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In der Blogkiste Kategorie findest Du Archive für Blog Artikeln und Blog Themen ab 2010 aus Bereichen, die nicht so frisch und aktuell sind, trotzdem interessant sein können.

4-Zoll-Box von LG macht deinen HDTV Smart

Wie viele kleine schwarzen Boxen hängen bereits an deinem Flachbild-TV? Wie wäre es mit noch einer? Diese kleine Box von LG ist eine Art V8-Motor für deinen veralteten HDTV – damit wird jede billige Röhre zu einem Smart TV.

Der Smart TV Upgrader (ST600) von LG soll deinem alternden HDTV neues Leben einhauchen. Die 4,3-Zoll Box rüstet deinem TV mit Ethernet, USB-Anschlüssen, WiFi (DLNA-Unterstützung) und Zugang zu Internetanwendungen (vergleichbar zu den Angeboten von Vizio aus.

Der ST600 unterscheidet sich von Google TV dahingehend, dass er eine Art Erweiterung für deinen HDTV ist. Für Havis Kwon, Präsident und Chef von LG ist diese Box ideal für alle, die sich keinen neuen Fernseher kaufen wollen – aber gerne die neue Funktionen geniessen möchten.

Zurzeit gibt es noch keine Aussagen zum Preis oder Erscheinungsdatum, aber sie ist besser spottbillig. Andernfalls lohnt sich die Anschaffung im Vergleich zu einem neuen HDTV, der bereits mit Smart TV ausgerüstet ist, nicht.

Ehemaliges GNTM-Model ist jetzt Designerin in Brasilien

Raquel Alvarez war Teilnehmerin der dritten Staffel von “Germany´s Next Topmodel“. Inzwischen ist die Schweizerin unter die Designer gegangen und durfte in Rio de Janeiro ihre erste eigene Kollektion präsentieren. Mit ihrem Designerkollegen Antonio Guedes gehört Raquel Alvarez zu den zehn Gewinnern von über 4000 Bewerbern, welche am vergangenen Montag ihre erste eigene Kollektion.

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Symphony No.1 in D Major "Titan" III.Funeral March (A)

Music composed by Gustav Mahler. Michael Tilson Thomas; San Francisco Symphony Orchestra. Tempo: Feierlich und gemessen, ohne zu schleppen This is Mahler’s famous funeral march written in the form of a canon and based upon the children’s song, Frère Jacques, played in the minor. It is also famous for opening with a contrabass solo. (Mahler did not actually compose Frère Jacques)
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Neues Geld für Wackelkandidaten

Die drei Euro-Sorgenländer Spanien, Italien und Portugal konnten sich mittels der Ausgabe von Staatsanleihen neues Geld an den Kapitalmärkten beschaffen – allerdings zu deutlich höheren Zinsen als noch im vergangenen Jahr. Scheint das drohende Unheil eines Staatsbankrott so vorerst abgewendet zu sein, wird vom Präsidenten der EU-Kommission neues Stroh ins Feuer geworfen.

Wie die Deutsche Presseagentur mitteilte, stieß Spanien am Donnerstag mit seinen neu emittierten Anleihen auf die erhoffte Nachfrage und konnte rund drei Milliarden Euro einnehmen. Jedoch stiegen auch die von Madrid zu zahlenden Zinsen. Anleihen mit einer fünfjährigen Laufzeit werden nun mit 4,59 Prozent verzinst. Im Vergleich zu einer ähnlichen Auktion Anfang November 2010 ist die Rendite damit um fast einen Prozentpunkt gestiegen. Auch war die Nachfrage bei der jetzigen Emission knapp doppelt so groß wie das Angebot.

Hohe Zinslast

Auch Italien konnte mit der Ausgabe von neuen Staatsanleihen rund sechs Milliarden Euro einnehmen. Hier stiegen ebenfalls die Zinsen, jedoch nicht auf ein so hohes Niveau wie bei den spanischen Papieren. So erhöhte sich die Rendite auf 3,67 Prozent. Im November 2010 lag sie noch bei 3,24 Prozent. Auch bei den italienischen Staatsanleihen gab es eine Überzeichnung, jedoch nur mit einem Faktor von 1,4.

Bereits am Mittwoch konnte sich Portugal mit einer erfolgreichen Emission von Staatsanleihen einen kleinen Puffer schaffen. Gab es anfänglich noch Spekulationen über eine eventuelle Inanspruchnahme des Euro-Rettungsschirms, konnten nun knapp 1,25 Milliarden Euro eingenommen werden. Gleichzeitig stiegen auch die Zinsen, für vierjährige Anleihen von 4,04 auf 5,39 Prozent. Bei Papieren mit zehnjähriger Laufzeit nahmen sie jedoch leicht ab: von 6,8 auf 6,71 Prozent.

Kritik an Barroso

In Hinblick auf die wieder aktuell gewordene Schuldenkrise der Währungsunion, wurden die Emissionen der drei Länder mit Spannung erwartet. Neben Griechenland und Irland gelten sie als die Sorgenkinder des Euro-Raumes. Bei Italien ist es vor allem die hohe Staatsverschuldung (fast 120% des Bruttoinlandsprodukts), die die Märkte verunsichert.

Indes führten jüngste Äußerungen des EU-Kommissionspräsidenten, José Manuel Barroso, zu Unmut in der Währungsgemeinschaft. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtete, forderte er in Brüssel eine Ausweitung des Rettungsschirmes, da sich sonst die “Instabilität an den Finanzmärkten” nicht beseitigen lasse. Für diese Aussage erntete er harsche Kritik von einigen großen EU-Staaten. So wurde ihm etwa von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgeworfen, die EU könne “Ankündigungen von diesem oder jenem jetzt nicht gebrauchen.”