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Samsung bringt Galaxy S II mit Android 2.3 Gingerbread

Samsung Galaxy S IIEs ist kein Wunder, dass Samsung nach dem großen Erfolg des Galaxy S auch einen Nachfolger auf den Markt bringt. Das Samsung Galaxy S II soll an den Erfolg anknüpfen. Es wird mit den Maßen 125,3mm x 66,1mm x 8,49mm dünner und mit 116g leichter.

Das Display ist eine verbesserte Version des Samsung Super AMOLED Plus, welches als 4,3" und einer Auflösung von 480 x 800 verbaut wird. Es soll laut Samsung um 18% schärfer sein, als das Display des Galaxy S (1). Trotz des größeren Displays soll der Energieverbrauch des Displays geringer sein, als beim Vorgänger.

Im Inneren werkelt ein Dual Core Prozessor auf Android 2.3 Gingerbread. Apps sollen so 70% schneller geladen werden. 1GB RAM, 16GB oder 32GB Speicher und eine 8 Megapixel-Kamera auf der Rückseite inkl. LED-Blitz und Full-HD-Video werden von der Frontkamera mit 2 Megapixel abgerundet.

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Samsung

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Samsung ist der größte südkoreanische Mischkonzern, in dem mehr als 250.000 Menschen in Produktion und Vertrieb beschäftigt — und dazu noch in 9 konzerneigenen Forschungszentren 13.000 Ingenieure. Das ist die Arbeit an der Technik für das 21. Jahrhundert. Die Gruppe gehört zu den weltweit größten Unternehmen, was die Umsätze und die Marktstärke angeht. Das Unternehmen zahlt in Südkorea 5 Milliarden Euro Steuern, was 8 % der staatlichen Staatseinnahmen darstellt. Das Unternehmen bestreitet 1/5 der südkoreanischen Exporte. Der Name bedeutet im Koreanischen drei Sterne und stellt die 3 Söhne des Firmengründers Lee Byung-chull dar.

Der Präsident des Samsung-Konglomerats war der dritte Sohn, doch nach einem großen Skandal 2008 ist er als Vorsitzender von allen Posten zurückgetreten. Seit dann führen die einzelnen Firmen-CEOs das Unternehmen. Das Unternehmen ist Anfang März 1938 in Daegu gegründet und wurde zuerst ein Lebensmittelladen. Nach dem Koreakrieg ist die Firma in die die Baubranche eingestiegen. Die erste Weizenmühle und die erste Zuckerraffinerie im koreanischen industriellen Maßstab wurde von der Firma errichtet. Das war die Basis für den größten Nahrungsmittelhersteller Südkoreas. 

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Samsung Galaxy Tab WiFi kostet genauso viel wie das iPad!

Samsung Galaxy Tab WiFi kostet genauso viel wie das iPad!Bereits als Samsung seinen Tablet-PC Galaxy vorstellte, waren sich einige Experten einig, dass dieses Gerät das Potential hat, um mindestens genau so gute Verkaufszahlen zu erreichen, wie das iPad von Apple. Im direkten Vergleich der Funktionsmöglichkeiten hat man das Produkt von Samsung sogar leicht im Vorteil gesehen.

Schien ja alles perfekt zu laufen, hätten sich die Verantwortlichen da mal bezüglich des Preises nicht so weit aus dem Fenster gelehnt. Mit einem stolzen Einführungspreis von 799 Euro war das Galaxy Tab direkt um 300 Euro teurer als das iPad. Diesen krassen Kostenunterschied konnten dann auch die paar Funktionen, die das Tablet von Samsung vorzuweisen hatte, wettmachen.

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Samsung Bada: Die 5 besten kostenlosen Games für die Wave-Serie

Nachdem wir euch vor kurzem eine Auswahl an kostenlosen Bada-Apps vorgestellt haben, werfen wir diesmal einen kleinen Blick auf das Spielangebot, das Samsung in seinem App-Store den Nutzern ihres hauseigenen Betriebsystems anbietet. Wer über ein Samsung Wave verfügt oder überlegt, auf das neue Wave II umzusteigen, findet hier die Antwort: Das sind die Gratis-Games, die es sich lohnt zu zocken.

