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Mehrzad Marashi im Interview mit CSN: “Menowin ist ein dummer Mensch!”

Mehrzad Marashi ging als Sieger aus der siebten Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” hervor. Im Finale schlug er seinen härtesten Konkurrenten um den Titel um Haaresbreite. CastingShow-News.de traf den 29-jährigen Sänger iranischer Abstammung in Berlin zum Interview, wo er kein Blatt vor den Mund nahm und unter anderem ganz deutlich seine Meinung zu Menowin Fröhlich äußerte.

Mehrzad Marashi (c) CastingShow-News.de, Daniel R. Pöhler

CSN: Wenn du Aufnahmen im Studio machst, kostet dich das sicher viel Kraft und Energie?

Mehrzad Marashi: Ja schon, vor allen Dingen macht es aber auch viel Spaß. Und genau deshalb wollte ich Musiker werden. Ich mache seit 16 Jahren Musik, ich habe Musik studiert und für mich gab es keinen anderen Weg, weil es das Einzige ist, das mich glücklich gemacht hat. Ich habe alles gemacht, ich habe als Türsteher gearbeitet, als Koch, als Kellner, als Barkeeper, ich saß im Call-Center und habe Premiere verkauft, also jeden Scheiß habe ich schon gemacht. Aber egal was ich gemacht habe, ich war darin immer sehr gut, aber nach zwei, drei Monaten habe ich gemerkt, dass ich darin nicht aufgehe. Ich habe dann gewechselt und deshalb habe ich so viele verschiedene Jobs gemacht. Wenn ich kein Sänger geworden wäre, dann wäre ich Koch geworden – das ist auch wenigstens ein bisschen künstlerisch! (lacht)

CSN: Du sagst also, dass du jetzt als Sänger absolut dein Ding gefunden hast und selbst, wenn es irgendwann einmal nicht mehr so gut laufen sollte, dann würdest du das auf kleinerer Flamme weitermachen bis du steinalt bist?

Mehrzad Marashi: Genau, bis ich Marmor über mir habe, werde ich Musik machen. Solange ich kann – und ich hoffe, dass mein Sohn irgendwann in meine Fußstapfen tritt.

CSN: Kann er schon singen?

Mehrzad Marashi: Er ist ja gerade erst ein Jahr alt geworden, aber er versucht es schon. Er ist sehr aufmerksam, immer wenn meine Musik kommt, dann wird er sehr ruhig und weiß genau, dass das meine Musik ist, das ist schon sehr süß. Ich glaube, er hat schon musikalisches Blut in sich.

CSN: Und mit deiner Frau Denisse läuft auch alles super?

Mehrzad Marashi: Mit Denisse ist alles gut. Sie macht gerade ihren Führerschein, das ist natürlich alles ein bisschen schwierig mit Kind. Aber es ist total schön, das ist die einzige Kraft, die man hat. Ich schlafe kaum, ich habe gestern drei Stunden geschlafen und der Grund, warum ich dann morgens trotzdem aufstehen kann, ist mein Sohn! Wenn es nur um mich gehen würde, dann würde ich vielleicht sagen, ich komme erst um 10 Uhr. Ich war vorher nicht so, ich habe vorher schon mal gesagt, ich komme zwei Stunden später. Oder ich schlafe jetzt, ich bin müde. Aber jetzt sage ich das nicht mehr, weil ich sehe, dass mein Erfolg im Endeffekt seine Existenz sichert und deshalb gebe ich halt alles dafür.

CSN: Du hast deine Flitterwochen mit Denisse in Paris verbracht. War’s gut?

Mehrzad Marashi: Scheiße. Es war schön, dass wir zusammen waren und wir Zeit für uns hatten. Aber es hat durchgehend geregnet und ich finde Paris einfach echt schrecklich, ich finde es überhaupt nicht schön. Vorm Eiffelturm stehen da was weiß ich wie viele Leute und versuchen dir irgendetwas anzudrehen, die Polizei jagt durch die Gegend. Wir waren zwei Tage in Paris und sind die restlichen sechs Tage nach Disneyland gefahren und haben da die Flitterwochen verbracht und das war cool! (lacht)

CSN: Du bist ja in Teheran geboren. Fühlst du dich als Teheraner oder als Hamburger?

