Fasching – die Geschichte der Feierlichkeiten

An vielen Orten ist die Faschingszeit auch als Fastnacht oder Karneval allgemein bekannt. Gemeint sind aber immer die Tage vor dem Aschermittwoch, in denen sich die Menschen in bunte und auffällige Faschingskostüme kleiden, sich aufwendig schminken oder seltsame Masken tragen.

Das sind Tage, in denen das regionale Brauchtum gepflegt wird und in denen die Lebensfreude regiert. Wissen Sie eigentlich, worin die Faschingszeit ihren Ursprung hat? Wir haben viele interessante Daten und Fakten über die närrische Zeit des Faschings zusammen-getragen.
Fasching

Der Ursprung des Faschings im christlichem Brauchtum

Die Herkunft der Bezeichnung „Karneval“ liegt in der lateinischen Sprache. „Carne vale“ heißt dort übersetzt in etwa: „Fleisch, leb wohl“. Beginnend mit dem 12. Jahrhundert stellt das Christentum den vierzig Tagen der Fastenzeit einen Zeitraum der ausgelassenen Lebenslust und der Völlerei voran. Es wurden Rollenspiele erfunden, die zeigen sollten, wie der Mensch in seiner Lust verfangen war und als „Leugner Gottes“ und Narr lebte. Früher wurden die Vorschriften der Fastenzeit sehr eingehend befolgt, deswegen hat das Treiben während dieses närrischen Zeitraumes einen realen Hintergrund. Die Fastnacht mit der Konzentration auf die Fleischlichkeit und das Weltliche bildete somit den Gegensatz zur Fastenzeit.

Die Entwicklung der Faschingszeit

Früher genauso wie in der heutigen Zeit gibt es während des Faschings keinerlei Standes-unterschiede. Unseren Vorfahren war das reichliche und fette Essen natürlich wichtiger als die Kostümierung. Schließlich verboten die Reformation und der Dreißigjährige Krieg das Treiben zur Gänze.

Beginnend mit dem 18. Jahrhundert begannen die Kurfürsten mit venezianischen Masken wieder Feste zum Karnevals zu feiern. Die hohen Herren hatten diese Art zu feiern aus Venedig mitgenommen, wo die Bevölkerung schon seit dem 11. Jahrhundert einen ganz besonderen „Carnevale“ feierten.

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Unter Kaiser Napoleon wurde diese Freiheit der Masken allerdings wieder untersagt. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts herrschten die Preußen in weiten Teilen Deutschlands und auch im Rheinland. Die Bewohner ließen die Karnevalstradition wieder aufleben und benutzten die Narrenfreiheit während dieses Zeitraumes zum Verspotten der preußischen Besatzung. Auf diese Art und Weise entstanden die Faschingstraditionen mit den Vereinen, den Komitees, den Elferräten und den Prinzenpaaren.

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Über den Autor

Olena Seregina

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Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
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