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DSDS – Mehrzad Marashi wandelt sich zum Eventstar

Mehrzad Marashi, der überragende Sieger der letzten DSDS Staffel und von der Jury hochgelobte Superstar, hat wohl seinen schleppenden Karrierestart hinter sich gelassen und wandelt sich zu einem gefragten Event-Superstar.

Mehrzad Marashi

Am 5. Februar tritt der Sänger mit der prägnanten Stimme und dem umwerfenden Charme im Musikmarkt Meschenbach auf. Ein Markt der auch als Disco Location nähe Coburg bekannt ist. Und die Fans freuen sich. So wie der gutaussehende Sänger in seiner Siegershow auftrat und den Saal zum kochen brachte, so liegen ihm wohl gerade die Live-Auftritte. Er entwickelt sich zu einem viel gebuchten Star für Veranstaltungen.

Wohl auch aufgrund seiner Stimme und seiner Unternehmungslust hat der im Iran geborene Mehrzad Marashi schon die letzte DSDS Staffel gewonnen und sich jetzt mit den Hamburger Symphonikern zusammengetan und tritt am 26. Februar bei der Veranstaltung “Hamburg Live meets Classic” mit einem extra für ihn arangierten Titel auf. Da hat sich Mehrzad Marashi allerdings einiges zugetraut. Die Fans können gespannt sein.

DSDS Sieger: Mehrzad Marashi sozial engagiert

Im Januar hat eine Benefizgala für die Initiative Traumwolke e.V. stattgefunden. Mehrzad Marashi, der DSDS-Sieger der letzten Staffel und andere Prominente waren unter den Gästen. Mehrzad Marashi meinte, dass es nichts Schöneres geben kann, als Kinder glücklich zu machen. Seit einem Jahr ist Marashi Vater eines kleinen Sohnes Namens Shahin. Derzeit bereitet der Superstar-Gewinner sein […]

Mehrzad Marashi wurde in “bigFM” Programm aufgenommen

Seitdem Mahrzad Marashi und Mark Medlock mit dem Song “Sweat” bei bigFM gelistet wurden, läuft es schon viel besser in den Charts.

Mehrzad Marashi

Der Song stieg in kürzester Zeit von Null auf 70 % gestiegen und belegt somit den zweiten Platz der Community Charts. Ein weiterer Beweis dafür, dass es viel mehr Menschen gibt, die Mehrzad im Radio hören wollen und das er mit seinem Programm genug Leute anspricht. Laut einer Umfrage des Radiosenders FFH hat Mehrzad sogar das Rennen gegen Lena Meyer-Landrut gemacht.

Dennoch wurde er nicht in das Programm von FFH aufgenommen und musste sich anderweitig umsehen. BigFM bietet nun als erster Sender die Möglichkeit, wieviele Menschen Mehrzad wirklich hören wollen und dem Frankfurter somit doch noch die Chance auf einen weiteren Erfolg.

Seit vielen Staffeln ist es den Gewinnern von DSDS leider vergönnt, auf längere Sicht den Erfolg zu genießen und über einen längeren Zeitraum im Showbiz Fuß zu fassen. Das Radio hat einen sehr starken Einfluss auf Menschen und eine größere Bedeutung auf Erfolgschancen eines Sängers, als viele annehmen. Die Werbung ist das A und O und mit dem Medium Radio kann man vieles erreichen. Am fehlenden Talent liegt es bei DSDS auf jeden Fall nicht.

Die Castingshow brachte schon viele sehr gute Sänger zum Vorschein. Dennoch sind es viele ‘möchtegern’ Sänger, die sich in den Charts und im Radio länger halten als die Stars von DSDS. Mehrzads Plattenfirma lässt den Sänger wohl leider nicht die Songs machen, die er gerne singen möchte. Die Songs kommen bei seinen Fans dennoch gut an, aber er soll demnächst auf englisch singen. Sein Herz schlägt für die deutsche Sprache, auch wenn er englisch genau so gut singen kann.

DSDS: Mehrzad Marashi mit eigener Tanzschule und Tonstudio in Hamburg

Sein erstes Album war nicht sonderlich erfolgreich. Die Tournee musste aufgrund mangelnden Interesses auch abgesagt werden. 2010 war sicherlich kein gutes Jahr für Mehrzad Marashi, abgesehen von seinem Sieg bei “Deutschland sucht den Superstar“. Doch im kommenden Jahr soll alles besser werden – mit eigener Tanzschule und eigenem Tonstudio. Und darin soll dann auch gleich eine neue Platte produziert werden.