Mehrzad Marashi: Ich bin, seitdem ich fünf bin, in Hamburg, ein richtiger Hamburger Jung. Ich bin Iraner, aber ich bin Hamburger. Ich bin im Iran geboren, aber ich lebe, seitdem ich denken kann, in Deutschland und ich spreche Deutsch besser als Persisch. Ich freue mich immer, wenn ich wieder nach Hamburg komme, ich kenne dort jede Straße, jede Ecke und das kann mir keiner mehr nehmen.

CSN: Ist der Style, den man bei DSDS gesehen hat – also immer ein bisschen bunt und knallig, mit Cap usw. – wirklich dein Style oder hat da jemand gesagt, zieh das mal an?

Mehrzad Marashi: Es gibt natürlich schon Stylisten, die einen beraten und ich muss auch sagen, dass die ihren Job echt gut gemacht haben. Aber man kann immer sagen, das möchte ich jetzt nicht anziehen, darin fühle ich mich unwohl. Viele erzählen so viel Schlechtes über DSDS, dabei ist es gar nicht so. Es kommt drauf an, wie du dich gibst. Wenn du zu den Leuten nett und cool bist, dann sind sie auch nett und cool zu dir. Aber wenn du nach zwei Tagen ankommst und schon die Nase oben hast, dann ist es klar, dass die Leute auch keinen Bock mehr auf dich haben.

CSN: Wo wir gerade beim Thema Nase hoch sind, was sagst du denn zu deinem ehemaligen Erzkonkurrenten Menowin?

Merzad Marashi: Ich finde einfach, er ist ein dummer Mensch. Dumm in der Hinsicht, dass er seine Chance vergeigt hat. Er hatte so einen Hype, er hätte so viel machen können. Er ist ein guter Musiker, aber er ist dumm, weil er es nicht nutzt. Man kann immer einen Schuldigen suchen, aber im Endeffekt ist man auch selber Auslöser für vieles. Wenn du zu jedem scheiße bist und überall dein Ding durchziehen willst, dann wirst du ganz schnell die Rechnung dafür bekommen. Er hätte was machen können, aber ich glaube, jetzt ist seine Zeit vorbei. Jetzt kann er so viele Songs machen wie er will, er wird einfach keine Fläche mehr dafür kriegen, weil keiner mit so einem Menschen zusammenarbeiten will.

CSN: Wie hast du ihn zu DSDS-Zeiten erlebt? War sein Verhalten schon von Anfang an schwierig?

Mehrzad Marashi: Es war schon so, dass er unpünktlich und unzuverlässig war. Aber ich habe mich in der Show eigentlich nur um mich gekümmert und ich glaube, das war auch mein Erfolgserlebnis, dass ich mich einfach von diesem ganzen Drumherum nicht so habe beeinflussen lassen während sich andere darüber extrem aufgeregt haben. Ob Menowin jetzt kommt oder nicht, muss er selbst wissen, dann hat er eben weniger Proben, das ist mir doch egal. Deswegen hat er ja bei „Ayo Technology“ nicht ein Wort gekonnt, ich finde das peinlich. Und dann fliegt Nelson raus, der tausend Mal besser gewesen war, und Menowin kommt weiter, das ist dann schon Scheiße.

Im neuen Jahr veröffentlichen wir den dritten Teil des großen Interviews mit Mehrzad Marashi, in dem er unter anderem über seinen persönlichen Glauben und seine Beziehung zu den Fans spricht. Das Interview führte Daniel R. Pöhler für CastingShow-News.de.

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Mehrzad Marashi im Interview mit CSN: Meine nächste Single muss richtig knallen!

Mehrzad Marashi, Gewinner von “Deutschland sucht den Superstar” 2010, brach mit seiner von Dieter Bohlen produzierten Single “Don’t believe” alle Rekorde. Die Maxi-CD stieg von 0 auf 1 in die Charts ein und der Download des Titels war in den ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung so erfolgreich wie niemals ein Song zuvor. Nach seinem ersten Album “New Life” beginnt für den Hamburger Sänger nun die Bewährungsprobe nach der ersten DSDS-Euphorie. CastingShow-News.de traf Mehrzad in Berlin zum Interview.

