korsakow syndrom

Was ist Realität, was Fiktion? Welche Streiche vermag uns unser Verstand zu spielen? Und was passiert, wenn wir von alledem gar nichts wissen? Der Kurzfilm `Korsakow Syndrom´ zeigt einen jungen Mann, gefangen zwischen Realität und Fiktion. Gabriel befindet sich in einem Raum, in dem die Gesetze der Zeit und der Kausalität außer Kraft zu sein scheinen. Er führt eine angeregte Diskussion mit einer anderen Person, die vor ihm auf einem Stuhl sitzt, und für ihn unsichtbar zu sein scheint. Im Laufe der Konversation wird ihm klar, dass sein Gegenüber seine eigene Gegenwart verkörpert, und er sich momentan in der Vergangenheit befindet. Zu allem Überfluss weiß sein Gesprächspartner um ihrer gemeinsamen Zukunft genau Bescheid. Vor Kurzem selbst noch Vergangenheit gewesen und Unterhaltung mit der Gegenwart geführt, konnte er mit „anhören“, wie er selbst in Zukunft von einer unbekannten Macht verschleppt wird. Wie vorherbestimmt tritt dies für ihn im nächsten Augenblick ein. Der Gabriel aus der Vergangenheit nimmt nun den leeren Platz der Gegenwart ein. Das Geräusch eines Feuerzeugs macht ihn auf die Anwesenheit einer zweiten Person (jetzt Vergangenheit) aufmerksam, welcher er nun – eben noch selbst ihrer Position gewesen — erklärt, was er selbst kaum zu Glauben vermochte: „Wir sind ein und dieselbe Person, zu anderen Zeiten, an einem gemeinsamen Ort!“ Doch was ist, wenn diese vermeintliche Zeitschleife nur Ergebnis einer Fehlfunktion seines Verstandes ist? Wie auch sein Vorgänger
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Über den Autor

Olena Seregina

Was ich soll und schulde, steht im Steuerbescheid.
Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
Und alles andere kann ich selbst entscheiden.
/ viktor37/

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