Mehrzad Marashi und sein Bruder – (c) CastingShow-News.de

Derzeit hält Mehrzad Marashi wohl häufiger Hammer oder Pinsel, anstatt Mikrofon und Autogrammkarten in den Händen, denn er richtet sich gerade eine Musikschule in einer Industriehalle in Hamburg Poppenbüttel ein. Noch ist alles eine große Baustelle, doch der DSDS-Gewinner ist voller Tatendrang:

“Ich bin Optimist und Musiker. Das Geld, das ich bei DSDS verdient habe, stecke ich jetzt in meine neuen Projekte.”

Bereits ab Mitte Januar kommenden Jahres sollen dort HipHop- und Latino-Kurse angeboten werden. Direkt nebenan richtet der Deutsch-Iraner ein Tonstudio ein. Der “Bild” verriet Mehrzad:

“Ich hab’ mit meiner Band schon rund 20 Songs in der Schublade, werde hier im nächsten Jahr selbst produzieren. Geplant ist ein englischsprachiges Album mit einem speziellen Sound.”

Davor, dass in der am 8. Januar startenden 2011er DSDS-Staffel bereits der Nachfolger von ihm gesucht wird, hat Mehrzad Marashi keine Angst:

“Nein, mein Fan-Club wird täglich größer. Ich stehe nicht in Konkurrenz zu DSDS, sondern ich mache meine eigene Musik, bin akzeptiert und respektiert. Schließlich gab es ja auch vor DSDS ein erfolgreiches Musikerleben. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und bin nicht mehr so blauäugig.”

Na dann kann ja nichts mehr schief gehen. Auf jeden Fall wünschen wir Mehrzad Marashi viel Erfolg mit seinen neuen Herausforderungen.

Mehrzad Marashi im Interview mit CSN: “Menowin ist ein dummer Mensch!”

Mehrzad Marashi ging als Sieger aus der siebten Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” hervor. Im Finale schlug er seinen härtesten Konkurrenten um den Titel um Haaresbreite. CastingShow-News.de traf den 29-jährigen Sänger iranischer Abstammung in Berlin zum Interview, wo er kein Blatt vor den Mund nahm und unter anderem ganz deutlich seine Meinung zu Menowin Fröhlich äußerte.

Mehrzad Marashi (c) CastingShow-News.de, Daniel R. Pöhler

CSN: Wenn du Aufnahmen im Studio machst, kostet dich das sicher viel Kraft und Energie?

Mehrzad Marashi: Ja schon, vor allen Dingen macht es aber auch viel Spaß. Und genau deshalb wollte ich Musiker werden. Ich mache seit 16 Jahren Musik, ich habe Musik studiert und für mich gab es keinen anderen Weg, weil es das Einzige ist, das mich glücklich gemacht hat. Ich habe alles gemacht, ich habe als Türsteher gearbeitet, als Koch, als Kellner, als Barkeeper, ich saß im Call-Center und habe Premiere verkauft, also jeden Scheiß habe ich schon gemacht. Aber egal was ich gemacht habe, ich war darin immer sehr gut, aber nach zwei, drei Monaten habe ich gemerkt, dass ich darin nicht aufgehe. Ich habe dann gewechselt und deshalb habe ich so viele verschiedene Jobs gemacht. Wenn ich kein Sänger geworden wäre, dann wäre ich Koch geworden – das ist auch wenigstens ein bisschen künstlerisch! (lacht)

CSN: Du sagst also, dass du jetzt als Sänger absolut dein Ding gefunden hast und selbst, wenn es irgendwann einmal nicht mehr so gut laufen sollte, dann würdest du das auf kleinerer Flamme weitermachen bis du steinalt bist?

Mehrzad Marashi: Genau, bis ich Marmor über mir habe, werde ich Musik machen. Solange ich kann – und ich hoffe, dass mein Sohn irgendwann in meine Fußstapfen tritt.

CSN: Kann er schon singen?

Mehrzad Marashi: Er ist ja gerade erst ein Jahr alt geworden, aber er versucht es schon. Er ist sehr aufmerksam, immer wenn meine Musik kommt, dann wird er sehr ruhig und weiß genau, dass das meine Musik ist, das ist schon sehr süß. Ich glaube, er hat schon musikalisches Blut in sich.