Natürlich bietet Samsung den Bada-Nutzern nicht nur nützliche Apps für den täglichen Gebrauch. Auch die Daddler mit Wave-Handy dürfen sich über eine Auswahl an Games freuen. Wer nicht weiß, mit welchem Handy-Game er sich die Zeit vertreiben will, bekommt hier eine kleine Auswahl an spielenswerten und kostenlosen Titeln.

1. Space Hell

In diesem klassischen 2D-Sidescroll-Shooter kämpft ihr als furchtloser Space-Soldat gegen fiese Aliens. Ein klassisches Szenario also, das Space Hell gut umzusetzen weiß. Schöne Grafik und stimmungsvolle Atmosphäre trösten über hakelige Steuerung hinweg, ein Blick lohnt sich bei diesem kostenlosen Action-Game!

Hier gibt es Space Hell im Samsung App-Store zum kostenlosen Download

2. Ball

Dieses Bada-Game ist so simpel wie sein Titel. Per Sprungfunktion versucht ihr einen Ball durch einen Hindernisweg sicher ins Ziel zu bringen. Das einfache Prinzip und das stylisch simplistische Design verleihen diesem Titel schnell einen hohen Suchtfaktor!

Hier gibt es Ball im Samsung App-Store zum kostenlosen Download!

3. Alchemy Classic

In diesem Remake des klassischen DOS-Games “Alchemy” müsst ihr durch das Kombinieren verschiedener Elemente Neue erschaffen und immer weiter zusätzliche Kombinationen herausfinden. Durch hübsch gestaltete Optik und ein mitreißendes Spielprinzip wird dieses Puzzle-Game zum Zeitkiller mit kleinem Lernfaktor.

Hier gibt es Alchemy Classic im Samsung App-Store zum kostenlosen Download!

4. Final Strike 3D

In diesem 3D-Actionspiel steuert der Spieler aus der Vogelperspektive einen Militärhelikopter, mit dem Terroristen und sonstige Kriegsverbrecher bombardiert werden müssen. Auch hier ist die Steuerung zunächst gewöhnungsbedürftig, nach kurzer Einarbeitung begeistert Final Strike 3D aber mit schicker 3D-Grafik und schönen Effekten.

Hier gibt es Final Strike 3D  im Samsung App-Store zum kostenlosen Download!

5. Amtale

Zu guter Letzt gibt es mit Amtale ein weiteres Geschicklichkeits-Game mit enormen Suchtfaktor. Als Samsung-Wave-Spieler versucht man ein Objekt durch ein Level zu steuern und in das dafür gedachte Loch zu bugsieren. Nach leichtem Anfang wird das Spiel in späteren Leveln richtig knifflig und fesselt auch über längere Zeit.

Hier gibt es Amtale im Samsung App-Store zum kostenlosen Download!

Weitere kostenlose Games für Bada-Smartphones
im Samsung App Store

Samsung Bada: Die 5 besten Gratis-Apps

Es muss nicht immer Android oder iOS sein. Der koreanische Handy-Entwickler Samsung veröffentlichte im vergangenen Jahr sein eigenes Betriebssystem für Smartphones. Bada soll den großen Konkurrenten gleichwertig gegenüberstehen und kommt mit komplett eigenem App-Store daher. Vor kurzem haben wir gerade erst das Samsung Wave II im Test gehabt. Nun haben wir uns das App-Angebot für Bada angesehen und verraten euch die 5 besten kostenlosen Apps für Samsungs Handy-Betriebssystem!

Der Start war ehrgeizig, aber mit Googles Android und Apples iOS mithalten zu können, ist nicht einfach. Samsung versucht mit seiner eigenen Plattform Bada den Markt für Handybetriebssysteme der mittleren Preisklasse aufzumischen – mit durchwachsenem Erfolg. Was das Angebot an mobilen Apps angeht, kann Bada mengenmässig  noch nicht mit den beiden Markt-Giganten mithalten. Derzeit zählt der Samsung App-Store über 4350 Apps, von denen etwas mehr als die Hälfte kostenlos ist. Da ist das Angebot für Android und iOS deutlich größer, aber Quantität bedeutet bekannterweise nicht gleich Qualität.

