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MWC 2011 Top 5: Die fünf wichtigsten Handy- und Smartphone-Trends

Gestern ist der Mobile World Congress in Barcelona zu Ende gegangen und wir stehen verwundert vor einer ganzen Riege neuer Handys und Smartphones, Trends und Entwicklungen. Wir haben uns durch die Meldungen geackert und präsentieren hier unsere Top 5 aus dem Nachrichtenticker. Merkt Euch diese Handys und Smartphones.

1.) Sony Ericsson Xperia Play

Schon seit Jahren gab es immer wieder Gerüchte, Sony plane eine Verschmelzung des Handhelds PSP mit einem Smartphone. Praktischerweise hätte man für ein Playstation Phone noch nicht einmal das Kürzel PSP der Playstation Portable ändern müssen. Jetzt hat Sony die Katze endlich aus dem Sack gelassen. Letzten Endes war es dann das Handy-Joint Venture mit Ericsson, die die Handheld-Konsole zum Telefonieren als Android-Phone in ihrer Xperia-Serie untergebracht hat. Dort heißt die Konsole nun Xperia Play und soll schon nächsten Monat erscheinen. Bei Amazon kann man bereits vorbestellen. Wir haben allerdings zarte Zweifel, ob sich genügend Zocker finden werden, die bereit sein werden 649,- € für ein Gaming-Handheld mit Telefonfunktion auszugeben.

2.) Sony Ericsson Xperia Pro und Motorola Pro

Die QWERTZ-Tastatur is back! Einen kleinen Mini-Trend setzten die beiden Hersteller Sony Ericsson und Motorola mit zwei Android-Smartphones, die sich als ausgewiesene Business-Phones in direkte Konkurrenz zu den Blackberrys setzen. Dabei erinnerte das Motorola Pro mit seiner Tastatur-Anordnung unterhalb des Displays mehr an den Platzhirschen als das Slider-Smartphone Xperia Pro mit ausziehbarer Tastatur. Und wir hatten schon geglaubt, Swype habe der Android-Tastatur den Garaus gemacht.

3.)Facebook-Phones

Viel war im Vorfeld darüber spekuliert worden, ob Facebook ein eigenes Handy entwickelt. Facebook hat dies immer dementiert. Seit der MWC wissen wir nun, dass Facebook recht hatte und die Gerüchte natürlich auch. Es wird nicht ein Facebook-Handy geben, sondern ganz ganz viele. So zumindest der Wunsch von Mark Zuckerberg, den er bei der Präsentation der beiden Facebook-Handys von HTC äußerte. Das klassische Touchscreen-Smartphone HTC Salsa und das Tastatur-Handy HTC ChaCha werden beide einen Facebook-Button haben, mit dem man sich direkt in seinen Facebook-Account einloggt. Außerdem hat der englische Handy-Hersteller INQ mit dem Cloud Touch und Cloud Q zwei cloudbasierte Smartphones mit starker Integration von Facebook-Funktionen vorgestellt.

4.) LG Optimus 3D

3D ist dieses Jahr das Zauberwort, das die Portmonees der Konsumenten öffnen soll. Nachdem Nintendo bereits im März mit dem Nintendo 3DS das erste Handheld mit 3D ohne Brille auf den Markt bringt (und damit das fast dreimal teurere Xperia Play von Sony Ericsson vermutlich in den Boden stampfen wird), folgt gleich Anfang des 2. Quartals mit dem Optimus 3D von LG Electronics das erste Smartphone mit 3D-Sicht ohne Brille. Ich konnte den 3D-Effekt beim Nintendo 3DS bereits antesten und war sehr angetan von der räumlichen Darstellung. Ich bin gespannt, wie dies auf einem Smartphone wirken wird.

5.) Nvidia Tegra 3 und Qualcomm Quadcore-Snapdragon

Im Gegensatz zur CES gab es auf dem MWC kaum relevante News zu Tablets. Lediglich Samsung konnte mit der Ankündigung eines Galaxy Tabs mit 10“ Display für etwas Aufregung sorgen. Dafür haben die beiden wichtigsten Prozessoren-Hersteller im Smartphone- und Tablet-Bereich das Wettrennen um den schnellsten Tablet-Prozessor eröffnet. Nvidia, derzeit mit dem 2 GHz Dual-Core-Prozessor Tegra 2 in der Entwicklung führend, hat den Tegra 3 mit vier Kernen präsentiert, der ab August mit fünffacher Leistung eines Tegra 2 aus Tablets Gameboliden machen soll. Angeblich ohne wesentlich mehr Energie zu benötigen. Der vorgestellte Prototyp brachte es schon auf die dreifache Leistung eines Tegra 2. Konkurrent Qualcomm, der mit dem 1 GHz Snapdragon in vielen Smartphones und Tablets die Arbeitsmaschine stellt, hat im Gegenzug ebenfalls einen Quadcore-Snapdragon mit 2,5 GHz pro Kern vorgestellt. Das entspricht laut Qualcomm der 12-fachen Leistung gegenüber der ersten Snapdragon-Generation. Und das bei nur einem Viertel des Energiebedarfs. Okay Jungs, ich will euch kämpfen sehen.

