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In der Blogkiste Kategorie findest Du Archive für Blog Artikeln und Blog Themen ab 2010 aus Bereichen, die nicht so frisch und aktuell sind, trotzdem interessant sein können.

Symphony No.1 in D Major "Titan" III.Funeral March (A)

Music composed by Gustav Mahler. Michael Tilson Thomas; San Francisco Symphony Orchestra. Tempo: Feierlich und gemessen, ohne zu schleppen This is Mahler’s famous funeral march written in the form of a canon and based upon the children’s song, Frère Jacques, played in the minor. It is also famous for opening with a contrabass solo. (Mahler did not actually compose Frère Jacques)
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Neues Geld für Wackelkandidaten

Die drei Euro-Sorgenländer Spanien, Italien und Portugal konnten sich mittels der Ausgabe von Staatsanleihen neues Geld an den Kapitalmärkten beschaffen – allerdings zu deutlich höheren Zinsen als noch im vergangenen Jahr. Scheint das drohende Unheil eines Staatsbankrott so vorerst abgewendet zu sein, wird vom Präsidenten der EU-Kommission neues Stroh ins Feuer geworfen.

Wie die Deutsche Presseagentur mitteilte, stieß Spanien am Donnerstag mit seinen neu emittierten Anleihen auf die erhoffte Nachfrage und konnte rund drei Milliarden Euro einnehmen. Jedoch stiegen auch die von Madrid zu zahlenden Zinsen. Anleihen mit einer fünfjährigen Laufzeit werden nun mit 4,59 Prozent verzinst. Im Vergleich zu einer ähnlichen Auktion Anfang November 2010 ist die Rendite damit um fast einen Prozentpunkt gestiegen. Auch war die Nachfrage bei der jetzigen Emission knapp doppelt so groß wie das Angebot.

Hohe Zinslast

Auch Italien konnte mit der Ausgabe von neuen Staatsanleihen rund sechs Milliarden Euro einnehmen. Hier stiegen ebenfalls die Zinsen, jedoch nicht auf ein so hohes Niveau wie bei den spanischen Papieren. So erhöhte sich die Rendite auf 3,67 Prozent. Im November 2010 lag sie noch bei 3,24 Prozent. Auch bei den italienischen Staatsanleihen gab es eine Überzeichnung, jedoch nur mit einem Faktor von 1,4.

Bereits am Mittwoch konnte sich Portugal mit einer erfolgreichen Emission von Staatsanleihen einen kleinen Puffer schaffen. Gab es anfänglich noch Spekulationen über eine eventuelle Inanspruchnahme des Euro-Rettungsschirms, konnten nun knapp 1,25 Milliarden Euro eingenommen werden. Gleichzeitig stiegen auch die Zinsen, für vierjährige Anleihen von 4,04 auf 5,39 Prozent. Bei Papieren mit zehnjähriger Laufzeit nahmen sie jedoch leicht ab: von 6,8 auf 6,71 Prozent.

Kritik an Barroso

In Hinblick auf die wieder aktuell gewordene Schuldenkrise der Währungsunion, wurden die Emissionen der drei Länder mit Spannung erwartet. Neben Griechenland und Irland gelten sie als die Sorgenkinder des Euro-Raumes. Bei Italien ist es vor allem die hohe Staatsverschuldung (fast 120% des Bruttoinlandsprodukts), die die Märkte verunsichert.

Indes führten jüngste Äußerungen des EU-Kommissionspräsidenten, José Manuel Barroso, zu Unmut in der Währungsgemeinschaft. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtete, forderte er in Brüssel eine Ausweitung des Rettungsschirmes, da sich sonst die “Instabilität an den Finanzmärkten” nicht beseitigen lasse. Für diese Aussage erntete er harsche Kritik von einigen großen EU-Staaten. So wurde ihm etwa von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vorgeworfen, die EU könne “Ankündigungen von diesem oder jenem jetzt nicht gebrauchen.”

Mit Barcoo Dioxin-Eier finden

Mit der App Barcoo wird das iPhone in einen Strichcode-Scanner verwandelt, der auf Grundlage einer umfangreichen Datenbank Preise und Produktinformationen anhand des Barcodes ausgeben kann. Nun hat man das KnowHow aus dem App genutzt und die App erweitert.

Nun kann Barcoo auch die Beschriftung auf Eiern verstehen und so einen Hinweis darüber ausgeben, ob die Eier potenziell Dioxinbelastungen aufweisen.

“DSDS”-Juror Dieter Bohlen – auf den Pfaden der Bibel

“DSDS”-Juror Dieter Bohlen – auf den Pfaden der Bibel BUCH GENESIS – 1.28 : So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau. Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen „Seid fruchtbar und vermehrt euch!“ … Na wer hätte gedacht, dass ausgerechnet “DSDS”-Juror Dieter Bohlen so tief religiös ist.
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Wirtschaftlicher Höhenflug

3,6 Prozent. So stark stieg 2010 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) an und verzeichnete damit das größte Wachstum seit der deutschen Wiedervereinigung 1990. Dies teilte das Statistische Bundesamt heute mit. Die Bundesrepublik hat damit die Krise im Jahr 2009 gut überstanden, wo das BIP noch um -4,7 Prozent einbrach.

Demnach ist die deutsche Wirtschaft doppelt so stark gewachsen wie die der gesamten Euro-Zone. Hier geht man beim Statistischen Bundesamt nur vom einem Wachstum von 1,7 Prozent aus. So hätten voraussichtlich nur Schweden und die slowakische Republik ein größeres Wachstum, wie Roderich Egeler, der Präsident des Statistischen Bundesamts gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Starker Export

“Deutschland ist besonders gut aus der Krise gekommen”, so Egeler. Der Grund hierfür sei im deutlichen Nachfrageanstieg im In- und Ausland zu finden. So stieg die deutsche Exportrate kräftig an und viele Unternehmen erreichten mit Wachstumsraten von bis zu 14,2 Prozent schon fast wieder Vorkrisenniveau. Auch der Binnenkonsum wuchs mit einem Plus von 0,9 Prozent im letzten Jahr leicht.

Positive Signale sendete auch der Arbeitsmarkt. Mit 40,5 Millionen Beschäftigten gab es im vergangenen Jahr so viele Erwerbstätige wie nie zuvor. Jedoch sind die größten Beschäftigungszuwächse in atypischen Beschäftigungsverhältnissen wie etwa der Leiharbeit zu beobachten.

“Kurs auf Vollbeschäftigung”

Der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) erklärte daraufhin, dass man auf dem Arbeitsmarkt wieder “Kurs auf Vollbeschäftigung” nehme. “Die aktuellen Daten zeigen, dass die Menschen zu Recht optimistisch in die Zukunft blicken”, so Brüderle. Trotz dieser guten Entwicklung wurde 2010 die EU-Defizitgrenze überschritten – das erste mal seit fünf Jahren.

Insgesamt wiesen Bund, Länder und Gemeinden zum Jahresende ein Minus von 88,57 Milliarden Euro aus, was 3,5 Prozent des BIP entspricht. Laut dem Maastrichter Vertrag darf die Neuverschuldung nicht über drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegen. Eine Strafe muss man hierzulande jedoch nicht befürchten, da die EU-Kommission wegen der Finanzkrise auf Sanktionen vorerst verzichtet.