Wir haben für euch die fünf besten Gratis-Apps herausgesucht, die im Samsung App-Store erhältlich sind:

1.  teXXas TV Guide

Diese App macht Fernsehzeitschriften überflüssig. TeXXas Guide liefert eine aktuelle Programmübersicht über 130 Sender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Service funktioniert bis zu einer Woche im Voraus, ist übersichtlich designt und läuft stabil und schnell. Mit der praktischen Erinnerungsfunktion kann man Sendungen, die man nicht verpassen möchte, in den, im Handy integrierten, Kalender eintragen und sich dann per Alarm erinnern lassen. So verpasst man garantiert nie wieder seine Lieblingssendung!

teXXas TV Guide im Samsung App-Store zum kostenlosen Download

2. StauMobil

Die Pflicht-App für alle Autofahrer. Mit StauMobil reduziert sich das Risiko, im Stau zu stehen erheblich. Die App zeigt die neuesten Staus an und bietet eine komfortable Suchfunktion, sowie eine nach Autobahnen, Bundesstraßen und Bundesländern gegliederte Stauübersicht. Der Service umfasst zudem die aktuelle ADAC-Verkehrsprognose und eine Kartenübersicht.  Dabei funktioniert die App zuverlässig, schnell und ist auch ohne den Einsatz der GPS-Funktion ein praktischer Begleiter bei längeren Autofahrten.

StauMobil im Samsung App-Store zum kostenlosen Download

3. Deutsche Bahn

Hier gibt es ausnahmsweise wenig zu mäkeln an der Bahn. Die offzielle DB-App zeigt Zugfahrern nicht nur jede Art von Zugverbindung in Deutschland, sie bietet auch die Möglichkeit, eine feste Verbindung einzurichten, deren aktuellen Status man dann immer wieder abrufen kann. Zwar könnte die Menüführung etwas übersichtlicher gestaltet sein, aber für die meisten Nutzer wird das ob der guten Funktionalität dieser App kein Problem sein.

Hier gibt es die App der Deutschen Bahn im Samsung App-Store zum kostenlosen Download.

4. Barcoo

barcoo macht das Bada-Handy zum umfassendsten Barcode-Scanner. Mit der Kamera-Funktion lassen sich damit mobil einige praktische Funktionen einsetzten. So verfügt barcoo unter anderem über einen Preisvergleich, eine Lebensmittel-Ampel (Farbkennzeichnung für Zucker, Fett, …), eine Dioxin-Ei-Prüfung und einsehbare Produktbewertungen und Testberichte. So kann euch diese Gratis-App dabei helfen, beim Shopping noch ein paar Euros zu sparen!

Hier gibt es Barcoo im Samsung App-Store zum kostenlosen Download.

5. Magic Torch

Magic Torch ist die beste “Taschenlampen-App”, die derzeit für Bada-Handys erhältlich ist. Das Programm ist mit mehreren Auswahlmöglichkeiten ausgestattet, so kann man aus den verschiedenen Beleuchtungsmöglichkeiten unter anderem farbiges Licht oder eine Storoskop-Funktion wählen. Auch den Blitz der Handykamera kann die App ansteuern, so dass dieser ebenfalls als Lichtquelle benutzt werden kann. Mit dieser App bleibt niemand im Dunkeln stehen!

Hier gibt es Magic Torch im Samsung App-Store zum kostenlosen Download.

In Kürze folgen auch unsere Lieblingslisten für Spiele und Widgets für Samsung-Bada-Handys. Stay tuned!

Samsung LN40C630 – Was taugt der 40-Zoll Fernseher?

Mit dem LN40C630 hat Samsung ein weiteres atemberaubendes 40-Zoll LCD TV Gerät auf dem Markt gebracht. Obwohl dem Gerät die LED Beleuchtung fehlt, welche andere Geräte von Samsung, wie etwa der UN40C6300 aufweist, lässt dieser Fernseher ansonsten keinerlei Wünsche offen. Das Gerät ist schon ab einem Preis von 800 Dollar erhältlich und somit fast 600 Dollar billiger als das eben erwähnte andere Gerät. Der Samsung LN40C630 besticht neben dem sehr günstigen Preis auch mit leuchtenden Farben und einer ziemlich guten Bildqualität. 