CSN: Und mit deiner Frau Denisse läuft auch alles super?

Mehrzad Marashi: Mit Denisse ist alles gut. Sie macht gerade ihren Führerschein, das ist natürlich alles ein bisschen schwierig mit Kind. Aber es ist total schön, das ist die einzige Kraft, die man hat. Ich schlafe kaum, ich habe gestern drei Stunden geschlafen und der Grund, warum ich dann morgens trotzdem aufstehen kann, ist mein Sohn! Wenn es nur um mich gehen würde, dann würde ich vielleicht sagen, ich komme erst um 10 Uhr. Ich war vorher nicht so, ich habe vorher schon mal gesagt, ich komme zwei Stunden später. Oder ich schlafe jetzt, ich bin müde. Aber jetzt sage ich das nicht mehr, weil ich sehe, dass mein Erfolg im Endeffekt seine Existenz sichert und deshalb gebe ich halt alles dafür.

CSN: Du hast deine Flitterwochen mit Denisse in Paris verbracht. War’s gut?

Mehrzad Marashi: Scheiße. Es war schön, dass wir zusammen waren und wir Zeit für uns hatten. Aber es hat durchgehend geregnet und ich finde Paris einfach echt schrecklich, ich finde es überhaupt nicht schön. Vorm Eiffelturm stehen da was weiß ich wie viele Leute und versuchen dir irgendetwas anzudrehen, die Polizei jagt durch die Gegend. Wir waren zwei Tage in Paris und sind die restlichen sechs Tage nach Disneyland gefahren und haben da die Flitterwochen verbracht und das war cool! (lacht)

CSN: Du bist ja in Teheran geboren. Fühlst du dich als Teheraner oder als Hamburger?

Mehrzad Marashi: Ich bin, seitdem ich fünf bin, in Hamburg, ein richtiger Hamburger Jung. Ich bin Iraner, aber ich bin Hamburger. Ich bin im Iran geboren, aber ich lebe, seitdem ich denken kann, in Deutschland und ich spreche Deutsch besser als Persisch. Ich freue mich immer, wenn ich wieder nach Hamburg komme, ich kenne dort jede Straße, jede Ecke und das kann mir keiner mehr nehmen.

CSN: Ist der Style, den man bei DSDS gesehen hat – also immer ein bisschen bunt und knallig, mit Cap usw. – wirklich dein Style oder hat da jemand gesagt, zieh das mal an?

Mehrzad Marashi: Es gibt natürlich schon Stylisten, die einen beraten und ich muss auch sagen, dass die ihren Job echt gut gemacht haben. Aber man kann immer sagen, das möchte ich jetzt nicht anziehen, darin fühle ich mich unwohl. Viele erzählen so viel Schlechtes über DSDS, dabei ist es gar nicht so. Es kommt drauf an, wie du dich gibst. Wenn du zu den Leuten nett und cool bist, dann sind sie auch nett und cool zu dir. Aber wenn du nach zwei Tagen ankommst und schon die Nase oben hast, dann ist es klar, dass die Leute auch keinen Bock mehr auf dich haben.

CSN: Wo wir gerade beim Thema Nase hoch sind, was sagst du denn zu deinem ehemaligen Erzkonkurrenten Menowin?

Merzad Marashi: Ich finde einfach, er ist ein dummer Mensch. Dumm in der Hinsicht, dass er seine Chance vergeigt hat. Er hatte so einen Hype, er hätte so viel machen können. Er ist ein guter Musiker, aber er ist dumm, weil er es nicht nutzt. Man kann immer einen Schuldigen suchen, aber im Endeffekt ist man auch selber Auslöser für vieles. Wenn du zu jedem scheiße bist und überall dein Ding durchziehen willst, dann wirst du ganz schnell die Rechnung dafür bekommen. Er hätte was machen können, aber ich glaube, jetzt ist seine Zeit vorbei. Jetzt kann er so viele Songs machen wie er will, er wird einfach keine Fläche mehr dafür kriegen, weil keiner mit so einem Menschen zusammenarbeiten will.

CSN: Wie hast du ihn zu DSDS-Zeiten erlebt? War sein Verhalten schon von Anfang an schwierig?

