Assistenzsysteme: Fahrsicherheit

Eine Studie erforschte das Nutzungspotential der Assistenzsysteme – ESP.
Der Traum vom automatisierten Fahren rückt immer näher. Apps, Computer und elektronische Fahrsicherheitssysteme übernehmen nach und nach die Macht im Innern der Autos. Doch welches der zahlreichen Assistenten verrichtet seine Arbeit am besten? Diese Frage untersuchte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Schritt für Schritt übernehmen digitale und andere technische Assistenzsysteme beim Autofahren die Macht. Gleichzeitig verlassen sich immer mehr Fahrer auf die Hilfsgeräte. Gegner des automatisierten Fahrens fürchten dabei, dass die Nachlässigkeit die Gefahr eher erhöht. Tatsächlich scheint dies aber nicht der Fall zu sein. Denn: In den letzten Jahren haben sich die Unfallzahlen deutlich vermindert.

Fahrerassistenzsysteme: Stressfrei durch den Stau

Selbst besonnenen Autofahrern kann im dichten Berufsverkehr gelegentlich der Geduldsfaden reißen. „Stau bedeutet Stress, das ständige Anfahren und Bremsen kann dazu führen, dass die Konzentration nachlässt. Vermeidbare Auffahrunfälle und Blechschäden sind häufig die Folge“, sagt Martin Blömer. Doch künftig können spezielle Stauassistenten den Fahrer im Stop-and-go-Verkehr entlasten – indem das Auto teilautomatisiert Fahrfunktionen übernimmt.

Expertentipp zu Fahrerassistenzsystemen im Auto

Wenn es um Sicherheit geht, sind sich deutsche, italienische, französische, spanische und belgische Autofahrer einig: Die meisten schätzen die Hilfe von Fahrerassistenzsystemen in gefährlichen Situationen. Das ergab eine von Bosch durchgeführte repräsentative Befragung von Autofahrern in diesen sechs Ländern. Bei der Frage, welche Helfer besonders interessant sind, lag der Totwinkel-Assistent mit 85 Prozent an erster Stelle. Auf Platz zwei folgten mit knappem Abstand Notbremssysteme, die Unfälle mit Fußgängern verhindern helfen.