Mehrzad Marashi (c) CastingShow-News.de, Daniel R. Pöhler. Von rechts nach links: Mehrzad Marashi, sein Bruder Benjamin und Daniel Pöhler

CSN: Du kommst gerade aus dem Studio. Was für Aufnahmen hast du dort gemacht?

Mehrzad Marashi: Wir haben eine englische Nummer aufgenommen, die heißt „Gone“, eine sehr coole Nummer. Die Aufnahmen gingen schneller als ich dachte, denn das hat einfach gepasst und wir sind in drei Stunden mit den Aufnahmen fertig gewesen. Ich bin sehr glücklich darüber.

CSN: Wird das deine nächste Single werden?

Mehrzad Marashi: Das wird man sehen, aber auf jeden Fall ist das eine Nummer, die mir persönlich sehr gut gefällt.

CSN: Du arbeitest nicht mehr mit Dieter Bohlen zusammen. Was waren dafür die Gründe?

Mehrzad Marashi: Musikalisch machen wir tatsächlich nichts mehr zusammen. Wir haben das Album („New Life“ Anm. der Red.) zusammen gemacht, die neue Staffel DSDS läuft und daher hat er auch selber viel um die Ohren. Ich gucke mir gerade verschiedene Produzenten an, ich reise durch Deutschland, höre mir verschiede Musik von verschiedenen Leuten an, um einfach jetzt etwas zu finden. Denn die nächste Single, die kommt, muss einfach richtig knallen! Und deshalb bin ich auf der Suche. Ich möchte nicht einfach so aufnehmen, weil der Zeitpunkt da ist, das würde ich später vielleicht bereuen. Ich bin jetzt ein bisschen abgesichert, sodass ich mich jetzt auf gute Musik konzentrieren kann und will dann mit Qualität überzeugen.

CSN: Es gab also keine Streitereien oder Differenzen mit Dieter Bohlen?

Mehrzad Marashi: Nein, gar nicht. Es ist alles gut zwischen uns. Wir sind weiterhin Kumpels, arbeiten nur geschäftlich nicht mehr zusammen, man muss da auch zwischen Geschäft und Freundschaft trennen.

CSN: Arbeitest du noch mit Volker Neumüller zusammen?

Mehrzad Marashi: Ihn habe ich gerade noch im Studio getroffen, da war er auch da. Er ist auf jeden Fall noch am Start und kümmert sich. Er hat die Produzenten herangebracht und bringt mir Angebote für Musik und ich picke mir dann welche heraus. Aber parallel suche ich natürlich auch selber.

CSN: Du hattest gesagt, dass dein nächstes Album deutschsprachig sein wird…

Mehrzad Marashi: Ich hatte vor, deutsch zu singen, aber die wollten das nicht (Mehrzad schaut rüber zu seiner Begleitung am Nebentisch) und deswegen muss ich jetzt Englisch singen (lacht). Das ist im Prinzip ja auch nicht schlimm, ich habe schon vorher Englisch gesungen. Es war einfach ein Herzenswunsch jetzt deutsche Musik zu machen, weil ich finde, dass ich auf Deutsch sehr gut klinge und weil ich das Gefühl habe, dass die Leute mich auch auf Deutsch hören wollen. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass ich sage „Oh Gott, ich muss jetzt Englisch singen“, denn ich beherrsche die englische Sprache, es ist daher für mich kein Akt, englische Musik zu machen. Es war einfach so: Mein Herz neigt zur deutschen Musik, aber wenn man der Meinung ist, dass diese deutsche Musik noch nicht angebracht ist für mich als Künstler, weil ich bei DSDS gewonnen habe, dann muss ich einfach sagen „okay, dann muss ich jetzt einfach englische Musik machen“. Im Prinzip hätte ich schon große Lust, deutsche Musik zu machen. Auf Deutsch kann ich Songs selber schreiben zum Beispiel, das erleichtert mir die Arbeit. Aber auf der anderen Seite ist es halt so, dass ich noch nicht in der Position bin, wo ich solchen großen Schritte selber entscheiden kann, das muss man sich erstmal erarbeiten. Man muss sich mit Erfolg da oben halten, um dann irgendwann sagen zu können, jetzt verwirkliche ich mich mal.

