Was dem iPhone-Besitzer sein Jailbreak, ist dem Android-Besitzer sein Root. Motorola verhindet nun das „rooten“ und Aufspielen von modifizierter Firmware. Das wurde mittlerweile auch von Motorola bestätigt.

Wer alle Freiheiten haben möchte, der sollte also vom Kauf eines Gerätes absehen. Unternehmer bringt zwar regelmäßige Updates, wer aber wirklich Up-to-date sein möchte, der ist mit einem „gerooteten“ Gerät schneller.

Motorola hat zwar mittlerweile über Facebook angekündigt, dass man Entwicklern auch in Zukunft mehr Freiheiten geben möchte, dass bringt dem normalen Nutzer aber leider herzlich wenig. Die Abschottung der Geräte könnte tatsächlich zu einem spürbaren Rückgang der Verkaufszahlen führen. Gerade weil die Konkurrenz da offenherziger ist und Manipulationen an der Gerätesoftware zumindest nicht aktiv verhindern. Man darf gespannt sein, ob Nutzer das Vorhaben wirklich langfristig durchsetzen wird.

Motorola Atrix 4G mit HD-Multimedia-Dock und Laptop-Dock

Auf der CES konnte man das Motorola Atrix 4G für AT&T mit seinem HD-Multimedia-Dock und Laptop-Dock bestaunen und auch anfassen. Das Telefon erinnert an das Samsung Vibrant, aber mit schwarzer Display-Einfassung und einer geschmackvoll gestalteten matten Rückseite.

Die Verarbeitung ist sehr gut – habe ich von Motorola aber auch erwartet. Das QHD-Display (960 x 540) ist phantastisch und das Telefon ist dank des Dual-Core-Prozessors und Froyo super bissig.

Tatsächlich konnte im Quadrant-Test sogar nur mit der vorläufigen Firmware 2.616 Punkte erzielt werden. Der Einschaltknopf des Atrix 4G oben auf der Rückseite dient gleichzeitig als Lesegerät für deinen Fingerabdruck und die 5-Megapixel-Kamera wird durch einen Dual-LED-Blitz unterstützt. Hier schon mal ein kleiner bildlicher Vorgeschmack und ein Video von der Demonstration auf der CES.