Wie es mittlerweile bei fast allen LCD TVs standardmäßig ist, ist auch dieses Gerät von einer glänzenden schwarzen Lünette umgeben. Anders als den Tatsachen entspricht, ist Samsung der Meinung, dass sich das Display des LN40C630 auch durch einen dunkelgrauen Farbstich abheben kann. Der 40-Zoll Fernseher von Samsung kann in fast jedem Winkel gedreht werden. Ausschlaggebend für diese praktische Möglichkeit ist ein drehbarer Standfuß, der am LN40C630 angebracht ist. Darüber hinaus verfügt er auch über zahlreiche Anschlussmöglichkeiten und Eingänge. So sind zum Beispiel zwei USB-Ports, ein Ethernet-Anschluss ein HF-Eingang, Standard-Video-Eingänge, HDMI-Anschlüsse sowie PC Eingänge vorhanden.

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Samsung Wave II Test: Eine Woche mit dem Bada-Flaggschiff

Neben der Galaxy-Serie von Highend-Smartphones mit Android-Betriebssystem hat Samsung das Wave in der Smartphone-Mittelklasse platziert. Statt Android bieten die günstigeren Wave-Smartphones nur Samsungs eigenes Betriebssystem Bada, das zwar auf Android aufbaut, aber viele Android-Funktionen nicht bietet. Die Waves sollen in erster Linie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Aber wie gut ist das Wave II wirklich? Wir machen die Probe aufs Exempel und haben uns von Samsung ein Test-Handy schicken lassen. Eine Woche mit… dem Samsung Wave II.

Samsung Wave II – der erste Kontakt: Kühles Metall

Erstmal friemel ich also die hintere Abdeckung meines G1 ab und entnehme die SIM-Karte. Dann liegt das Wave II zum ersten Mal in meiner Hand. Ein gutes Gefühl: Das Handy hat ein schweres Metallgehäuse, das wertig aussieht und sich auch so anfühlt. Mir gefällt gleich der kühlere Griff, anders als bei einem Kunststoff-Gehäuse. Das Wave II macht also einen edlen ersten Eindruck. Ich öffne die hintere Abdeckung und entnehme den zuvor aufgeladenen Akku. Darunter kann ich meine SIM-Karte wieder einstecken. Das ist etwas fummeliger als beim G1, schließlich habe ich die Karte aber drin. Dann stehe ich vor meinem kleinen Experiment: Eine Woche lang wird das Samsung Wave II jetzt mein Smartphone sein.

Super Clear LCD vs. AMOLED

Der erste Blick richtet sich auf das neue Display mit Super Clear LCD. Dem Vorgänger Wave hatte Samsung noch ihr Top-Display mit AMOLED-Technologie gegönnt. Wir vergleichen das AMOLED-Display auf dem Samsung Galaxy S, nachdem wir auf beiden Smartphones dasselbe Hintergrund-Bild installiert und höchste Helligkeit eingestellt haben. Das Urteil fällt überraschend gut für das Wave II aus. Dessen Super Clear LCD-Display zeigt die Farben des Fotos sogar kontrastreicher und kräftiger als das AMOLED des Top-Modells. Beim Vergleich der Seite, auf der die Einstellungen geändert werden, kann das AMOLED-Display aber seine Stärken ausspielen. Das Schwarz ist hier deutlich schwärzer als beim Wave II. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung sollte das AMOLED-Display in der Theorie besser sichtbar bleiben, das können wir mangels Sonne aber nicht mehr ausprobieren.

Starten des Wave II

Beim ersten Start des Wave II können Anzeigesprache, Tastatursprache, die Zeitzone sowie Datum und Uhrzeit eingestellt werden. In meinem Fall muss ich nur das um einige Tage falsche Datum und die Uhrzeit ändern. Danach bietet das Wave II noch an, die “Social Hub” genannte Inbox einzurichten. Hier können diverse Emailer, Twitter und soziale Netzwerke zusammengeführt und in einer einzigen Ansicht gelesen werden. Ich richte meinen Googlemail-Account ein und klicke weiter. Danach erscheint der Bada-Startbildschirm. Alle Einstellungen können natürlich auch nachträglich noch geändert werden.