CSN: Bist du noch vertraglich gebunden an DSDS und RTL?

Mehrzad Marashi: Nein, gebunden bin ich nicht daran. Es ist halt einfach so, dass wir das einzige Land sind, das Casting-Shows wie DSDS negativ sieht. Sobald ein Künstler daraus kommt, heißt es nicht, dass er sich gegen 35.000 Kandidaten durchsetzen konnte, sondern es heißt abschätzig „jaja, DSDS-Künstler“. Sehr viele sehen das so. Ich glaube, dass das einfach ein Problem ist, wenn man nicht weiterkommt oder nicht das machen kann, was man vielleicht gerne machen wollte. Aber auf der anderen Seite mache ich jetzt halt englische Musik und bin echt auch überrascht, weil sie mir selber extrem gut gefallen hat. Wo ich jetzt gesagt habe „okay, so schlimm ist es jetzt gar nicht“. Die englischen Nummern finde ich richtig gut.

CSN: Wer schreibt die Titel für dein kommendes zweites Album?

Mehrzad Marashi: Das ist ein Schreiber aus der Schweiz, der ist Singer-Songwriter. Er heißt Jones, wenn ich mich richtig erinnere. Und ich war wie gesagt sehr überrascht. Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, fand ich ihn sehr „catchig“, also er bleibt im Ohr und fühlt sich gut an. Aber ich hatte mich gefragt, ob ich darauf auch gut klinge, und heute habe ich zwei Sätze eingesungen und dachte, dass das wirklich gut klingt, noch besser als das von dem Songwriter. Das meinte der Produzent dann auch und das hat mir ein gutes Gefühl gegeben, wo ich gedacht habe „okay, mach dein Ding, jetzt hast du diese Tür geöffnet, und wenn ich etwas öffne, dann gehe ich auch durch und ziehe es bis zum Ende durch“. Und jetzt werde ich halt ein fettes englisches Album auf die Beine stellen, wo keiner mehr irgendwas sagen kann. Auch wenn es ein Jahr dauert, dass ich die Songs für dieses Album zusammenkriege. Und dann werde ich mal sehen, was die Leute davon halten.

CSN: Kann man schon sagen, wann das neue Album rauskommt?

Mehrzad Marashi: Ein Datum kann ich nicht sagen, denn im Endeffekt liegt es auch an der Plattenfirma. Wenn es in meiner eigenen Hand liegen würde, hätte ich jetzt vielleicht schon zwei, drei Songs veröffentlicht. Aber dafür fehlt mir das Budget und deshalb muss ich eine große Firma hinter mir haben, die auch gut Werbung machen kann.

CSN: Welche Musikstile werden auf deinem neuen Album enthalten sein? Wird es wieder bunt gemischt sein wie bei „New Life“?

Mehrzad Marashi: Es wird Musik sein, bei der wir versuchen, ein bisschen diesen Retrostil reinzukriegen. Vom Rhythmus ein bisschen zurück zu den 60ern und 70ern, dass es einfach ein bisschen mehr knallt, das werden wir mal versuchen. Vielleicht werden auch ein paar Elektro-Nummern darunter sein, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich bin generell ein Mensch, der nicht so fixiert ist auf eine Musikrichtung, das ist ein Vorteil von mir. Ich kann Klassik singen, ich kann Frank-Sinatra-Songs bis hin zu R’n’B. Und das möchte ich auch den Leuten zeigen, damit die Leute auch sagen „oh, der Song ist jetzt rockig“ zum Beispiel und dann kommt eine Nummer, die in eine ganz andere Richtung geht. Vielleicht wird das was, ich hoffe es einfach. Ich arbeite einfach und letztendlich liegt es nicht in meiner Hand.

CSN: Werden Coversongs auf dem Album enthalten sein?

Mehrzad Marashi: Das ist jetzt noch nicht geplant, aber ich würde es jetzt nicht komplett verneinen. Es könnte mal angehen, denn es gibt so viele schöne alte Songs, die man machen könnte. Aber ich habe ja auch schon ein Cover mit „Sweat – A La La La La Long“, das reicht jetzt erstmal. Sonst wäre ich ja ein Coverkünstler.

CSN: Hörst du noch oft, dass du wie Xavier Naidoo klingst?

