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Suedkorea im Spielewahn 1/2

Seoul ist das Mekka der Computerspieler. Immer mehr vor allem junge Südkoreaner spielen tagtäglich in so genannten Spielcafés. Doch der Spaß wird schnell zur Sucht. Immer mehr Gamer können ohne die virtuelle Welt nicht mehr leben. Vom Staat bereitgestellte Beratungsstellen haben immer größeren Zulauf. Sie sitzen in Spielcafés, verbringen Tage und Nächte im Cyberspace. In kaum einem Land spielen Jugendliche so viel und intensiv am Computer wie in Südkorea. Längst nennt sich Seoul das Mekka der Computerspieler, Treffpunkt der „Nerds“. Immer mehr, vor allem junge Südkoreaner, spielen täglich in der virtuellen Welt. Grund für den Boom der Onlinespiele ist neben den Highspeed-Internetanschlüssen, die in Südkorea fast jedem zur Verfügung stehen, auch die Sehnsucht nach Ruhm und Anerkennung. Die Gamingliga ist in Südkorea ähnlich populär wie hierzulande die Bundesliga. Wer dort Erfolg hat, wird zum Star. Eigene Stadien für die Spieler Die Hauptstadt Seoul gilt als „Mekka des e-sports“, des elektronischen Sports, wie man hier Computer-Spielen nennt. Ein Parallel-Universum, in das nur wenig eindringt von der Außenwelt. Selbst die globale Wirtschaftskrise ist kaum zu spüren. Die großen „High-Tech-Firmen“ des Landes sponsern weiterhin die Profi-Clubs. Je mehr Menschen spielen, desto mehr kaufen sie die neuesten Geräte, so die Logik. Und auch der Staat investiert viel Geld. Die E-Sport-Mannschaften haben sogar ihren eigenen Mannschaftsbus. Die Stadt Seoul baut ein neues Stadion, das

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