Samsungs App Store

Da es kein Android gibt, fehlt auch der Android-Market. Stattdessen gibt es einen Market mit Samsung Apps. Das ist nach dem Einschalten auch meine erste Station. Im Gegensatz zum Android-Market finde ich hier unter den Top-Apps aber fast nur kostenpflichtige Apps und verlasse den Market schnell wieder. Einige Tage später gebe ich dem Shop eine zweite Chance. Dieses Mal verlasse ich mich aber nicht auf Samsungs Empfehlungen, sondern gehe direkt in die Kategorien. Dort sind dann, welche Überraschung, doch die meisten Samsung Apps kostenlos. Ich finde nach einigem Suchen auch einige meiner häufiger genutzten Android-Apps wieder und installiere diese. Auf die meisten meiner Lieblings-Apps muss ich aber verzichten. Dennoch: Ein kurzer Blick durch die Kategorien zeigt, dass es für die meisten gängigen App-Anwendungen auch eine Samsung App gibt. Darunter auch das von mir probehalber installierte Action-Game FinalStrike3D, das mit rasanter und flüssiger Grafik und Sound Spaß macht und zeigt, dass die Performance des 1 GHz-Prozessors auch bei anspruchsvolleren Spielen nicht einknickt. Mit der Steuerung des Games komme ich allerdings nicht so gut klar.

Vergleich Bada mit Android

Kurz nach dem Start des Wave II bekomme ich drei SMS von T-Mobile, die mich darüber informieren, dass mein T-Mobile MMS konfiguriert wird. Nach der dritten Mail teste ich mal an. Kein Problem: Die MMS kann ich problemlos versenden. Vieles am Wave II erinnert an die Android-Handys von Samsung. So sind sowohl das Hintergrundbild als auch die Icons dieselben. Auch bei der Tastenbelegung gibt es einige Samsung-typische Einstellungen, an die ich mich als HTC-Nutzer erst noch gewöhnen muss. So wird das Wave II zwar wie gewohnt mit der rechten Taste unterhalb des Touchscreens ein- und ausgeschaltet, kann damit aber bei laufendem Betrieb nicht wieder gestartet werden. Dafür dient die kleine Sperrtaste rechts oben an der Seite. Auch auf das Berühren des Touchscreens reagiert das Wave II nicht. Nach einigen Tagen habe ich mich aber umgestellt und mein Finger geht automatisch an die Seite, sobald ich das Wave II in die Hand nehme.

Drücken und halten

Ein ernstes Problem bekomme ich, als das erste Mal ein Anruf eingeht. Auf dem Display erscheinen zwei Buttons: „Annehmen“ und „Ablehnen“. Ich drücke auf „Annehmen“ und halte mir das Smartphone ans Ohr. Nichts passiert. Das Telefon klingelt weiter. Okay, nochmal fest drauf drücken und wieder ans Ohr. Wieder nichts. Dann legt der Anrufer auf. Die Erklärung findet sich, als ich ganz bewusst mich selbst anrufe und nicht wie vorher schnell reagiere. Da steht klein „Drücken und halten“ darüber. Tatsächlich, wenn ich meinen Finger mehrere Sekunden lang drauf drücke, wird das Gespräch angenommen. Eigentlich eine ganz gute Idee von Samsung, denn so wird verhindert, dass man das Gespräch beim aus der Jacke nesteln des Handys aus Versehen annimmt bzw. ablehnt. Dennoch, intuitiv ist das nicht gerade.

Menütaste und Widgets

Wer mit dem Smartphone mehr machen möchte als nur telefonieren, kommt um die große Menütaste in der Mitte nicht herum. Im Menü werden die weitaus meisten Apps und Einstellungen zugänglich gemacht. Die häufig benutzten Apps ins normale Display verschieben wie bei Android geht nicht, das funktioniert nur bei den Samsung Widgets. Von denen gibt es aber nicht so viele, und außer dem Google- und dem Wetter-Widget interessieren sie mich nicht.