(Mehrzad schaut seine Begleitung  am Nebentisch an:) Kannst du mal sagen: „Du klingst wie Xavier?“. (Antwort:) Du siehst auch aus wie Xavier! (Wieder Mehrzad:) Ich bin Xavier Naidoo (lacht). Nein, es ist halt so, ich singe sehr gerne Deutsch und die Richtung, die ich singe, ähnelt seiner Musikrichtung. An ihm kommt man halt nicht vorbei und das möchte ich ehrlich gesagt auch gar nicht, weil ich selber ein sehr großer Xavier-Naidoo-Fan bin.

CSN: Hattest du die Befürchtung als Kopie von ihm dazustehen?

Mehrzad Marashi: Ich möchte natürlich nicht als Kopie dastehen, das ist halt immer die Furcht. Und deswegen habe ich mir auch gesagt, ich muss ja nicht erzwingen, Deutsch zu singen. Wenn es halt nicht geht, wenn keiner es hören will, dann mache ich eben was anderes und mache deutsche Musik vielleicht einfach für mich, für mein eigenes Auto oder für meine Freunde oder Familie.

Jetzt ist ja das Musikstudio von mir fertig, das heißt, dass ich jetzt richtig die Möglichkeit habe, jeden Tag ins Studio zu gehen und direkt aufzunehmen und nicht nur auf Papier Ideen festzuhalten. Alles bleibt dann in meinem eigenen Haus und das ist natürlich schön.

CSN: Seit wann hast du dein eigenes Studio?

Mehrzad Marashi: Ich habe mich selbstständig gemacht in Hamburg, habe mir ein Tonstudio aufgebaut und eine Tanzschule. Jetzt gehe ich dort mit meiner Band jeden Tag rein und wir schreiben, produzieren und machen und arbeiten. Jetzt muss ich nicht mehr rumreisen, um Musik zu machen, sondern kann mich selber hinsetzen mit meiner Band und sagen „ey komm, lass und mal diese Richtung machen oder mal das versuchen“. Und ich habe echt Super-Musiker, die Band ist wirklich einmalig, jeder, der live bei uns war, wird sehen, was für eine Band ich habe und was für einen Live-Auftritt wir hinlegen. Ich habe den Tanzraum nicht nur geholt, um ihn zu vermieten, sondern hauptsächlich auch, um unsere eigenen Proben zu machen, weil es mir wichtig ist, dass wir eine richtig geile Show haben, so eine richtige Ami-Show. Ich habe eine Leinwand im Tanzraum, im Studio ist eine Kamera und filmt die Band, wenn sie spielt, und das wird parallel drüben im Tanzraum gezeigt auf einer Leinwand. So können die Tänzer hinter sich die Band sehen, wenn sie vor sich in den Spiegel schauen und so die Choreografie sozusagen wie auf der Bühne einstudieren.

CSN: Das hört sich richtig aufwendig an…

Mehrzad Marashi: Ja, es ist eine aufwendige Nummer, aber auf der anderen Seite denke ich, nur wenn man wirklich hart etwas will und wirklich bis ins letzte Detail daran gedacht hat, wie man das auch umsetzt, kann man das auch erreichen.

CSN: Du hast heute deinen Bruder dabei, ist er auch in der Band?

Benjamin: Nee, ich bin gar nicht so der Musiker. Mehrzad: Er macht Tourmanagement.

(Zu Benjamin:) Also du hilfst ihm auch und bist nicht nur privat hier?

Benjamin: Genau. Mehrzad: Ganz ehrlich, es könnte jetzt hier auch jemand anderes sitzen von der Firma, aber warum sollte ich jemand anderes mitnehmen, wenn ich auch meinen Bruder mitnehmen kann. Wenn er fährt, fühle ich mich viel sichererer als wenn jemand anderes fährt. Und wir haben immer viel zu sprechen, wir lachen viel miteinander, wir haben gestern Abend noch Backgammon im Hotelzimmer gespielt, das kannst du halt nicht mit irgendjemandem machen, der einfach seinen Job macht. Er macht natürlich auch den Job, aber er macht es nicht einfach so, sondern tut mir damit einen Gefallen. Er kommt und begleitet mich und wir haben Spaß miteinander.

