Rauchen verkürzt das Leben um mindestens zehn Jahre – das ergab eine groß angelegte amerikanische Studie, die vom Zentrum für Krankheitsbekämpfung und -vorbeugung in Atlanta (Georgia) durchgeführt und im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurde. Frauen verlieren demnach rund elf Jahre ihres Lebens, wenn sie rauchen, Männer sogar rund zwölf Jahre. Der Untersuchung lagen die Daten einer langfristigen nationalen Befragung zum Thema Gesundheit in den USA zugrunde. Eine gute Nachricht hatten die Forscher aber auch: Wer vor seinem 40. Geburtstag Nichtraucher wird, minimiert das durch Nikotin verursachte Sterberisiko um 90 Prozent.

Rauchen und die extremen Folgen, damit sollte man Rechnen

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Schlimm oder nicht?

Tipps zur Raucherentwöhnung

– Datum für letzte Zigarette festlegen: Am leichtesten ist es, von einem Tag auf den anderen aufzuhören. (Sofort)
– Sich beschäftigen: Das lenkt ab, man denkt nicht an das Rauchen.
– Alle Rauchutensilien verbannen.
– Von dem Geld, das man sonst für Zigaretten ausgegeben hätte, sollte man sich mit etwas Besonderem belohnen.
– Körperliche Aktivität entspannt, hebt die Stimmung, ist gesund und beugt der Gewichtszunahme vor.
– Situationen und Orte, die man mit dem Rauchen verbindet, sollte man zunächst meiden.

Deutsche Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren rauchen heute deutlich weniger als noch im Jahr 2001: Der Anteil rauchender Jugendlicher sank von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 12 Prozent im Jahr 2012. Dieser Rückgang ist auf mehrere gesetzliche Maßnahmen zurück zu führen, die einen durchschlagenden Erfolg auf das Konsumverhalten Jugendlicher zeigten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Veröffentlichung des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Quelle: (Deutsches Krebsforschungszentrum)

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