Akku und Ladedauer

Am zweiten Tag ist der Akku leer. Ich hänge das Wave II an die Steckdose und warte. Nach exakt 3 Stunden und 6 Minuten gibt das Wave II ein kurzes Klingelzeichen, um anzuzeigen, dass es das Aufladen beendet hat. Von da an hänge ich das Smartphone wie gewohnt jeden Abend über Nacht ans Netz. Das Klingelzeichen nach Beenden des Aufladevorgangs ertönt jetzt zum Glück nicht mehr, da ich den Akku vorher nicht restlos leer gemacht habe.

Virtuelle Tastatur und T9 Trace

Lob verdient die virtuelle Tastatur. Mit der ContinuousTouch-Funktion T9 Trace von Nuance habe ich zwar anfangs Probleme, nach einiger Übung komme ich damit aber ganz gut zurecht und bin fast so schnell wie auf der gewohnten QWERTZ-Tastatur des G1. Das direkte Antippen funktioniert hingegen schlecht beim Halten in der Vertikalen, da ich zu oft daneben tippe. Etwas besser geht es beim Tippen in der Horizontalen, da die Tasten etwas größer sind. Gut gefällt mir das sanfte Vibrieren bei jedem Tastendruck. Durch das kurze Feedback weiß man gleich, dass das Smartphone die Eingabe übernommen hat. In einigen Anwendungen wie dem Browser funktionierte T9 Trace leider noch sehr schlecht bis gar nicht, sodass ich wieder auf normales Tippen umgestiegen bin.

Internet-Browser für Bada

Wenig überzeugend ist die vorinstallierte Bada-Version des Internet-Browsers Dolphin. Die Verbindungen stürzten oft ab, sowohl über UMTS als auch WLAN. Wer aus Versehen aus dem Browser herausklickt, muss jedes Mal den Browser neu starten. So macht Surfen wenig Spaß. Den gewohnten Opera Mini habe ich in Samsungs App Store ebenso vergeblich gesucht wie Chrome. Als Alternative bot sich lediglich ein Programm namens Columbus Light an, das mich aber auch nicht begeistern konnte. Wer oft und gerne mit dem Smartphone im Internet surft, wird mit einem Bada-Handy auf die Dauer wohl nicht glücklich werden.

YouTube auf Bada

Ein weiteres Problem ergab sich beim Abspielen von YouTube-Videos. Trotz mehrmaligem Starts luden alle von mir ausgewählten Videos endlos. Meine erste Vermutung war: Vielleicht ist die bestehende UMTS-Verbindung nicht stark genug. Also habe ich aufs Firmen-WLAN umgeschaltet und so versucht. Dasselbe Ergebnis. Einen Tag später versuche ich es noch einmal. Diesmal lädt das Video umstandslos, sowohl über UMTS als auch WLAN. Selbst die HD-Version wird problemlos und flüssig abgespielt. Was einen Tag vorher schief gelaufen ist, kann nicht mehr geklärt werden.

Lautsprecher und Headset

Wirklich gut hingegen ist der integrierte Lautsprecher des Bada-Smartphones. Bei Videoanrufen kann problemlos über die integrierten Lautsprecher und das Mikro telefoniert werden. Auch beim Abspielen von Musik klingt das Wave II durchaus passabel. Das mitgelieferte Headset konnte ich allerdings nicht testen, da nur ein paar Ohrstöpsel mitgeliefert wurde, das für meine Gehörgänge viel zu groß war. Zumindest mit meinem eigenen Kopfhörer konnte ich aber gut Musik hören. Der Anschluss funktioniert dank 3,5 Klinken-Anschluss auch problemlos. Die Bässe wirkten zwar etwas schwach, ansonsten war der Sound aber recht ausgewogen und klar, auch bei hoher Lautstärke. Als Musikplayer ist das Wave II auf jeden Fall eine gute Wahl.