CSN: Klingt wie ein kleines Familienunternehmen…

Mehrzad Marashi: Ja genau, meine sechs Tänzer auch, wir kennen uns alle seit Schulzeiten, seit der sechsten, siebten Klasse, mit meinem Backgroundsängern habe ich schon damals zusammen in einer Boygroup gesungen. Das ist alles Familie, das ganze Unternehmen.

Demnächst erscheint der zweite Teil des großen Interviews mit Mehrzad Marashi, in dem er über seine musikalischen Zukunftspläne spricht aber auch sehr Persönliches über sich verrät. Das Interview führte Daniel R. Pöhler für CastingShow-News.de.

DEVILISH interview (english)

From Devilish to Tokio Hotel (2003) It’s my life! Interview with Bill, Tom, Georg and Gustav of Devilish (now Tokio Hotel) from the Leb die Sekunde DVD with english subtitles Interviewer – white Bill (14)- red Tom (14)- blue Georg (16)- yellow Gustav (15)- green Song: Jund und nicht mehr Jugenfrei (Young and not G-rated anymore) Thanks to 0kim0 for english translations Edited by NomemolaS ps. at 2:11 Tom says: „I listened to Nu Metal for a while“ (thanks RikkeLeonhart!)
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Das beste Interview aller Zeiten

Die Stimmung beim Drittliga-Spitzenreiter 1. FC Union Berlin ist bestens. Davon konnte sich heute www.sports-kick.de überzeugen. Es fing alles ganz harmlos an. Pressesprecher Christian Arbeit hatte als Interviewpartner Trainer Uwe Neuhaus und Kenan Sahin vermittelt. Doch das Gespräch nahm dann einen anderen Verlauf als gedacht. Neuhaus und Sahin wollten nur im Doppel auf die Fragen antworten. Ihre Statements waren dann recht „staatstragend“. PS: Georgi Wassilev hält bislang den im Video nicht ganz aufgelösten Union-Rekord. 14 Mal Mal in Folge (11 Siege, 3 Remis) blieb der Bulgare 2000/01 ungeschlagen. Die aktuelle Union-Generation kann derzeit auf 13 Begegnungen ohne Niederlage (9 Siege, 4 Remis) verweisen. Quelle: www.sports-kick.de
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Dortmund-Trainer Jürgen Klopp ist mit dem Sieg gegen den HSV hochzufrieden. Sein Gegenüber Bruno Labbadia bemängelt das Abwehrverhalten vor dem Gegentor, freut sich aber über Neuzugang van Nistelrooy.
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Anna-Maria Zimmermann im ersten Interview nach Heli-Absturz: “Mein Kopf will, dass sich mein Körper endlich wieder bewegt”

Sechs Wochen ist es nun her, dass die Sängerin Anna-Maria Zimmermann mit einem Hubschrauber abstürzte und dabei fast ums Leben kam. Nach zahlreichen Operationen und mehreren Tagen im Koma darf die ehemalige DSDS-Teilnehmerin nun erstmals wieder aus dem Krankenbett aufstehen und sprach mit der “BamS” über die letzten Wochen.

Foto: © Anna-Maria Zimmermann

Gestern durfte Anna-Maria Zimmermann nach sechs Wochen im Krankenbett erstmals wieder aufstehen und ihr Zimmer im Rollstuhl verlassen. Ein zunächst ungewohntes Gefühl für die 22-jährige, welche nur knapp dem Tod entging. Während ihrer Gensungszeit hat sie bisher schon 17 Kilogramm abgenommen; das Sprechen fällt ihr noch schwer:

“Erst vor drei Tagen hat man mir ein Röhrchen entfernt, das ich wegen eines Luftröhrenschnitts im Hals stecken hatte.”

Das erste Interview, sechs Wochen nach ihrem Absturz mit dem Heli, führte Anna-Maria Zimmermann mit der “BamS”. Sie wurde gefragt, was ihr gerade durch den Kopf geht:

“Mein Kopf will, dass sich mein Körper endlich wieder bewegt. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich jetzt einen Strand auf und ab laufen. Immer auf und ab.”