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Bank of America muss fünf Milliarden Dollar abschreiben

Die größte Privatbank der Vereinigten Staaten muss wegen faulen Hypothekenkrediten insgesamt fast fünf Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) abschreiben. Ein Großteil des Geldes (jeweils 1,3 Milliarden Dollar) geht zu gleichen Teilen an die beiden staatlichen Baufinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Mit diesem Schritt endet nun ein lange geführter Streit.

Der Verlust für die Bank of America ist enorm. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, muss das traditionsreiche Kreditinstitut nun insgesamt fünf Milliarden Dollar abschreiben. Der Grund ist in der Wirtschafts- und Finanzkrise zu finden, da viele Hausbesitzer ihre Kreditraten nicht mehr bezahlen können. Aber auch der größte Posten dieses Verlusts – die Zahlung von jeweils 1,3 Milliarden Dollar an Fannie Mae und Freddie Mac – hat seinen Ursprung in dem Platzen der US-amerikanischen Immobilienblase 2009.

2,6 Milliarden Dollar Entschädigung

“Unsere Ziele stehen fest: Wir wollen diese Themen hinter uns lassen”, erklärte Brian Moynihan, Vorstandsvorsitzender der Bank, bezüglich der Einigung mit Fannie und Freddie. Diese Themen beziehen sich auf die 2008 erfolgte Übernahme des damals größten Immobilienfinanzierers der USA: Countrywide. Dort hatte man auch solchen Menschen einen Kredit gewährt, die gar nicht über die entsprechenden Sicherheiten verfügten. Solche “faulen” Kredite wurden dann gebündelt und an Fannie Mae und Freddie Mac weiterverkauft.

Doch die Rechnung ging nicht auf. Im Zuge der Finanzkrise schlitterten Fannie Mae und Freddie Mac an den Rande des Bankrotts und mussten letztendlich vom Staat gerettet werden. Als Wiedergutmachung für den Verkauf solcher faulen Kreditpakete wurde nun von Seiten der Bank of America an beide rund 1,3 Milliarden Dollar überwiesen. Damit endete auch ein ausdauernd geführter Rechtsstreit zwischen beiden Parteien. Die Anleger dankten es der Bank und ließen ihren Kurs zeitweise um knapp vier Prozent steigen.

Schlechte Zahlen

Trotz allem sind die milliardenschweren Verluste eine erhebliche Belastung für die Bilanz des Kreditinstituts, genauer gesagt für ihr Ergebnis im vierten Quartal 2010. Aufgrund von Verlusten im Kreditkartengeschäft mussten bereits im dritten Quartal des letzten Jahres 7,6 Milliarden Dollar abgeschrieben werden. Somit gehört die Bank of America noch immer zu den größten Verlierern der Finanzkrise.

Moody’s: Irlands Bonität um fünf Noten herabgestuft

Blieb es bei Spanien und Griechenland noch bei einer Warnung, fiel in einem anderen Fall nun der Hammer. Irland wurde von der Ratingagentur Moody’s in seiner Kreditwürdigkeit um gleich fünf Noten abgewertet. Statt einer “Aa2″ wird bei Moody’s die irländische Bonität nun mit einer “Baa1″ bewertet, wie die Deutsche Presseagentur unter Berufung auf das Haus am Freitag mitteilte. Doch damit nicht genung, gleichzeitig warnte die einflussreiche Ratingagentur vor einer weiteren Herabstufung, sollte das Land seine Schuldenentwicklung nicht auf absehbare Zeit unter Kontrolle bringen. So liege die derzeitige Note “Baa1″ nur noch zwei Stufen über dem Ramschstatus. Letzten Donnerstag wurde auch Griechenland vor einer weiteren Herabstufung durch Moody’s gewarnt. Bereits Anfang Dezember wurde Irland von der Ratingagentur Fitch um drei Noten auf “BBB+” herabgestuft.

Märkte geben sich gelassen

Die aktuelle Absenkung wurde vor allem mit den immensen Kosten der Bankenrettung begründet. So bleibe auch der Ausblick weiterhin negativ. Laut der dpa deute eine solche Formulierung bereits auf eine weitere Abwertung hin. Auf dem Börsenparkett wurde Nachricht trotz allem zunächst gelassen aufgenommen. “Natürlich wird diese Herabstufung Irlands Möglichkeiten für Anleihen beeinflussen”, wie Paul Robson von der Royal Bank of Scotland (RBS) gegenüber der irischen Tageszeitung Irish Times sagte. Jedoch sei es unwahrscheinlich, dass so Druck auf die Investoren mit Euroanleihen entstehe. Außerdem sei damit zu rechnen, dass der Einfluss erst im Januar langsam spürbar werde. Laut Angaben der Nachrichtenagentur war das irische Finanzministerium nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

In Frankfurt gab man sich ebenfalls gelassen. “Die Abstufung Irlands durch Moody’s haben die Börsen bereits eingepreist und die drohende Herabstufung Griechenlands interessiert momentan auch nicht wirklich”, wie ein Händler gegenüber der dpa betonte. Ein anderer gab an, dass solche Nachrichten den deutschen Aktienmarkt schon lange nicht mehr belasten würden – “im Gegenteil, sie sind immer wieder ein Grund für weltweit tätige Aktienhändler, weiter am deutschen Markt zu investieren.” Das zeigte sich heute vor allem bei deutschen Staatsanleihen: der Euro-Bund-Future legte bis zum Freitag-Mittag um 0,55 Prozentpunkte auf 124,55 Punkte zu.