Mehrzad Marashi: Es war schon so, dass er unpünktlich und unzuverlässig war. Aber ich habe mich in der Show eigentlich nur um mich gekümmert und ich glaube, das war auch mein Erfolgserlebnis, dass ich mich einfach von diesem ganzen Drumherum nicht so habe beeinflussen lassen während sich andere darüber extrem aufgeregt haben. Ob Menowin jetzt kommt oder nicht, muss er selbst wissen, dann hat er eben weniger Proben, das ist mir doch egal. Deswegen hat er ja bei „Ayo Technology“ nicht ein Wort gekonnt, ich finde das peinlich. Und dann fliegt Nelson raus, der tausend Mal besser gewesen war, und Menowin kommt weiter, das ist dann schon Scheiße.

Im neuen Jahr veröffentlichen wir den dritten Teil des großen Interviews mit Mehrzad Marashi, in dem er unter anderem über seinen persönlichen Glauben und seine Beziehung zu den Fans spricht. Das Interview führte Daniel R. Pöhler für CastingShow-News.de.

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Mehrzad Marashi im Interview mit CSN: Meine nächste Single muss richtig knallen!

Mehrzad Marashi, Gewinner von “Deutschland sucht den Superstar” 2010, brach mit seiner von Dieter Bohlen produzierten Single “Don’t believe” alle Rekorde. Die Maxi-CD stieg von 0 auf 1 in die Charts ein und der Download des Titels war in den ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung so erfolgreich wie niemals ein Song zuvor. Nach seinem ersten Album “New Life” beginnt für den Hamburger Sänger nun die Bewährungsprobe nach der ersten DSDS-Euphorie. CastingShow-News.de traf Mehrzad in Berlin zum Interview.

Mehrzad Marashi (c) CastingShow-News.de, Daniel R. Pöhler. Von rechts nach links: Mehrzad Marashi, sein Bruder Benjamin und Daniel Pöhler

CSN: Du kommst gerade aus dem Studio. Was für Aufnahmen hast du dort gemacht?

Mehrzad Marashi: Wir haben eine englische Nummer aufgenommen, die heißt „Gone“, eine sehr coole Nummer. Die Aufnahmen gingen schneller als ich dachte, denn das hat einfach gepasst und wir sind in drei Stunden mit den Aufnahmen fertig gewesen. Ich bin sehr glücklich darüber.

CSN: Wird das deine nächste Single werden?

Mehrzad Marashi: Das wird man sehen, aber auf jeden Fall ist das eine Nummer, die mir persönlich sehr gut gefällt.

CSN: Du arbeitest nicht mehr mit Dieter Bohlen zusammen. Was waren dafür die Gründe?

Mehrzad Marashi: Musikalisch machen wir tatsächlich nichts mehr zusammen. Wir haben das Album („New Life“ Anm. der Red.) zusammen gemacht, die neue Staffel DSDS läuft und daher hat er auch selber viel um die Ohren. Ich gucke mir gerade verschiedene Produzenten an, ich reise durch Deutschland, höre mir verschiede Musik von verschiedenen Leuten an, um einfach jetzt etwas zu finden. Denn die nächste Single, die kommt, muss einfach richtig knallen! Und deshalb bin ich auf der Suche. Ich möchte nicht einfach so aufnehmen, weil der Zeitpunkt da ist, das würde ich später vielleicht bereuen. Ich bin jetzt ein bisschen abgesichert, sodass ich mich jetzt auf gute Musik konzentrieren kann und will dann mit Qualität überzeugen.

CSN: Es gab also keine Streitereien oder Differenzen mit Dieter Bohlen?

Mehrzad Marashi: Nein, gar nicht. Es ist alles gut zwischen uns. Wir sind weiterhin Kumpels, arbeiten nur geschäftlich nicht mehr zusammen, man muss da auch zwischen Geschäft und Freundschaft trennen.

CSN: Arbeitest du noch mit Volker Neumüller zusammen?

Mehrzad Marashi: Ihn habe ich gerade noch im Studio getroffen, da war er auch da. Er ist auf jeden Fall noch am Start und kümmert sich. Er hat die Produzenten herangebracht und bringt mir Angebote für Musik und ich picke mir dann welche heraus. Aber parallel suche ich natürlich auch selber.