Weiterhin wurde sie gefragt, wem sie die Schuld an dem Hubschrauberabsturz gibt und welche Erinnerungen sie daran überhaupt hat. Das komplette Interview, bei dem Anna-Maria Zimmermann diese und weitere Fragen beantwortet, kann man hier nachlesen.

Popstars-Bandmitglied Julia im Interview

Julia hat es am Donnerstagabend als Dritte in die neue Popstars-Band “LaVive” geschafft. Die 17-jährige Rockröhre gab einen Tag nach ihrem Einzug in die Band ein Interview, in dem sie über die anderen Mädchen, die erste “LaVive”-Single und auch über Privates spricht.

Popstars Julia © ProSieben/Willi Weber

Jetzt, wo das dritte Mitglied von “LaVive” feststeht, lautet die spannende Frage, wer die Band als letzte Sängerin vervollständigt. Gegenüber StarFlash.de verriet Julia, dass sie sich wünschen würde, wenn es Katrin in die Band schafft. Und auch die anderen Bandmitglieder Sarah und Meike seien der Meinung, dass Katrin am besten in die Band passe.

Die erste Single der neu zu gründenden Popstars-Band bezeichnete sie als vielfältig und tanzbar. Sie selbst würde in dem Song gerne den Rap-Part übernehmen, was sie sich aber natürlich nicht selbst aussuchen darf. Für die Zukunft erwarte sie von “LaVive” vor allem weitere tanzbare Nummern, auch wenn sie selbst von sich sagt, dass sie nicht so gut tanzen kann… es aber trotzdem gerne macht!

Warum sich Julia für Popstars und nicht zum Beispiel für DSDS oder “X Factor” entschieden hat, könnt ihr im vollständigen Interview bei StarFlash.de nachlesen.

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Supertalent 2010 – Andrea Renzullo im Interview: Leben komplett verändert

Der erst 14-jährige Andrea Renzullo ist der zweitjüngste Kandidat, der es ins Halbfinale von “Das Supertalent” geschafft hat. Zwei Mal bereits trat er mit gefühlvollen Titeln von Leona Lewis auf, die vor allem auch das weibliche Publikum rührten. Wie viele Liebesbriefe er am Tag erhält und wie sich sein Leben verändert hat, verriet er jetzt in einem Interview.

Andrea Renzullo (c) RTL / Stefan Gregorowius

Der Kölner TV-Sender RTL, bei dem “Das Supertalent” jeden Samstag Traumquoten erreicht, veröffentlichte heute ein Interview mit dem jungen Mädchenschwarm. Auf die Frage, wie es sich für in anfühle auf der großen “Supertalent”-Bühne, antwortete Andrea:

“Als ich da oben gestanden habe, hatte ich Gänsehaut, weil es mein erster Auftritt bei “Das Supertalent” war. Das ist ein ganz anderes Gefühl als bei anderen Veranstaltungen auf der Bühne zu stehen. Ich war schon etwas aufgeregt.”

Zu der Frage, wie sich sein Leben durch “Das Supertalent” verändert hat und was er dabei fühlt, äußerte sich der Halbitaliener sehr bewegt:

“Ich habe sehr viele Interviews gegeben. Es kommen auch viele auf mich zu, die gern ein Foto mit mir machen wollen. Ich beantworte auch viele Briefe. Mein Leben hat sich seit meinem ersten Auftritt bei ‘Das Supertalent’ komplett verändert. Damit hätte ich niemals gerechnet, ich bin manchmal fast überwältigt von so viel Aufmerksamkeit. Es fühlt sich merkwürdig an. Das erste Mal in der ‘BRAVO’ zu sein, ist etwas ganz besonderes. Ich dachte immer, das ist etwas, was ich im Leben nie erreichen werde.”

Und Andrea verriet, dass er 160 Liebesbriefe am Tag bekommt! Bei so vielen Verehrerinnen wäre es dem 14-Jährigen ein leichtes, sich ein paar Groupies wie im Supermarkt auszusuchen. Bleibt zu hoffen, dass Andrea dieser Versuchung widerstehen kann und nicht abhebt, sondern so sympathisch bleibt, wie er ist.

Weitere Antworten zu seiner Frisur und zu seinen Wünschen für das Finale von “Das Supertalent” könnt ihr im vollständigen Interview bei RTL nachlesen.

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