Verrauschte Bilder aus der Kamera

Beim Kameratest hat das Wave II einen eher bescheidenen Eindruck hinterlassen. Sicherlich sollte man bei einem Handy nicht allzu hohe Ansprüche an die Bildqualität stellen, aber zumindest passable Bilder sollten auch mit einer Handykamera möglich sein. Das ist unter perfekten Bedingungen mit der von Samsung verbauten 5 Megapixel-Kamera auch durchaus möglich. Bei schwierigeren Lichtverhältnissen kam die Knipse aber sehr schnell an ihre Grenzen. Fotos im zugegebenermaßen dunklen Wohnungsbereich waren auch tagsüber sehr gelbstichig und extrem verrauscht. Die Außenaufnahmen wurden bei leichtem Nieselregen gemacht, also auch eher ungünstigen Fotografiebedingungen. Zahlreiche Aufnahmen waren denn auch trotz Tageslichts z.T. ungewöhnlich unscharf, was meinem Gefühl einer sehr langen Belichtungszeit beim Auslösen entspricht. Auf dem Bild zu sehen ist Hegels Grab.

Samsungs Navigator

Sehr schön gemacht ist dagegen eigentlich die Navigation von Samsung. Im direkten Vergleich mit Google Maps auf Android scheint Maps zwar etwas mehr Information zu bieten, insgesamt schlägt sich Samsung LBS mit Route 66 aber gut. Schier zur Verzweiflung hat mich dann aber unterwegs auf dem Fahrrad die Routenfunktion der Navigation gebracht. Immer wieder habe ich meinen Zielort eingegeben, sowohl über die Tastatur als auch durch Fingerzeig auf der Karte. Der Zielort wurde zwar erst einmal angezeigt, aber nicht übernommen, egal was ich danach gedrückt habe. Zu Hause habe ich mir schließlich das Benutzerhandbuch gegriffen, um herauszufinden, wie zum Teufel man eine Route programmieren kann. Dort finde ich, dass mir leider der Samsung Mobile Navigator fehlt. Erkennen kann ich das laut Benutzerhandbuch aber nur daran, dass die Kurzanleitung nicht mitgeliefert wurde. Im Programm selbst fehlt jeder Hinweis auf die fehlende Funktion. Auch die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Nachrüstung wird mir nicht angeboten.

GPS-Modul und G-Sensor

Immerhin kann ich mir aber über „Interessante Orte“ die Route zur nächsten Bank, Tankstelle oder zum nächsten Krankenhaus zeigen lassen. Das GPS-Modul findet meine Position sehr genau, benötigt manchmal aber sehr lange, um die Verbindung aufzubauen. Im Gebäude kommt oft keine Verbindung zustande. Mein Test der BadaSports-App unter echten Bedingungen beim Laufen schließlich gelingt nicht, da sich das Programm während des Trainings von selbst wieder abschaltet. Möglicherweise hat das Modul durch den dünnen Stoff der Laufjacke das GPS-Signal wieder verloren, jedenfalls muss ich das Wave II nach dem Lauf neu starten, Daten zur Trainingsstrecke wurden keine gespeichert. Etwas falsch austariert scheint mir auch der G-Sensor zu sein, der die Ansicht oft in die Vertikale bzw. Horizontale umkippen lässt, wenn man das Wave II eigentlich nur flach nach in der Waagerechten hält.

Fazit Samsung Wave II: Gelungenes Einsteiger-Modell

Ein Top-Smartphone ist das Wave II nicht und will es auch nicht sein. Dennoch bietet es schon eine Menge von dem, was die Topmodelle auszeichnet. Gespart hat Samsung vorrangig an Stellen, wo es nicht wehtut, wie z.B. dem AMOLED-Display, das ich nicht vermisst habe. Beim Handling gibt es ein paar ungewöhnliche Samsung-Lösungen, an die ich mich aber schnell gewöhnt habe. Ansonsten muss Samsung beim Browser und der T9-Trace-Anwendung noch besser werden, damit diese stabiler arbeiten. Pluspunkte konnten vor allem Design und Verarbeitung, die Videotelefonie mit klarer Sprachwiedergabe und der Musikplayer bei mir sammeln. Ich persönlich würde sicher nicht mehr von Android auf Bada umsteigen, dafür müsste ich auf zu viele liebgewonnene Apps verzichten. Dennoch: Ausreden will ich Bada niemandem. Unter Badanation.de gibt es auch ein gut funktionierendes Forum, in dem man bei Problemen erste Hilfe bekommt. Als günstiges Einsteiger-Smartphone ist das Wave II allemal ein guter Tipp.

