. Möglicherweise hat das Modul durch den dünnen Stoff der Laufjacke das GPS-Signal wieder verloren, jedenfalls muss ich das Wave II nach dem Lauf neu starten, Daten zur Trainingsstrecke wurden keine gespeichert. Etwas falsch austariert scheint mir auch der G-Sensor zu sein, der die Ansicht oft in die Vertikale bzw. Horizontale umkippen lässt, wenn man das Wave II eigentlich nur flach nach in der Waagerechten hält.

Fazit Samsung Wave II: Gelungenes Einsteiger-Modell

Ein Top-Smartphone ist das Wave II nicht und will es auch nicht sein. Dennoch bietet es schon eine Menge von dem, was die Topmodelle auszeichnet. Gespart hat Samsung vorrangig an Stellen, wo es nicht wehtut, wie z.B. dem AMOLED-Display, das ich nicht vermisst habe. Beim Handling gibt es ein paar ungewöhnliche Samsung-Lösungen, an die ich mich aber schnell gewöhnt habe. Ansonsten muss Samsung beim Browser und der T9-Trace-Anwendung noch besser werden, damit diese stabiler arbeiten. Pluspunkte konnten vor allem Design und Verarbeitung, die Videotelefonie mit klarer Sprachwiedergabe und der Musikplayer bei mir sammeln. Ich persönlich würde sicher nicht mehr von Android auf Bada umsteigen, dafür müsste ich auf zu viele liebgewonnene Apps verzichten. Dennoch: Ausreden will ich Bada niemandem. Unter Badanation.de gibt es auch ein gut funktionierendes Forum, in dem man bei Problemen erste Hilfe bekommt. Als günstiges Einsteiger-Smartphone ist das Wave II allemal ein guter Tipp.

X Factor – “Big Soul”: Edita Abdieski ist eine ganz Liebe

Da sind sie ja wieder, die netten Mädels von “Big Soul”. Noch in Erinnerung ihre tollen Auftritte bei „VOX“, als es hieß wer hat den „X Factor“. Im Interview mit dem „woodZ-Magazin“ berichten die vier sympathischen Mädels aus der Zeit bei „X-Factor“. So erzählen sie beispielsweise über die Motivation sich bei der Casting-Show zu bewerben. […]

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