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Buch Helmut Werner Teil 6: Menowin Fröhlich hinter den Kulissen – zweiter Akt

In diesem Teil unserer Buchbesprechung „Alles außer Fröhlich“ von Helmut Werner betrachten wir auch im zweiten Teil die Hintergründe der Auftritte des DSDS-Zweiten 2010 und Protagonisten Menowin Fröhlich.

26. Mai Lübeck/Mülheim an der Ruhr –  Helmut Werner:

„Menowin kam zwei Stunden zu spät. Der Veranstalter hat die Karten wieder zurück erstattet. Es war eine riesige Diskothek, aber es kamen nur 300 bis 400 Leute.”

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

Auf seine ständigen Verspätungen angesprochen antwortete Menowin:

„Ja,ja, wir werden schon sehen. Alles locker, alles locker. Es war Stau …“

Menowin habe nie darüber nachgedacht, dass seine Eskapaden ja auch Auswirkungen auf die Einzelschicksale jedes Veranstalters haben könnten. Teilweise gab es Veranstalter, die Kredite aufgenommen oder sich das Geld anderweitig gepumpt hatten, damit Fröhlich bei ihnen auftreten konnte. Wenn dann jemand nicht kommt, dann koste das den Veranstalter noch mal 3000 bis 7000 mehr als eingeplant.

„HW: Der kann einfach nicht denken. Wenn man es nicht andres gelernt hat. Menowin hat nie einen Beruf ausgeübt. Hat nie Verantwortung übernommen. Was will man da verlangen. Er hat sofort vom ersten Tag an diesen Größenwahn gehabt.“

27. Mai Regensburg Location Funpark – Hier wurde Menowins Gage von vornherein um die Hälfte gekürzt, da er inzwischen für seine Unzuverlässigkeit bekannt war. Zum Auftritt nach Regensburg fährt er am 27. Mai mit der Stretchlimo. Viele Leute sind wegen Menowins Zuspätkommen gegangen. Später, nach dem Auftritt, war im Hotel abends kein Personal mehr da, um die Suite von Mikel und Menowin Fröhlich aufzuräumen. Also buchte er kurzerhand noch zwei weitere Suiten dazu.

28. Mai Moers – wurde auf 18.6. verschoben. Meno lies den Fans ausrichten, er sei krank. Tatsächlich hatte er nur keine Lust. Auch Ludwigshafen wurde abgesagt. Die Fans glaubten alles und wünschte ihm gute Besserung.

Die Hintergründe. Am 29.5. sollte Menowin vom Autohaus Jansen in Aachen Wahlheim ein Sponsorenauto bekommen. Weit über 1000 Fans stürmten den Platz zur Autogrammstunde. Menowin kam Stunden später. Insgesamt waren 26 Fans kollabiert und mussten von zwei Notärzten und Sanitätern versorgt werden. Drei Minderjährige mussten sogar ins Krankenhaus. Menowin reiste mit dem Helikopter an. Der hatte keine Landegenehmigung und musste 10 km entfernt landen. Großes Kino.
Menowin wurde daraufhin von Werner mit dem Auto abgeholt, aber anstatt gleich zu den Fans zu fahren, wollte er erst nach McDonalds. Er sei sehr zugekokst gewesen.

Werner: „Also, er hat überhaupt kein Gefühl für nichts. Es geht nur um ihn.“

Das Auto wurde zwischenzeitlich übrigens eingezogen, weil er ganz erheblich gegen die Vertragsbedingungen verstoßen wurde.

4.6. Gasometer in Wien und weitere VeranstaltungenTschechien, Praterdome – Es kamen nur noch 400 Leute zur Auftogrammstunde im Gasometer. Einige Wochen zuvor waren es noch 5000.

5.6. Auftritt Praterdome – Insgesamt waren diese beiden Tage ein Erfolg mit insgesamt 10.000 Besunden an beiden Tagen.

12. Juni Bosen. Der gleiche Veranstalter wie Landshut und Bingen. Menowin will nicht auftreten, weil der Veranstalter angeblich die Fans von dem abgesagten Auftritt in Landshut nicht – wie vereinbart – kostenfrei reinlässt. DJ Bauer schreibt eine Meldung auf Facebook, dass und warum Menowin nicht auftreten wird. Werner klärt die Angelegenheit mit dem Veranstalter, der die Tickets aus Landshut akzeptieren wird, wenn der Facebook-Eintrag gelöscht wird. Das hat DJ Bauer nicht gemacht.

„Lösch die Sachen aus dem Internet. Ansonsten verletzt du die Persönlichkeitsrechte des Veranstalters und du hast mit einer Schadensersatzklage zu rechnen.“

Die Leute wussten nicht, ob sie fahren sollten oder nicht. Es dauerte drei Stunden, Menowin zu überreden, den Auftritt zu machen. Er wollte einfach nicht hin. Er hatte zu viel gesoffen und Drogen genommen. Nur 250 Leute waren in der riesigen Halle. Durch die Nachricht auf Facebook waren die Fans total verunsichert und kaum einer kam.

Deshalb also wurde Menowin auf 64.000 Euro verklagt.

19.6. Darmstadt im Musikpark – Hier trifft Werner auf Anwalt Christian Kuhnert, der Menowin während seiner Strafzeiten schon vertreten hat. Er erfährt, dass Menowin am 12. Mai (Flug nach Marllorca deswegen angeblich deswegen verpasst) nicht beim Bewährungshelfer gewesen ist. Er hatte gelogen.

Menowin tritt auf, ist aber diesmal wirklich krank. Schüttelfrost vom Drogenkonsum. Trotzdem raucht er in seiner Garderobe Marihuana. M&G wird abgesagt. Der Veranstalter wollte sein Geld zurück, weil der Vertrag nicht eingehalten wurde.

