Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden während der Menstruation. Manche Lebensmittel können vorhandene Beschwerden wie Blähungen zusätzlich verstärken, während andere ihnen entgegenwirken können.

Es lohnt sich daher gerade bei vorhandenen PMS-Symptomen oder Regelbeschwerden, dem eigenen Speiseplan ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Zucker sollte reduziert werden

Hormonelle Schwankungen können dazu führen, dass die Haut vor der Periode mehr Talg produziert und dadurch Pickel entstehen. Bei Hautproblemen ist es daher ratsam, Zucker in der täglichen Ernährung soweit wie möglich zu reduzieren. Zusätzlich lassen sich so unter anderem auch Schwankungen des Blutzuckerspiegels vermeiden, was sich nicht zuletzt bei der Stimmung vor und während der Menstruation positiv bemerkbar machen kann.

Vollkorn statt Weißmehl

Produkte aus Weißmehl liefern dem Körper schnell verwertbare Kohlenhydrate. Wie herkömmlicher Zucker verursachen diese starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Dadurch werden Stimmungsschwankungen, mit denen viele Frauen während ihrer Menstruation ohnehin zu kämpfen haben, begünstigt. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, vor und während der Periode vermehrt zu Vollkornprodukten zu greifen. Davon abgesehen sind Vollkornprodukte ballaststoffreich, wodurch sie entscheidend zu einer gesunden Verdauung beitragen können.

Verzicht auf blähende Lebensmittel

Unangenehme Blähungen gehören bei vielen Frauen vor und während ihrer Regel zum Alltag. Sie werden in erster Linie durch Hormonschwankungen ausgelöst. Um ihnen entgegenzuwirken, ist es wichtig, auf blähende Lebensmittel, wie zum Beispiel Kohlgemüse, zu verzichten. Zusätzlich kann es helfen, Fenchel, Anis und anderen Nahrungsmittel, die für ihre lindernde Wirkung auf Blähungen bekannt sind, zu essen.

Warum salzarme Kost zu empfehlen ist

Die Veränderungen des Hormonspiegels haben nicht zuletzt auch Wassereinlagerungen zur Folge. Da eine salzreiche Ernährung die Einlagerung von Wasser im Körper noch zusätzlich verstärkt, sollten betroffene Frauen darauf achten, vor und während ihrer Periode weniger Salz zu sich zu nehmen.

Magnesium gegen Krämpfe

Um die zuvor aufgebaute Schleimhaut abzustoßen, zieht sich die Gebärmutter zusammen, was bei vielen Frauen zu schmerzhaften Unterleibskrämpfen führt. Magnesiumreiche Lebensmittel können dazu beitragen, diesen entgegenzuwirken. Bei besonders starken Krämpfen kann zusätzlich die Einnahme von Magnesium als Nahrungsergänzung sinnvoll sein. In diesem Fall ist es jedoch ratsam, vorab mit der Frauenärztin zu sprechen, um eine Überdosierung und damit einhergehende Beschwerden zu vermeiden.

Genug und vor allem das Richtige trinken

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ein weiterer wichtiger Faktor, den Frauen vor und während ihrer Menstruation im Blick behalten sollten. Zwischen 1,5 und 2 Liter täglich sollten es in jedem Fall sein. Auf zuckerhaltige Getränke, Alkohol und Koffein sollte dabei allerdings nach Möglichkeit verzichtet werden. Stattdessen stellen Wasser und ungesüßter Tee zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs die richtige Wahl dar.

Frisches Obst und Gemüse

Manche Lebensmittel, wie zum Beispiel Transfette, Wurstwaren und Weißmehlprodukte, können Entzündungen fördern und so indirekt dazu führen, dass vorhandene Regelschmerzen zunehmen. Aus diesem Grund sollten Frauen vor und während ihrer Menstruation lieber vermehrt auf frisches Obst und Gemüse setzen. Das sorgt nebenbei auch dafür, dass mehr Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen werden, was natürlich nicht nur im Zusammenhang mit der Menstruation von Vorteil ist.

Menstruationsunterwäsche für maximalen Komfort

Gerade Frauen, die von PMS und Regelschmerzen betroffen sind, wünschen sich meist eine komfortable Alternative zu Tampons oder Binden und greifen daher immer häufiger zu Menstruationsunterwäsche. Die auch als Periodenslips bezeichneten Höschen sind mit einem speziellen Membransystem ausgestattet. Dank diesem sorgen sie für einen zuverlässigen Schutz, ohne dass dabei der Tragekomfort zu kurz kommt oder eine komplizierte Handhabung den Alltag unnötig schwer macht.

Fazit

Die Ernährung ist ein wesentlicher Faktor, wenn es darum geht, dem prämenstruellen Syndrom und Regelschmerzen entgegenzuwirken. Mit den richtigen Anpassungen am Speiseplan können Frauen somit auf ganz natürliche Weise dafür sorgen, dass sie sich wohler fühlen und Beschwerden wie Krämpfe und Stimmungsschwankungen deutlich nachlassen.
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