Griechenland in Not

Am Donnerstag wurde dem Land vom Internationalen Währungsfonds (IWF) – wie erwartet – ein Kredit in Höhe von 22,5 Milliarden Euro gewährt. Dieses Darlehen ist aber nur ein Teil der internationalen Finanzhilfen, deren Höhe sich aus insgesamt 85 Milliarden Euro belaufen. Hauptgläubiger an diesem Paket sind die Länder der Euro-Zone. Ende November hatte Irland Hilfen aus dem Rettungsschirm von EU und IWF beantragt.

Am gleichen Tag der irischen Kreditvergabe wurde auch Athen mit einer Abwertung des Ratings gedroht. Im Hause Moody’s sorge man sich, ob Griechenland seine Schulden auf ein “nachhaltiges Niveau” senken könne. Die Sorge gründet unter anderem in den weiteren Einnahmeausfällen in diesem Jahr. Mit einer Note von “BA1″ befinden sich griechische Staatsanleihen bereits auf Ramschniveau. Wie die Ratingsagentur angab, wäre eine Herabstufung um mehrere Noten denkbar, sollte sich das Verhältnis der Staatsschulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht stabilisieren.

Das Supertalent – Fünf Halbfinal-Kandidaten sind unter 16 Jahren

In der diesjährigen vierten Staffel von “Das Supertalent” traten zahlreiche Kinder und Teenager vor die Jury um Pop-Titan Dieter Bohlen. Dabei boten sie trotz ihres Alters meist tolle Leistungen dar. Einige Kinder wurden aber aufgrund ihres zu niedrigeren Alters auf spätere Supertalent-Staffeln vertröstet.  Die jüngste Kandidatin, die es ins Halbfinale schaffte, ist die 9-jährige Laura Rieger, die mit ihrem selbstgeschriebenen Song “Liebesschmerz” alle Herzen berührte. Mit ihr kämpfen noch vier weitere Kandidaten, die ebenfalls noch zu den Heranwachsenden gezählt werden dürften.

Josephine Becker (c) RTL

Auch jüngeren Kandidaten wird bei “Das Supertalent” eine Chance gegeben. Neben dem Supertalent-Küken Laura Rieger hat es auch Josefine Becker ins Halbfinale geschafft. Die schüchterne Sulzbacherin sang die Eröffnungsarie der Oper “Xerxes” von Georg Friedrich Händel ”Ombra mai fu” aus dem Jahre 1738. Die 15-Jährige rührte mit dem italienischsprachigen Titel so manchen Zuschauer zu Tränen.

Eine weitere junge Kandidatin, die es ins Halbfinale schaffte, ist Ramona Fottner. Das 15 Jahre alte Mädchen war zunächst durch die Fragen von Dieter Bohlen nach ihrem T-Shirt – das dem Chef-Juror anscheinend nicht besonders gefiel – völlig verunsichert. Ihre unsichere Art ließ die Erwartungen des Publikums an ihre gesangliche Leistung nach unten gehen. Als sie dann “Run” von Leona Lewis sang, riss es die Zuschauer von ihren Stühlen und es flossen wieder Tränen, vor allem bei den weiblichen Zuschauern. Obwohl Dieter Bohlen sie dafür kritisierte, dass sie noch zu wenig Persönlichkeit in der Stimme habe, nannte er sie nach der Show eine “Top-10-Kandidatin“.

Sonja Pesie (c) RTL / Stefan Gregorowius

Die 15-jährige Sonja Pesie wurde von der Jury ebenfalls für das Halbfinale ausgewählt. In der Show überzeugte das Mädchen, das aus einem kleinen Dorf nahe Trier kommt, mit ihrer Performance von “Unbreak my heart” von Tony Braxton.  Mit diesem Song wollte sie ihrer Mutter, die sie als Kind oft kritisiert hatte, beweisen, dass sie etwas Tolles leisten kann. Und sie bewies es eindrucksvoll auch den Zuschauern und der Jury!

Der letzte junge Kandidat, den wir an dieser Stelle vorstellen möchten, ist der 14 Jahre alte Halbitaliener Andrea Renzullo. Er ist der einzige Junge unter den Kindern und Teenagern, die es ins Halbfinale schafften. Mit seiner Darbietung von “Run” von Leona Lewis erntete er begeisterten Applaus und “Zugabe”-Rufe, und Bruce konnte ein paar Tränen nicht unterdrücken. Eine kurze Biografie von Andrea könnt ihr hier bei CastingShow-News.de nachlesen.

„Alle Infos zu „Das Supertalent“ im Special bei RTL.de

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