„Es hat nie einen Auftritt ohne Probleme gegeben. Immer gab es Diskussionen, weil dieser Schwachmat sich nie an irgendwelche Sachen hält. […]Wir wurden als Booker bezeichnet, aber als Management voll ausgenutzt. […] Für die ganzen Sachen, die wir unentgeltlich gemacht haben, hat es nie ein Danke von Meno gegeben!”

25.6. Cuxhafen Jansen Tanzpalast – war mit 3000 Fans erfolgreich besucht

2. Juli – Zirkus Knie, Wien – Es musste extra der Tourmanager, Wolfgang Gerk,  aus Berlin einfliegen, um Menowin aus dem Bett zu bekommen, nachdem dieser bereits zwei Flüge verpasst hatte.

„Er musste die Idioten wecken und zwei dicke Weiber rauswerfen.“

Ohne den Tourmanager wäre das garantiert schief gelaufen, meint Werner, die wären dort niemals angekommen.

„Unser Tourmanager hat dann zu Menowin gesagt, bevor du jetzt durch den Sicherheits-Check gehst, putz dir mal deine Nase. Dort hängt noch der ganze Koks drin.“ (siehe in touch)

Menowin war beim Zirkus für eine Entfesselungnummer vorgesehen. Es war in den Medien bereits groß angekündigt worden. Aber er hatte die Proben geschmissen. Keine Lust.  Auch bei der Abschlussnummer wollte er nicht dabei sein. Wieder so ein „ich hab das nicht nötig Getue.“

Es gab dann einen Auftritt, bei dem er den kleinen Philipp begrüßen sollte, der extra aus Deutschland eingeflogen wurde, weil Herr Fröhlich damals nicht den Kindergarten mit den sozial benachteiligten Kindern in Herne besuchen wollte. Er konnte sich den Namen des Jungen nicht merken

„Nach zwei Sekunden hatte er ihn [den Namen] schon wieder vergessen. Immer wieder hat er gefragt: „Wie heißt der Junge?“

Für ein anschließendes, nicht von Werner, sondern vom Zirkus geplantes M&G sollte er noch mal 3000 Euro bekommen.  Aber Meno sagte nur: „Ich scheiß auf diese 3000 Euro!“ Sein Cousin Mikel bekräftigte ihn: „Mensch Meno, du musst endlich auch mal leben.“ Sie fuhren ins Hotel zurück und hatten Sex. Das war, was sie unter Leben verstanden. Auch DJ Bauer war nicht anders

Der Zirkus hatte richtigen Ärger, denn die Leute wollten ihre Eintrittsgelder zurück haben

3. Juli St. Gallen – Die letzte gemeinsame Begegnung anlässlich eines Auftritts fand in St. Gallen statt. Menowin verpasste hier dem Booker laut dessen Aussage einen Kopfstoß, der bei Werner eine bleibende Narbe hinterließ. Im Buch liest sich das so:

Menowin Fröhlich (c) Screenshot YouTube

„Die Polizei ermittelt und es gab auch schon Einvernahmen. Die Auswirkungen für Menowin könnten gravierend sein, denn mit dem Kopfstoß könnte er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen haben und möglicherweise droht ihm dadurch Gefängnis.“

Bei den folgenden Konzerten, sofern sie überhaupt stattfanden und nicht abgesagt wurden, war nur noch Tourmanager Gerk dabei. Teilweise bekam er Polizeischutz (darüber morgen mehr).

17. 7. Zwickau-Schneeberg Sommer am See – In Schneeberg waren offenbar nicht nur Fans vor Ort, sondern auch ein paar Buhrufer. Menowin wurde bereits gesehen, wie er die Bühne betreten wollte. Aber er sei beleidigt wieder zurück gegangen, als einige buhten. Flaschen seien nach Aussage vieler Besucher nicht geflogen, da aus Sicherheitsgründen nur in Platikbechern ausgeschenkt wurde.
Helmut Werner beschreibt Menowin generell als eine beleidigte Diva, die beim kleinsten Gegenwind den gekränkten Schwanz einzieht. Ein echter Profi solle sich darüber aber erhaben zeigen.

Nur wegen Buhrufen ein Konzert gar nicht zu beginnen, das gehe nicht. Das würde jeder Musiker bestätigen. (Wir erinnern uns hier auch an die Absage Mallorca).

Am 22. Juli wurde in Heinsberg die Ü-30-Party vom Roxy Kino abgesagt.
29. Juli Brake – letztes Konzert. Ein absoluter Reinfall, der die Veranstalterin in den Ruin getrieben und ihren Ruf zerstört hat. Es kam nur ein Bruchteil der erwarteten Fans. Die Organisation lag bereits in den Händen der neu gegründeten M&M Fröhlich GbR

Spätestens von da an ging es nur noch steil bergab. Denn Menowin Fröhlich hat – trotz zahlreicher Ankündigungen – noch immer keine CD am Start und gab seitdem kein einziges Konzert mehr.

Fortsetzung folgt

Buch Helmut Werner Teil 4: die Wahrheit über Menowin Fröhlich auf Mallorca

Am 12. Mai 2010 war die Welt noch in Ordnung. Sowohl für Helmut Werner, Booker von Menowin Fröhlich, der einige Wochen zuvor Zweiter bei der RTL-Castingshow DSDS geworden war. Durch einen Dreimonatsvertrag gab es genügend Aufträge für den Jungbarden und richtig viel Schotter dazu: An die 200.000 Euro für drei Monate.

