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Audacity: Kostenloser Audioeditor für Homerecording und Podcasting

Die insbesondere bei Podcastern beliebte und kostenlose Homerecording-Software Audacity glänzt mit einer neuen Beta-Version 1.3.12. Audacity ist eine wirklich gute Alternative zu den teilweise sehr teuren Audioediting-Programmen wie Cubase, Wavelab oder Logic Audio. Außerdem gestaltet sich die Bedienung sehr intuitiv, so dass sich auch unerfahrere Audiosoftware-Benutzer schnell zurechtfinden werden. Audacity ist in verschiedenen Sprachen verfügbar und betriebssystemunabhängig, also erhältlich für Mac OS X, Microsoft Windows sowie GNU/Linux. Wir zeigen Euch die Vorzüge des Programms.

Audacity wird von einer Gruppe Interessierter programmiert und unter der GNU General Public License veröffentlicht, d.h. das Programm ist freie Open Source-Software, die kostenlos ist, weitergegeben und aufgrund der quelloffenen Struktur verändert werden darf.

Audacity kann auf der Herstellerseite heruntergeladen werden, dabei stehen in regelmäßigen Abständen Updates mit Bugfixes und Verbesserungen bereit. Die aktuelle Programmversion 1.3. ist eine „work-in-progress“-Version mit teilweise ganz neuen Features, empfehlenswert vor allen Dingen für fortgeschrittene Anwender und Windows Vista-, Windows 7- sowie Mac OS X 10.6-Benutzer. Möchte man die vorherige, ältere Version von Audacity weiterhin benutzen, können beide ohne Konflikte gleichzeitig installiert sein.

Audacity: Funktionen

Audacity beherrscht die grundlegenden Operationen der Soundbearbeitung wie das Erstellen von Liveaufnahmen, das Digitalisieren von analogen Tonträgern, die Bearbeitung und Umwandlung verschiedener Audioformate, das Schneiden, Mischen und Kopieren sowie Effektbearbeitung.

Aufnahmen sind über Mikrofon und Line Input möglich, je nach Soundkarte können auch Audiostreams aus dem Internet mitgeschnitten werden. Mit entsprechender Hardware können bis zu 16 Kanäle gleichzeitig aufgezeichnet werden. Die Aufnahmen können in verschiedene Formate wie WAV, AIFF, oder AU exportiert werden, Import ist zusätzlich von MP2- und MP3-Dateien möglich. MP3-Files können mit dem optionalen LAME-Encoder erstellt werden, außerdem können WAV- oder AIFF-Dateien zum Brennen von CDs erzeugt werden. Geschützte Dateiformate wie WMA oder AAC werden von Audacity nicht unterstützt. Die Tonqualität beträgt maximal 96 kHz und 32-bit .

Effekte zur Tonhöhenveränderung, zur Entfernung von statischen Geräuschen, zur Frequenzänderung und Lautstärkenanpassung sind genauso enthalten wie Echo, Phaser, WahWah und Reverse. Weiterhin können VST-Plugins eingebunden werden.

Das Beste ist: Aufnehmen mit Audacity ist wirklich kinderleicht. Einfach nach dem Start des Programms den Eingangspegel des angeschlossenen Mikrofons checken und auf den roten Aufnahme-Button rechts oben geklickt – die Aufnahme läuft. Mit Klick auf den Stopp-Button endet die Aufnahme. Wenn man dann erneut auf Record klickt, wird die zuvor aufgezeichnete Spur abgespielt und die Aufnahme einer zweiten Spur gestartet usw.

Die Audacity-Community

Auf den Hilfeseiten von Audacity findet man eine ausführliche FAQ, unterschiedliche Dokumentationen, u.a. zum Schnelleinstieg und außerdem ein Wiki, welches zahlreiche Tipps und Tutorials enthält. Die Audacity-Entwicklung kann jeder durch finanzielle Zuwendungen oder in Form von Mitwirkung an der Dokumentation, der Übersetzung, dem User-Support oder durch Tests der jeweils aktuellen Programm-Version unterstützen.

Audacity kostenlos downloaden
Homerecording für Windows, Mac und Linux

Zum Weiterlesen im LoadBlog: Der Vergleich weiterer kostenloser Audio-Sequencer.

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