CSN: Du hattest gesagt, dass dein nächstes Album deutschsprachig sein wird…

Mehrzad Marashi: Ich hatte vor, deutsch zu singen, aber die wollten das nicht (Mehrzad schaut rüber zu seiner Begleitung am Nebentisch) und deswegen muss ich jetzt Englisch singen (lacht). Das ist im Prinzip ja auch nicht schlimm, ich habe schon vorher Englisch gesungen. Es war einfach ein Herzenswunsch jetzt deutsche Musik zu machen, weil ich finde, dass ich auf Deutsch sehr gut klinge und weil ich das Gefühl habe, dass die Leute mich auch auf Deutsch hören wollen. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass ich sage „Oh Gott, ich muss jetzt Englisch singen“, denn ich beherrsche die englische Sprache, es ist daher für mich kein Akt, englische Musik zu machen. Es war einfach so: Mein Herz neigt zur deutschen Musik, aber wenn man der Meinung ist, dass diese deutsche Musik noch nicht angebracht ist für mich als Künstler, weil ich bei DSDS gewonnen habe, dann muss ich einfach sagen „okay, dann muss ich jetzt einfach englische Musik machen“. Im Prinzip hätte ich schon große Lust, deutsche Musik zu machen. Auf Deutsch kann ich Songs selber schreiben zum Beispiel, das erleichtert mir die Arbeit. Aber auf der anderen Seite ist es halt so, dass ich noch nicht in der Position bin, wo ich solchen großen Schritte selber entscheiden kann, das muss man sich erstmal erarbeiten. Man muss sich mit Erfolg da oben halten, um dann irgendwann sagen zu können, jetzt verwirkliche ich mich mal.

CSN: Bist du noch vertraglich gebunden an DSDS und RTL?

Mehrzad Marashi: Nein, gebunden bin ich nicht daran. Es ist halt einfach so, dass wir das einzige Land sind, das Casting-Shows wie DSDS negativ sieht. Sobald ein Künstler daraus kommt, heißt es nicht, dass er sich gegen 35.000 Kandidaten durchsetzen konnte, sondern es heißt abschätzig „jaja, DSDS-Künstler“. Sehr viele sehen das so. Ich glaube, dass das einfach ein Problem ist, wenn man nicht weiterkommt oder nicht das machen kann, was man vielleicht gerne machen wollte. Aber auf der anderen Seite mache ich jetzt halt englische Musik und bin echt auch überrascht, weil sie mir selber extrem gut gefallen hat. Wo ich jetzt gesagt habe „okay, so schlimm ist es jetzt gar nicht“. Die englischen Nummern finde ich richtig gut.

CSN: Wer schreibt die Titel für dein kommendes zweites Album?

Mehrzad Marashi: Das ist ein Schreiber aus der Schweiz, der ist Singer-Songwriter. Er heißt Jones, wenn ich mich richtig erinnere. Und ich war wie gesagt sehr überrascht. Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, fand ich ihn sehr „catchig“, also er bleibt im Ohr und fühlt sich gut an. Aber ich hatte mich gefragt, ob ich darauf auch gut klinge, und heute habe ich zwei Sätze eingesungen und dachte, dass das wirklich gut klingt, noch besser als das von dem Songwriter. Das meinte der Produzent dann auch und das hat mir ein gutes Gefühl gegeben, wo ich gedacht habe „okay, mach dein Ding, jetzt hast du diese Tür geöffnet, und wenn ich etwas öffne, dann gehe ich auch durch und ziehe es bis zum Ende durch“. Und jetzt werde ich halt ein fettes englisches Album auf die Beine stellen, wo keiner mehr irgendwas sagen kann. Auch wenn es ein Jahr dauert, dass ich die Songs für dieses Album zusammenkriege. Und dann werde ich mal sehen, was die Leute davon halten.

CSN: Kann man schon sagen, wann das neue Album rauskommt?

Mehrzad Marashi: Ein Datum kann ich nicht sagen, denn im Endeffekt liegt es auch an der Plattenfirma. Wenn es in meiner eigenen Hand liegen würde, hätte ich jetzt vielleicht schon zwei, drei Songs veröffentlicht. Aber dafür fehlt mir das Budget und deshalb muss ich eine große Firma hinter mir haben, die auch gut Werbung machen kann.

CSN: Welche Musikstile werden auf deinem neuen Album enthalten sein? Wird es wieder bunt gemischt sein wie bei „New Life“?