Alles außer Fröhlich

Jetzt ging es zunächst einmal im Flieger nach Mallorca. Dort sollte Menowin mehrere Auftritte absolvieren. Vor dem Abflug bekommt er von Lugner zu den 10.000 Euro, die er gleich nach Vertragsunterzeichnung erhalten hatte, noch einmal 20.000 Euro Cash dazu. Sozusagen als Taschengeld. Menowin, der noch nie so viel Geld in der Hand hatte, ging am teuren Flughafen erst mal einkaufen: 2.500 Euro für Parfüm, Brillen und viel zu teuer eingekauften Billiguhren war schnell weg. Im Buch kann man lesen:

„Dort (auf Mallorca) hat die Odyssee dann angefangen und der wahre Menowin hat sich uns gezeigt.“

Zunächst einmal war alles in Butter, außer, dass Menowin panische Flugangst habe und während des Fluges Helmut Werners Hand nicht loslassen wollte. Auch zeigten sich hier erste Bildungsdefizite, als  Cousin Mike über Menowin anfragen ließ, ob Mallorca denn noch  in Deutschland läge und dann, ob Spanien denn noch in Europa läge.

Auf Mallorca, dem zweiten Tag seiner Karriere, habe er dann brav seine Pflichten erfüllt und sowohl Foto-Shootings sowie Interviews gingen glatt über die Bühne. Er kam bei der Jugendzeitschrift Bravo, die ihn am Flughaften erwartete, in der Folge sogar mehrmals auf den Titel. Etwas, was ein DSDS-Zweiter noch nie geschafft hat. Die Mädels waren aus dem Häuschen und skandierten Me-no-win – Me-no-win!

Am Abend sollte der erste Auftritt in der Discothek Oberbayern stattfinden. Das Oberbayern war brechend voll: nachmittags rund 1500 Besucher und abends sogar 3000. Der Radiosender „Palmenstrand“ übertrug live im Internet.

Helmut Werner: „Der Auftritt von Menowin war eigentlich recht gut. Alle waren zufrieden – wir auch!

Der nächste Auftritt war um 2:30 Uhr.

„Die Weiber waren wie irre. Menowin, ich will ein Kind von dir. Menowin, bumms mich. Menowin, zeig mir deinen Schwarz, zeig mir deine Eier. Alles außer Rand und Band. […] Der Saal hat gekocht.“

Sowohl die Besitzerin als auch die Security waren sich einig, dass sie so etwas bisher nur bei Auftritten von Jürgen Drews erlebt haben. Es war – finanziell betrachtet – für die Discothek ein großer Erfolg.

Während des Auftritts kam es zu einer kleinen Panne durch den DJ. Es kam deshalb zu vereinzelten Buhrufen, weil die Musik plötzlich weg war.

„Die Buhrufe waren nicht, weil Menowin seinen Auftritt versaut hatte … sondern nur wegen dem technischen Problem […] Das wurde in der Presse am nächsten Tag falsch dargestellt.“

Überhaupt sei das mit der Presse sehr mehrkwürdig gewesen. Denn bereits um 1 Uhr, also noch 1,5 Stunden vor Menowins Auftritt, habe man im Internet lesen können, dass Menowin auf Mallorca ausgebuht worden sei. War hier etwa Hellseherei im Spiel?

„Menowin hat geflucht und Gift und Galle gespuckt.”

Es war nur ein kurzer 20minütiger Auftritt für eine enorme Gage. Laut Auskunft von Beatria, der ExFrau von Miguel Pascual, dem Macher des Show-Business auf Malle, sei Menowin der bisher höchstbezahlte Künstler auf Mallorca gewesen. Miguel gehört außer dem Oberbayern auch der Bierkönig.

Man habe mit ihm anschließend über 70 Folgeauftritte verhandelt, verteilt über drei Jahre.

Mit freundlicher Genehmigung von www.radiogong.com

„Menowin hat es aber nicht gemacht und sagte, so was habe ich nicht nötig und sowas brauche ich nicht. Er hat dort im Endeffekt einige Hunderttausend Euro abgelehnt. Einfach so vom Tisch gewischt! Menowin hat halt immer noch geträumt und gedacht, da kommt immer mehr … immer mehr Kohle, immer mehr Sex, immer mehr Drogen. Tja, denkste – ausgeträumt!“

In der Nacht konnte Werner auch aus anderen Gründen nicht schlafen. Nicht nur, weil ein beleidigter und in seinem Ego verletzter Menowin ihn mit seiner Ablehnung dieses Superdeals um ein gutes Sümmchen an Provision gebracht hat, sondern, weil er sich mit Menowin und Mikel ein Appartment teilte. Und Menowin hatte Besuch von der Visagistin, die ihn am Vortag für das Fotoshooting schön gemacht hatte. Sie habe gefragt:

„Darf ich es mir bequem machen?“ Dann hat sie sich wohl gleich ausgezogen und sich von Meno „verwöhnen“ lassen.”

Es sei ja positiv für ihn, dass er jetzt wirklich angenehm „schnackseln“ konnte. Es seien ja immer genug willige Mädels da. Am Frühstückstisch erzählte Meno dann freimütig delikate Details der vergangen Nacht. Werner’s Resümee:

„Was will ein Typ wie Menowin denn mehr vom Leben?“

Fortsetzung folgt.

Buch Helmut Werner Teil 3: “Menowin Fröhlichs Karriere wurde blockiert”

Nach DSDS war klar, dass Werner und Gerd Graf Bernadotte Menowin Fröhlich unbedingt haben wollten. Werner spricht über seine Bemühungen, an das offizielle Management von Menowin heranzukommen: 313music von Volker Neumüller.