Unboxing: Samsung Wave II

In der Flut von Android, iOS, WebOS, Symbian und Windows Phone 7 Smartphones vergisst man oft, dass es auch noch alternative Smartphones und Betriebssysteme gibt. Samsungs versucht mit seinem Bada OS sich neben den anderen zu etablieren. In unserer Redaktion ist mit dem Samsung Wave II das aktuelleste Bada Handy eingetroffen. Wie das Smartphone aussieht und was es können soll erfahrt ihr in diesem Artikel.Bei dem neuen Samsung Wave II GT-S8530 handelt es sich eigentlich um das original Wave, das in zwei Dingen verändert wurde. Das Betriebssystem Bada ist mit der Version 1.2 auf dem aktuellsten Stand und das Display ist von 3,3 Zoll auf 3,7 Zoll gewachsen. Anstatt wieder das hervorragende Super-AMOLED-Display zu verbauen, wurde aber nun beim Wave II ein Super Clear LCD verbaut.

Im Inneren werkelt weiterhin ein 1 GHz schneller Single-Core-Prozessor mit knapp zwei GB Speicher, der über Micro-SD-Karten auf bis zu 32 GB ausgebaut werden kann.

Für gute Bilder und auch HD-Videos sorgt die auf der Rückseite verbaute 5 Megapixel Kamera samt LED-Blitz. Die Frontkamera hat zwar nur eine Auflösung von 1,3 Megapixeln, aber das sollte mehr als ausreichend sein für einen Gelegentlichen Videochat mit Freunden.

Unsere Unboxing Bildergalerie

In den nächsten Tagen werden wir das Bada ausführlich testen und Euch dann mit unseren Eindrücken beglücken. Falls Ihr nicht länger warten könnt, dann könnt Ihr euch das Wave II auch schon bestellen. Bei Amazon kostet das Samsung Wave II im Moment sogar nur knapp 330,- Euro anstatt der 429,- Euro.

Samsung und Silhouette: Leichte Brille für 3D-Enthusiasten

Es sind zwei Probleme, die das 3D-Vergnügen derzeit noch trüben. Zum Einen kriegt man bei den meisten Verfahren nach kurzer Zeit Kopfschmerzen, zumindest ich. Zum Zweiten sehen die Brillen meistens ziemlich bescheuert aus. Mit ersterem muss man wohl erstmal noch leben, bis die Monitorfrequenzen so schnell geworden sind, dass einem beim Zuschauen nicht mehr schwindlig wird. Besseres Aussehen sollte aber schon jetzt möglich sein.

Samsungs Lösung, die das koreanische Unternehmen heute auf dem unternehmenseigenen Blog Samsungtomorrow angekündigt hat, liegt darin, weitere Fachkompetenz mit ins Boot zu holen. Die Shutterbrille von Samsung soll laut Ankündigung mit nur 28 Gramm die leichteste (aktive) 3D-Brille weltweit werden. Für  besseres Aussehen wurde die gesamte Elektronik an das Ende der beiden Brillenbügel verschoben. Dadurch soll sich auch das Gewicht der Brille besser verteilen. Zudem wurde die 3D-Brille mit einigen intelligenten Features aufgewertet. So soll die Brille selber erkennen, ob 3D-Inhalte übertragen werden und sich selber an- und ausschalten.

Co-Produzent Silhouette ist ein Schweizer Brillenhersteller, der vorrangig minimalistische und leichte Brillen im Hochpreissegment produziert. Insbesondere im Bereich leichter Brillen ist Silhouette führend. Das aus Titan gefertigte Modell Silhouette Titan Minimal Art ist mit nur 1,8 g die leichteste Brille der Welt und Standardbrille bei der NASA. Samsungs 3D-Brille ist nicht die erste Koproduktion der Schweizer. Silhouette stellt auch Brillen für Adidas Eyewear und Swarovski her. Samsung wird die 3D-„Sehhilfe“ auf der kommenden CES vorstellen.

Via inside-digital.de

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