Mehrzad Marashi: Es wird Musik sein, bei der wir versuchen, ein bisschen diesen Retrostil reinzukriegen. Vom Rhythmus ein bisschen zurück zu den 60ern und 70ern, dass es einfach ein bisschen mehr knallt, das werden wir mal versuchen. Vielleicht werden auch ein paar Elektro-Nummern darunter sein, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich bin generell ein Mensch, der nicht so fixiert ist auf eine Musikrichtung, das ist ein Vorteil von mir. Ich kann Klassik singen, ich kann Frank-Sinatra-Songs bis hin zu R’n’B. Und das möchte ich auch den Leuten zeigen, damit die Leute auch sagen „oh, der Song ist jetzt rockig“ zum Beispiel und dann kommt eine Nummer, die in eine ganz andere Richtung geht. Vielleicht wird das was, ich hoffe es einfach. Ich arbeite einfach und letztendlich liegt es nicht in meiner Hand.

CSN: Werden Coversongs auf dem Album enthalten sein?

Mehrzad Marashi: Das ist jetzt noch nicht geplant, aber ich würde es jetzt nicht komplett verneinen. Es könnte mal angehen, denn es gibt so viele schöne alte Songs, die man machen könnte. Aber ich habe ja auch schon ein Cover mit „Sweat – A La La La La Long“, das reicht jetzt erstmal. Sonst wäre ich ja ein Coverkünstler.

CSN: Hörst du noch oft, dass du wie Xavier Naidoo klingst?

(Mehrzad schaut seine Begleitung  am Nebentisch an:) Kannst du mal sagen: „Du klingst wie Xavier?“. (Antwort:) Du siehst auch aus wie Xavier! (Wieder Mehrzad:) Ich bin Xavier Naidoo (lacht). Nein, es ist halt so, ich singe sehr gerne Deutsch und die Richtung, die ich singe, ähnelt seiner Musikrichtung. An ihm kommt man halt nicht vorbei und das möchte ich ehrlich gesagt auch gar nicht, weil ich selber ein sehr großer Xavier-Naidoo-Fan bin.

CSN: Hattest du die Befürchtung als Kopie von ihm dazustehen?

Mehrzad Marashi: Ich möchte natürlich nicht als Kopie dastehen, das ist halt immer die Furcht. Und deswegen habe ich mir auch gesagt, ich muss ja nicht erzwingen, Deutsch zu singen. Wenn es halt nicht geht, wenn keiner es hören will, dann mache ich eben was anderes und mache deutsche Musik vielleicht einfach für mich, für mein eigenes Auto oder für meine Freunde oder Familie.

Jetzt ist ja das Musikstudio von mir fertig, das heißt, dass ich jetzt richtig die Möglichkeit habe, jeden Tag ins Studio zu gehen und direkt aufzunehmen und nicht nur auf Papier Ideen festzuhalten. Alles bleibt dann in meinem eigenen Haus und das ist natürlich schön.

CSN: Seit wann hast du dein eigenes Studio?

Mehrzad Marashi: Ich habe mich selbstständig gemacht in Hamburg, habe mir ein Tonstudio aufgebaut und eine Tanzschule. Jetzt gehe ich dort mit meiner Band jeden Tag rein und wir schreiben, produzieren und machen und arbeiten. Jetzt muss ich nicht mehr rumreisen, um Musik zu machen, sondern kann mich selber hinsetzen mit meiner Band und sagen „ey komm, lass und mal diese Richtung machen oder mal das versuchen“. Und ich habe echt Super-Musiker, die Band ist wirklich einmalig, jeder, der live bei uns war, wird sehen, was für eine Band ich habe und was für einen Live-Auftritt wir hinlegen. Ich habe den Tanzraum nicht nur geholt, um ihn zu vermieten, sondern hauptsächlich auch, um unsere eigenen Proben zu machen, weil es mir wichtig ist, dass wir eine richtig geile Show haben, so eine richtige Ami-Show. Ich habe eine Leinwand im Tanzraum, im Studio ist eine Kamera und filmt die Band, wenn sie spielt, und das wird parallel drüben im Tanzraum gezeigt auf einer Leinwand. So können die Tänzer hinter sich die Band sehen, wenn sie vor sich in den Spiegel schauen und so die Choreografie sozusagen wie auf der Bühne einstudieren.

CSN: Das hört sich richtig aufwendig an…

Mehrzad Marashi: Ja, es ist eine aufwendige Nummer, aber auf der anderen Seite denke ich, nur wenn man wirklich hart etwas will und wirklich bis ins letzte Detail daran gedacht hat, wie man das auch umsetzt, kann man das auch erreichen.