Er habe Mails geschrieben, Faxe geschickt, sei mit konkreten Anfragen gekommen. Er spricht von Zusagen bis zu 100.000 Euro, die er bereits in der Tasche hatte. Aber 313music habe überhaupt nicht reagiert.

Dieter Bohlen und Menowin Fröhlich (c) RTL / Stefan Gregorowius

Werner beschreibt, wie seiner Meinung nach Menowins Karriere von allen Seiten blockiert wurde. Wir werden das hier nicht näher ausführen, da es ein delikates Thema ist, mit dem man nur dann an die Öffentlichkeit gehen sollte, wenn man es auch beweisen kann. Und das können wir nicht. Die Beweise, die Werner als Buchautor hat, können wir nicht einsehen. Jeder, der das Buch liest, mag sich daher selbst ein Bild machen.

Ein ganzes Kapitel ist den Knebelverträgen für Superstars gewidmet. Hier wird auf die Hamburger Abendzeitung verwiesen, die dies entsprechend ausgeführt hat. Es möge sich jeder selbst ein Bild davon machen. Auch teilt er dem Leser auf etlichen seine Meinung über Castingshows mit.

Über Mikel Fröhlich sei er dann an endlich an Menowin herangekommen. In einer Ingolstädter Eisdiele fand dann die Unterzeichnung statt, nachdem Menowin mit seinem Cousin Sido telefonisch jeden einzelnen Punkt des Vertrags durchgegangen sei.

Für zunächst einmal 12 Auftritte war eine 6-stellige Summe vorgesehen. Übrigens hatte ihm laut Werner auch der Sender eine hübsche Summe geboten: 100.000 Euro – allerdings für 100 Auftritte. Werner errechnet, dass von diesem Geld nach Abzug aller Steuern und Gebühren nur 30.000 Euro übrig geblieben wären. Und auch Menowins Rechenkünste reichten aus, um zu erkennen, wo bei weniger Arbeit mehr hängenblieb! Am Ende unterschrieb er.

Es hätte der Beginn einer großen Karriere sein können.

Die Österreicher schließen Menowin sofort in ihr Herz, aus Menowin wurde MenoWien. Man liebte ihn. An einem einzigen Tag kamen 10.000 Leute in die Lugner-City, so viele wie noch nie zuvor. Dazu kam, dass Werner und Bernadotte sich vor Aufträgen kaum retten konnten. Jeder wollte auf den fahrenden Zug aufspringen. Wie immer, so bestimmt auch hier die Nachfrage den Preis, und der schoss in die Höhe. Zwischen 20.000 Euro und 45.000 Euro pro Auftritt für ein Open Air Konzert wurden für Menowin geboten. Ein „normaler“ Star verdient in der gleichen Zeit (ca. 1 bis 1,5 Std.) nur zwischen 2.000 und 10.000 Euro! Zitat:

Menowin Fröhlich Geburtstagskonzert in Berlin – Flyer

„Innerhalb kürzester Zeit hätte Menowin ein Vermögen verdienen können. Er hätte eine Karriere aus dem Boden stampfen können, die ihresgleichen gesucht hätte.“

Aber es stellte sich bald heraus, dass Menowin für die Arbeit nicht geboren war.

„[Menowin wollte] ein schönes Leben – aber nichts dafür tun“, meinte Werner. Und das sei wohl sein größer Irrtum gewesen. Künstler lägen nicht bis 15 Uhr nachmittags im Bett sondern stünden morgens um 6 am Flughafen, um zu irgendeinem Auftritt zu fliegen.

„Das ist auch ein ganz schön hartes Leben.“

Menowin war darauf offenbar nicht vorbereitet. Es sei schwer, in der Branche überhaupt Fuß zu fassen. Es gäbe zu viele wirklich gute Musiker. Ohne Beziehungen hätte man kaum eine Chance. Man sähe es an Menowin: Seit dem Ende des Vertrages mit ihm und Bernadotte wäre nichts mehr passiert. „Bis auf sein Geburtstagskonzert vor ein paar Hundert Zuschauern kriegt von den tollen Menowin-Beratern ja keiner was zustande. Mal sehen, wann der nächste Auftritt ist.“

Es gab  Zeiten, da hatte Menowin Gagen von mindestens 15.000 Euro platzen zu lassen, einfach weil er keine Lust hatte oder mit Drogen vollgepumpt war. In Brake seien ihm später sogar 46.000 Euro für eine Open-Air Location geboten worden. Es hätte eine 1,5 Std. Bühnenshow mit Coversongs gegeben. Es sei schon alles vorbereitet gewesen.

„Aber er hatte seinen Kopf nur für Drogen und Weiber.“

Es war auch nicht möglich, mit ihm übers Business zu reden, da er sich nie länger als fünf Minuten konzentrieren konnte.

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

„Es war ja immer sein Traum gewesen, auf der großen Bühne zustehen. Aber der Typ steht sich selbst im Weg.“

Es gab etliche Folgeaufträge, wäre es zu einer Vertragsverlängerung gekommen. In nur einem Monat hätte Menowin bei 30 Konzerten 220.000 Euro verdient. Aber mit so einem Menschen könne man nicht arbeiten. Das brauche Disziplin, etwas, was Menowin nicht habe. Der wisse noch nicht mal, wie man das schreibt, er sei ja immer zu spät gekommen, mit dummen Ausreden, bescheuerten Begleitern. Ein Horror!

Auch einen Dreijahresvertrag über einige Hundertausend Euro in Mallorca ließ er sausen, obwohl der Veranstalter ihn unbedingt wollte. Die Geschichte dazu gibt es in einer anderen Folge, denn sie ist völlig anders, als von den Medien beschrieben wurde!

