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Das Supertalent 2010: Was sollte dieser Spruch, Herr Bohlen?

Es ist bekannt, dass der Juro von Das Supertalent, Bruce Darnell (53) ein sehr “emotionaler“ Mensch ist. Dies konnte er auch gestern, beim Finale der Talentshow nicht verbergen. Nach dem Son „Power of Love“, den die 15jährige Ramona Föttner vortrug, kamen Bruce die Tränen. Er war total sentimental und schluckste, dass er Ramona nach dieser Performance auf jeden Fall viele Anrufer wünsche.

Dieter Bohlen (c) RTL / Gregorowius

Nach dem Auftritt der 15Jährigen kam Bubble Beatz, die beiden gut aussehenden „Müll-Musiker“. Auch sie legten einen tollen Act hin und brachten Bruce Darnell zum Schwärmen. Sylvie van der Vaart (32) fand die beiden Jungs einfach nur „Mega geil“.

Dann kam Dieter Bohlen (56) mit seinem Urteil an die Reihe. Was dieser aber dann vom Stapel ließ, war alles andere als nett. Denn er richtete sich zu seinem Juroren-Kollegen Bruce Darnell und äußerte sich

„Ich hatte eigentlich gedacht, Bruce, dass du beider Nummer, weinst. Ich dachte, du hast so Heimweh, wenn du Trommeln hörst.“

Nach diesen Worten gab es sicherlich viele Menschen, die schlucken mussten. Die Äußerung Bohlens war schon sehr heftig und auch rassistisch.

Doch Bruce nahm seinem Kollegen diese Worte nicht allzu krumm.

„Ich hab darauf gewartet, dass Dieter sowas sagen wird. Aber hey, weißt du was? Ich lieb dich immer noch.“

Zum Glück gab es durch diese Aussage keinen Jury-Stress. Die Show lief ganz locker weiter.

Was dachte sich Dieter Bohlen bei dieser, wohl eher „lustig gemeinten“ verbalen Attacke eigentlich?

Aber auch, wenn Dieter für seine derartigen Sprüche bekannt ist, diesmal ging er einfach zu weit.

X-Factor Jury! Sollte die Jury in der jetzigen Besetzung bleiben oder nicht?!

X-Factor 2011! Es ist eine Frage der Prioritäten.

Die Sängerin Sarah Connor, der Trompeter Till Brönner und Musik-Produzent George Glueck haben mit ihrer normalen Arbeit wahrscheinlich genug zu tun. Klar ist es schön, mal so nebenbei mit einer Casting-Show etwas Geld zu verdienen und das Image etwas aufzupolieren – aber es ist nicht die Lebenserfüllung. Schließlich ist man nicht der Produzent dieser Show.

V.l.: George Glueck, Till Brönner, Sarah Connor, (c) Foto: Frank P. Wartenberg für VOX/Montage glamtouch

Es ist mit Sicherheit auch zeitraubend, eine solche Jury mit Qualität hochzubringen. Jede/r von den Juroren hat ihr/sein Bestes gegeben und Sarah Connor war vielleicht auch mal sauer über ihre eigene Wertung. Aber letztendlich haben sie eine andere und vielleicht auch bessere Arbeit gemacht als die DSDS Juroren. Mein Applaus.

Sollten für die neue Staffel in 2011 neue Juroren gesucht werden, dann ist es eine Chance für X-Factor, sich auf ein qualitatives Niveau zu begeben, dass die anderen Casting-Shows noch suchen.

Auch wenn man nicht Fan des Eurovision Song Contest ist, muss man ihnen ob ihrer Qualität Achtung zollen. Hoffen wir von Herzen, für die Fans der Casting-Shows und auch für X-Factor, dass sich sich als Plattform für die Förderung von Talenten und Begabten nutzen lassen und sich nicht nur zum Marktbeschicker mit künstlich entwickelten Leben entfalten.

Die Quote sollte nicht das oberste Gebot sein, sondern die Qualität der dargebotenen Talente und das wirkliche Interesse der Zuschauer oder Mitentscheider.

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