CSN: Du hast heute deinen Bruder dabei, ist er auch in der Band?

Benjamin: Nee, ich bin gar nicht so der Musiker. Mehrzad: Er macht Tourmanagement.

(Zu Benjamin:) Also du hilfst ihm auch und bist nicht nur privat hier?

Benjamin: Genau. Mehrzad: Ganz ehrlich, es könnte jetzt hier auch jemand anderes sitzen von der Firma, aber warum sollte ich jemand anderes mitnehmen, wenn ich auch meinen Bruder mitnehmen kann. Wenn er fährt, fühle ich mich viel sichererer als wenn jemand anderes fährt. Und wir haben immer viel zu sprechen, wir lachen viel miteinander, wir haben gestern Abend noch Backgammon im Hotelzimmer gespielt, das kannst du halt nicht mit irgendjemandem machen, der einfach seinen Job macht. Er macht natürlich auch den Job, aber er macht es nicht einfach so, sondern tut mir damit einen Gefallen. Er kommt und begleitet mich und wir haben Spaß miteinander.

CSN: Klingt wie ein kleines Familienunternehmen…

Mehrzad Marashi: Ja genau, meine sechs Tänzer auch, wir kennen uns alle seit Schulzeiten, seit der sechsten, siebten Klasse, mit meinem Backgroundsängern habe ich schon damals zusammen in einer Boygroup gesungen. Das ist alles Familie, das ganze Unternehmen.

Demnächst erscheint der zweite Teil des großen Interviews mit Mehrzad Marashi, in dem er über seine musikalischen Zukunftspläne spricht aber auch sehr Persönliches über sich verrät. Das Interview führte Daniel R. Pöhler für CastingShow-News.de.

Mehrzad Marashi noch vor Menowin Fröhlich beliebtester Mann in der Google-Bildersuche 2010

Jährlich bringt Google-Zeitgeist eine Liste mit den meistgesuchen Wörtern heraus. Top 1 bei den häufigsten Suchbegriffen ist das Wort facebook, der immer beliebter werdende Treffpunkt der Internet-Community.

Mehrzad Marashi (c) Sony Music – Foto: Georgiew

Bei der Bildersuche hat Mehrzad Marashi, der diesjährige Sieger der Castingshow DSDS, die Nase vorn. Nach ipad, Lena Meyer-Landrut und dem sexy Unterwäsche-Model Larissa Riquelme belegt er Platz 4 und ist damit der erste Mann auf der Liste.

Mehrzad-Fans werden sich darüber freuen, haben sie doch schon immer gewusst, dass ihr Idol, allen Unkenrufen zum Trotz, beliebt und gefragt ist.

Platz 5 hat sich übrigens der DSDS-Zweite Menowin Fröhlich erobert, der auch, nach Bayern, Platz 2 bei den meistgesuchten Nachrichten belegt.

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Mehrzad Marashi: Trotz abgesagter Tour noch gefragt

Mehrzad Marashi, Sieger der diesjährigen „DSDS“-Staffel, ist trotz abgesagter Tour weiterhin ein gefragter Sänger, der erst vor wenigen Tagen beim “Switch”-Jubiläumsfest in Hamburg einen Auftritt hatte. Am 29.November kürt Mehrzad als Juror sogar die schönsten Hamburger 2010.

Mehrzad Marashi (c) RTL / Andreas Friese

Neben seinem kleinen Ausflug als Juror, übt er schon für eine Castingshow? (“munkel, munkel”) ist er demnächst musikalischer Stargast der Sindelfingener Diskothek „Alpenmax.

Zum 9jährigen Geburtstag, 11.12.2010, hat sich der Besitzer etwas Tolles einfallen lassen und seine Location im Hüttenzauberstil umdekoriert. Damit möglichst viele seiner Fans ihn auch sehen können, werden diesmal Jugendliche ab 16 Jahre in Begleitung ihrer Eltern und mit Ausweis in den Club (Nähre Stuttgart) eingelassen.

Bei der folgenden Autogrammstunde wird Mehrzad Marashi mit Sicherheit jeden seiner Fans ein Foto mit Autogramm geben, ohne zusätzliche Kosten (…).

Für Mehrzad Fans, die aus der Umgebung kommen oder für das Event extra anreisen wollen, können Karten am Mittwoch, Freitag und Samstag ab 20:00 Uhr unter der Nr.: 07031-285777 bestellt werden.

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