Menowins großer Traum war, es seinem Idol Michael Jackson gleich zu tun. Große Band, große Technik, große Performance. Es habe bereits Vorgespräche mit einem großen Veranstalter gegeben, mit einer ordentlich hohen Gage für nur wenige Auftritte. Und Menowin selbst habe auch das wieder verbockt.

„[Menowin ist] ein Sicherheitsrisiko für alle, die mit diesem Menschen zu tun haben.“

Ab morgen gehen wir etwas mehr in gewisse Details.

Fortsetzung folgt.

Buch Helmut Werner Teil 1: Warum er an Menowin Fröhlich glaubte

Es ging Anfang Juli  2010 durch die Presse: Menowin Fröhlich, der DSDS-Zweite 2010,  soll seinem Booker Helmut Werner eine Kopfnuss verpasst haben, die so heftig war, dass dieser eine lange Narbe über dem linken Auge zurück behält.

Werner hat ihm nach eigener Aussage trotzdem noch eine Chance geben wollen und vor die Wahl gestellt: entweder Anzeige oder Therapie. Menowins Entscheidung kennen wir alle: er hat sich für die Anzeige entschieden. Ob es eine wirklich gute Wahl war, werden wir sehen, wenn wir das Buch des Ex-Bookes gelesen haben. Das Buch, das jetzt als frische Druckfahne auf meinem PC ist und darauf wartet, gelesen und rezensiert zu werden. Das Buch, das niemals entstanden wäre, hätte Menowin Fröhlich den Weg der Therapie gewählt.

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

Helmut Werner erzählt, wie er kurz nach dem oben beschriebenen Vorfall mit einem befreundeten Ghostwriter telefoniert hat und diesen bat , ein Buch zu schreiben. Die Informationen dazu würde er liefern. Dessen erste Frage lautete dann, nach dem Vorgespräch:

Warum tut man sich einen Menowin Fröhlich überhaupt an?

Helmut Werner:

„Du musst doch zugeben, er ist ein junger und talentierter Mann und er musste einige harten Zeiten im Leben durchmachen … ich auch – und das hat mir imponiert. Damals wollte er ja auch noch sein Leben von Grund auf ändern.“

Er beschreibt, dass er das Gefühl hatte, einen leidenschaftlichen Musiker vor sich zu haben. Er habe einen Kämpfer gesehen, der sein Bestes geben will, weil auch er vom großen Kuchen ein Stück abhaben wollte. Die Entscheidung,  mit Menowin zusammen zu arbeiten, sei aus dem Bauch heraus entstanden.

Er habe fest daran geglaubt, dass Menowin es schaffen würde, das Ruder rumzureißen, obwohl auch er die Skandale während der letzten Staffel mitbekommen habe, bei der Menowin mehrfach auffällig geworden war. Er habe gehofft, mit ein bisschen Schliff und der Chance, sich zu beweisen,

würde aus diesem grobschlächtigen, zornigen jungen Mann ein ganz Großer im Popgeschäft werden.

Foto: Helmut Werner, Richard Lugner, Dieter Bohlen (Opernball 2010)

Der Autor beschreibt Menowins Kindheit als traumatisierend. Er geht nicht näher darauf ein, weiß vielleicht auch nicht mehr, als dass der kleine Junge sowohl den Heroin-Rausch seiner Mutter als  auch die oftmaligen Entzugserscheinungen mitbekommen hat. Oft saß er wohl vergessen vor dem Fernseher, während seine Mutter unansprechbar war.

Aber anstatt sich dies als negatives Beispiel vor Augen zu halten, wird Menowin Teil der gleichen Szene. Um sich Geld für Drogen zu beschaffen, wird er kriminell und über dreißig Mal angezeigt. Das führt dann letztendlich zu den bekannten 2 Jahren Gefängnis. Wie wir wissen, wurden 313 Tage davon zur Bewährung ausgesetzt und jetzt widerrufen. Wieder ist er in alte Muster zurückgefallen, hat eigene Regeln vor die der Gesellschaft gestellt und gegen einfachste Auflagen verstoßen Die restliche Strafe wird er wohl bald antreten müssen. Werner beschreibt es so:

„Anscheinend steht Menowin sein eigenes Ego im Weg. Sein eigener dunkler Menowin – der eben so gar nicht ‚fröhlich‘ ist. Vielleicht sind es auch massive Minderwertigkeits- und Aggressionsprobleme, die therapiert gehören.“

Menowin Fröhlich (c) RTL / Stefan Gregorowius

Er tritt auf der Stelle, kommt nicht weiter mit seiner inneren Entwicklung. Möglicherweise ist der Wille da, aber nicht stark genug, zum Beispiel den Verlockungen des Geldes zu widerstehen. Bis zum Finale soll er 30.000 Euro an Prämien bekommen haben. Werner schreibt, Menowins drei Kinder hätten davon keinen Cent gesehen. Es ging damals durch die Presse, der Mutter seiner Kinder sei sogar der Strom abgestellt worden. Werner bestätigt dies. Erst auf massiven Druck von außen sei der Erzeuger bereit gewesen, Unterhalt zu zahlen.

Kann es sein, dass er mit diesem Verhalten seine Mutter widerspiegelt, die ihn auch immer wieder im Stich gelassen hat?

Trotz aller Sperenzchen, die sich Menowin leistete, gab es einen, der lange an ihn geglaubt hat:

„Mann, alle anderen singen doch Sch*** – hört denn das keiner außer ich?“

Dieter Bohlen spürte die Musik in Menowins Blut, das Gefühl, das in der Stimme mitschwang, wenn er sang. Und er bemerkte sofort, wenn Menowin nicht gut drauf war. Dann gab es auch mal Kritik. Und Menowin war öfter nicht gut drauf. Aber eigentlich machte er nur das, was wir von ihm inzwischen gewohnt sind: er macht, was er will und lässt sich dabei nicht reinreden!

Und genau das war der Anfang vom Ende.

Fortsetzung folgt.

Buch Helmut Werner: Menowin Fröhlich hat keine Lust auf Arbeit

Das, was viele schon lange vermutet hatten, scheint wahr zu sein: Menowin Fröhlich ist faul, er hat einfach keine Lust auf Arbeit.

Offenbar glaubt er, ihm fliegen die gebratenen Tauben in den Mund. Um die 200.000 Euro hat er innerhalb von drei Monaten durch die Österreicher Helmut Werner und Richard Lugner mit PR-Auftritten verdient. Es hätte aber wesentlich mehr sein können. Nur, er hatte wohl einfach keine Lust, noch mehr zu arbeiten. Und er hat es sich – wie alles bisher – schlicht und einfach vermasselt, indem er mit einer Körperverletzung gegen Ex-Booker Werner wieder rückfällig wurde und spätestens damit eine Vertragsverlängerung verwirkte.

Alles außer Fröhlich

Helmut Werner beschreibt Menowin in seinem Buch so:

(Dies ist) die Geschichte einer Person, die […] keine Lust auf die konsequente und aufopfernde Arbeit hatte, die diese Millionen Fans verdient hätten.

Mehrfach kam es nicht zu Auftritten. Immer gab es Ausreden. Helmut Werner hat hier hinter die Kulissen geschaut und berichtet aus eigener Erfahrung, wie es wirklich war. Nur so viel: es ist sicherlich eine völlig andere Sichtweise, als das, was Menowin selbst oder seine nähere Umgebung uns vermittelt haben.

Er war 101 Horrortage hautnah an dem bisher erfolgreichsten und beliebtesten DSDS-Zweiten dran. Allerdings hielt dieser Erfolg und die Beliebtheit auch nur drei Monate. Spätestens von da an ging es stetig und steil nach unten.

Durch seine nachweisliche Unzuverlässigkeit, die nachweislichen Lügen und nachweislichen Eskapaden hat er mehr und mehr Fans verloren. Übrig sind nur noch die so genannten HCF, die hardcore Fans. Die, die alles über sich ergehen lassen, blind sind vor Liebe und Verehrung für Ihr Idol. Sie haben ihn nach Meinung Vieler letztendlich durch ihr Verhalten in dem bestärkt, was er (falsch) gemacht hat und ihm dadurch den Weg versperrt, an sich zu arbeiten. Denn – er musste ja annehmen, dass er alles richtig macht. Man kann sinngemäß auf den Facebook-Seiten immer wieder nachlesen, was ihm mehr als Tausendfach angeraten wurde:

„Menowin, bleib wie du bist! Lass dich nicht verbiegen! Wir mögen dich so wie du bist!“

Somit ist dies auch die Geschichte eines Sängers, der die schlimmsten Fans hat, die man sich vorstellen kann, denn seine versperren ihm den Weg zu jeder Selbsterkenntnis und damit zum Erfolg, der nur über harte Arbeit zu begehen ist.

Helmut Werner erzählt in seinem sicherlich spannenden Buch

„die Geschichte einer kurzen aber hell aufleuchtenden Sternschnuppe, die schnell wieder im Dunkel des Pophimmels verschwindet.“

Unlängst hatten wir Helmut Werner folgende Frage gestellt: Können Sie alle Behauptungen, die Sie im Buch aufgestellt haben, belegen?”

Helmut Werner: Sie werden doch nicht glauben, dass ich Unwahres in dem Buch veröffentliche? Oder? Sämtliche Abfolgerungen in dem Buch sind so passiert, wie es in dem Buch steht. Es gibt Veranstalter, ehemalige Fans und Mitarbeiter, Hotelangestellte, die alles bezeugen könnten.

Wir bleiben dran.  Denn ab jetzt besprechen wir täglich einen Auszug aus dem Buch, das wir mit freundlicher Genehmigung des Verlags vorabdrucken dürfen.

Menowin Fröhlich – Ex-Booker Helmut Werner packt aus!

“Alles ausser Fröhlich: Meine 101 Horror-Tage mit Menowin Fröhlich“, heißt das Buch, das Helmut Werner zusammen mit Ghostwriter Alois Gmeiner und Bohlen-Manager Gerd Graf Bernadotte über seine Zeit mit Menowin Fröhlich geschrieben hat. Zur Erinnerung: Nachdem Menowin beim diesjährigen DSDS-Casting nur Zweiter wurde, verhalfen ihm Richard Lugner und Helmut Werner als Booker zu zahlreichen Auftritten und damit zu schätzungsweise 200.000 Euro Gage innerhalb von nur drei Monaten.

Das Buch war eigentlich bereits für Anfang Dezember angekündigt, der Erscheinugnstermin wurde dann aber verschoben. Helmut Werner war so freundlich, uns unter anderem auch dazu einige Fragen zu beantworten:

Foto: Helmut Werner, Richard Lugner, Dieter Bohlen (Opernball 2010)

CSN: Warum verschiebt sich der Erscheinungstermin des Buches?

Helmut Werner: Mein Verlag hat den Erscheinungstermin verlegt. Es sind bereits eine Menge Vorbestellungen eingegangen. Die Buchhändler rufen wie wild beim Verlag an. Das Buch ist bereits fertig und freut sich gelesen zu werden.

CSN: Kann es sein, dass das Cover noch geändert werden muss?

Helmut Werner: NEIN, das Cover wird und muss nicht geändert werden. Wozu auch?

CSN: Hat man Ihnen von MFs Seite durch einen Anwalt mit einer Unterlassungsklage gedroht?

Helmut Werner: NEIN, uns hat niemand gedroht. Wozu auch? In dem Buch steht nur die Wahrheit, welche auch mehrmals bekräftigt werden kann.

CSN: Können Sie alle Behauptungen, die Sie im Buch aufgestellt haben, belegen?

Helmut Werner: Sie werden doch nicht glauben, dass ich Unwahres in dem Buch veröffentliche? Oder? Sämtliche Abfolgerungen in dem Buch sind so passiert, wie es in dem Buch steht. Es gibt Veranstalter, ehemalige Fans und Mitarbeiter, Hotelangestellte, die alles bezeugen könnten.

CSN: Man sagt, Sie hätten MF zweimal angezeigt. Einmal wegen Körperverletzung und einmal wegen Unterschlagung. Wann kann man mit dem Prozess rechnen?

Helmut Werner: Ich habe Menowin Fröhlich wegen Körperverletzung angezeigt. Dies war die Sache am 03.07.2010 in St. Gallen, wo er mich angegriffen hatte. Ich habe seinem Anwalt damals vorgeschlagen, eine Drogentherapie und ein Gewaltbewältigungsprogramm zu absolvieren. Dann hätte ich keine Anzeige erstattet. Ich wurde aber nur verspottet: „Der Helmut soll halt nicht gegen eine Wand laufen“ etc. Mein gütlicher Vorschlag in seinem Interesse wurde somit ausgeschlossen. So blieb mir nichts anderes übrig. Zumal er es danach immer wieder auf die Spitze getrieben hat.

Menowin Fröhlich (c) RTL / Stefan Gregorowius

CSN: Wie rechnen Sie sich Ihre Chancen aus, den Prozess zu gewinnen?

Helmut Werner: Schauen Sie, meine Narbe über der Augenbraue, Einlieferungsprotokolle vom Krankenhaus, Zeugenaussagen etc. sprechen für das, dass ich die Wahrheit sage. Sämtliche Unterlagen hat die Oberstaatsanwältin. Ein Gericht wird das klären müssen und Menowin Fröhlich wird sich dafür verantworten müssen. Ich setze viel Vertrauen in deutsche Jusitz, die diese und andere Angelegenheiten kompetent lösen werden.

CSN: Durch der Körperverletzung haben Sie sowohl eine bleibende Narbe an der Stirn als auch eine Absplitterung des Zahnes erlitten? Wie genau konnte das passieren, dass MF mit einer einzigen Kopfnuss diese Verletzungen verursachte?

Helmut Werner: Wenn Sie unerwartet eine „Kopfnuss“ bekommen, mit einer derartigen Wucht (weil Sie ja auch nicht vorbereitet sind) dann ist das leider so. Die Wunde war aufgeplatzt und musste behandelt werden. Die Narbe habe ich heute noch. Durch die Wucht des Aufpralles, sind mein Ober- und Unterkiefer zusammengekommen und dabei ist ein Zahn richtig abgesplittert.

CSN: Was haben Sie aus der Zusammenarbeit mit MF gelernt?

Helmut Werner: Das man kein grenzloses Vertrauen in Menschen setzen kann. Auch wenn man glaubt, es sind Freunde. Menowin hat unser Vertrauen missbracht.

CSN: Würden Sie, mit dem Wissen von heute und falls sich die Gelegenheit ergibt, noch einmal mit ihm zusammen arbeiten?

Helmut Werner: Definitiv nicht. Menowin Fröhlich wurde durch uns groß. Er hat viel Geld verdient und alle Chancen vergeigt. Mit so einem Menschen, mit so einem Umfeld ist es nicht möglich zusammen zu arbeiten. Sie sehen ja was alles passiert ist, und er ist immer noch nicht aufgewacht.

Auf das Buch darf man sicherlich gespannt sein. Was Menowin selbst davon hält, lässt er uns in seinem Song “Faust hoch” wissen: “Helmut Werner, Story Maker.” Und auch die Journalisten bekommen ihr Fett weg: F*** die Presse, f*** die Medien und all die Journalisten wie sie Lügen verbreiten und von ihrem Koka schwitzen. Ob dieser Text so klug ist?

Es ist immer wieder von Stolpersteinen die Rede, die auf Menowins Weg liegen. Angeblich waren es immer die anderen, die ihm diese Steine in den Weg legten.

Aber ist es nicht Menowin selbst, der sich sämtliche Möglichkeiten immer wieder verbaut hat? Der jede einzelne Chance nicht nutzte und statt dessen auf ein “Team” von Menschen hörte, die ihm in fast fünf Monaten keinen einzigen Auftritt mehr verschafft haben?

Menowin Fröhlich: Mario Fröhlich lässt Dampf gegen Helmut Werner ab

Mario Fröhlich scheint nicht besonders gut auf Helmut Werner anzusprechen zu sein. Nun scheint er auf Facebook seinem Unmut geäussert zu haben.

Mario Fröhlich – X Factor – PW35, 31.08.10, 20:15 (c) VOX/VP/JM

Menowin Fröhlich, der Vize von Deutschland sucht den Superstar (RTL), wird in Kürze Thema in einem Buch sein. Helmut Werner, der Sub-Ex Manager bzw. Booking Agent, schrieb das Werk zusammen mit Alois Gmeiner und Bohlen-Manager Gerd Graf Bernadotte.

Das Buch mit dem Titel “Alles ausser Fröhlich (101 Horrortage)“, soll Anfang Dezember auf dem Markt erscheinen und vieles enthalten, das Menowin nicht unbedingt in einem guten Licht darstellen lassen wird.

Doch der Betroffene “Menowin Fröhlich” selbst, scheint nicht der einzige zu sein, der das Buch nicht unbedingt auf dem Markt sehen möchte. Auch sein Bruder Mario Fröhlich ließ nun Dampf auf Facebook ab und äusserte seinen Unmut.

“Mario Fröhlich: SO du blonder chuglo!
hätteste nicht gedacht das jetzt mal ein Fröhlich sich hier zu wort meldet!
verschwör ich mich auf alles,wenn du glaubst mit deine lügen meinen bruder fertig machen zu können,dasn hast du dich geschnitten?
MEIN PRALLA kan… ned lesen,er hat keinen respeckt und waS WEIS ICH WAS DU NOCH ALLES SAGST,du wagst es den namen von unserer cousine in den mund zu nehmen!junge pass blos auf!
DU kennst mich war auf paar konzerte von mein bruder,und hast mich auch gesehen,wie du geredet hast,hast dich doch in die hosen geschissen vor uns!
DU kanst deni mund auch nur aufreissen,wen du in sicherer entfernung bist!
Überleg mal du hässlicher bengel was du da laberst!
trett mir vor meine augen du östereichischer zwerg dan wirst du dein blaues wunder erleben,du kleiner chuglo!
Wir sind keine knechte,wir sind sintis mit stolz und wen du glaubst du könntest hier unserer Familien namen und Den von mein Bruder in den dreck ziehen dan hast du dich getäuschdt!
ODer sol ich ein buch ruasbringen?
HELMUT WERNER UND SEINE SCHULDEN
ODER HELMUT WERNER UND SEINE JUNGE FRAU!
WIIE ALT IST DEINE FREUNDIN?
UNTER 20?oder unter 18?
WILST MICH JETZT VERKLAGEN?mach doch
dan sehen wir uns wenigstens mal wieder und dan gnade dir gott
DU BLONDE HÄSSLICHER KÖTER!
KANST MICH JA GERNE MAL KONTAKTIEREN AUF FACEBOOK
SCHRFEIB MIR NE PN UND GIB DENIE NUMMER
DAN LASS MAL TELEN,MAL KUGEN OB DU DAFÜR DEN MUT HAST
DU KLEINS STÜCK FULL!”

Zu finden ist dieser Text auf Facebook unter einem Scan, dass einen detailierten Artikel über den Inhalt von Helmut Werners Buch zeigt:

Link zu Scan und Kommentar von Mario Fröhlich darunter

Wir haben als Beweis davon auch einen Screenshot gemacht, falls der Kommentar gelöscht werden sollte. Der Kommentar muss eventuell aufgeklappt werden, wenn man die Seite betritt, bzw. muss vorherige Kommentare angeklickt werden.

Vielleicht hat Mario Fröhlich hier etwas unbedacht und voreilig gehandelt. Eventuell hätte er diese Aussage vorher mit seinem Bruder oder einem Anwalt absprechen sollen.

Dass Mario aber zu seinem Bruder hilft, ist natürlich verständlich.

Was denkt ihr darüber?

Hätte sich Mario Fröhlich zurückhalten sollen?

War diese Antwort voreilig und überzogen?

Lasst uns wissen, was ihr darüber denkt …

Menowin Fröhlich: Harte Anschuldigungen von Helmut Werner in seinem Buch

Helmut Werner beschreibt in seinem Buch harte Anschuldigungen gegen Menowin Fröhlich.

Menowin Fröhlich (c) RTL / Stefan Gregorowius

Menowin Fröhlich, der Vize von Deutschland sucht den Superstar (RTL), ist Thema eines Buches von Helmut Werner, seinem Ex-Submanger bzw. Booking Agent.

Das Buch mit dem Titel “Alles ausser Fröhlich (101 Horrortage)“, soll Anfang Dezember auf dem Markt erscheinen und scheint sich wahrscheinlich zu einem Bestseller zu entwickeln. Denn Boulevardblätter sind sicherlich auch an mehreren Auszügen aus dem Buch interessiert, das sicherlich Geld in die Kassen von Helmut Werner spült und auch den Verkauf des Buches ankurbeln wird.

Geschrieben hat er das Werk mit Alois Gmeiner und Bohlen-Manager Gerd Graf Bernadotte.

In wieweit die geschriebenen Texte den Tatsachen entsprechen, können wir nicht beurteilen, solange Menowin Fröhlich sich zu diesen Aussagen selbst nicht geäussert hat.

Denn wie 0e24.at in einem Artikel berichtet, soll laut Helmut Werner, Menowin auch Drogen genommen haben:

“Vor einem Auftritt war er völlig außer sich. (…) In einem Wald schlug er im Koksrausch wie wild geworden auf Bäume ein!”

Es soll sich aber dabei nicht um einen Racheakt handeln:

“Nein, es ist kein Racheakt. Wir wollten einfach nur, dass die Fans wissen, wie Menowin wirklich ist!”

Wer Interesse an diesem Buch hat, muss nur noch bis Anfang Dezember warten.

Den kompletten Artikel dazu könnt ihr auf oe24.at Hier nachlesen.

Was denkt ihr darüber?

Wird in diesem Buch übertrieben?

Muss man immer beide Seiten berücksichtigen?

Wird Menowin Fröhlich eventuell ebenfalls mit einem Buch antworten?

Lasst uns wissen, was ihr darüber denkt …

Quelle: oe24.at

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