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DSDS – Ex-Teilnehmer Dominik Büchele baut sich ein Haus

Dominik Büchele hatte es  2009 bei Deutschland sucht den Superstar auf den vierten Platz geschafft. Er ist immer noch recht erfolgreich und sprach in einem Interview über seine Vorhaben für die Zukunft.

Dominik Büchele Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Am 25. Februar erscheint sein neues Album “Again” und nicht nur beruflich hat der in Kappel-Grafenhausen lebende Dominik Büchele viel vor. Er möchte sich zum Beispiel ein Haus im elterlichen Garten bauen und sein Vater ist schon eifrig dabei, die Pläne zu machen. Zur Zeit wohnt er allerdings noch immer im Haus seiner Eltern, wo er aber auch nicht als Superstar behandelt wird und auch in der Ortschaft ist er einfach der Dominik.

Dominik eroberte in den Mottoshows 2009 nicht nur die Herzen der Zuschauer, sondern auch das eines Mädchens, die er noch aus dem Freundeskreis kannte und für sie hat er auch das Lied “Salvation” geschrieben, welches auf dem neuen Album zu finden ist. Auf die Frage, wie schwer es ihm gefallen ist, seine Gefühle in Worte zu fassen, sagte er:

“Ich finde es schwieriger, wenn man miteinander redet. Aber es in einem Song auszudrücken, fällt mir leichter. Ich hab’ schon sehr viele Lieder gesungen und die meisten davon waren Liebeslieder. Deshalb geht mir das ganz gut von der Hand.”

Nicht nur dieses Lied stammte aus seiner Feder, sondern noch ein weiteres und den Prozess von der Idee bis zum fertigen Song beschrieb er so:

Ich schreibe einen Song nicht einfach so, sondern muss abwarten, bis ich in der richtigen Stimmung bin. Wenn ich fröhlich bin, kommt eine gut gelaunte Melodie dabei raus. Wenn ich traurig bin, eher eine schwermütige.  Dann singe ich was dazu und am Ende ergibt sich daraus der Text, das dauert dann meistens am längsten.”

Im Vergleich zu seinem ersten Album empfindet Dominik das neue erwachsener. Sein Album bietet auch sämtliche Facetten von den Musikrichtungen her, vom Kuschelsong bis zu Songs, die abgehen.

Dominik erlebte aber seit seiner Zeit als DSDS-Kandidat nicht nur die Sonnenseiten im Leben eines Stars, denn auch er hat schon wirklich heftige Schattenseiten erlebt. So ist er auch Opfer eines Betruges geworden und hierzu äußerte er sich auch und sagte:

“Ja, da war ein junger Mann in Cottbus, der sich als mich ausgegeben hat. Er ist irgendwie an meine Geburtsurkunde gekommen, dann hat er sich einen Ausweis mit meinem Namen drauf machen lassen und ein Gewerbe angemeldet. Währenddessen hat er noch 250 Menschen in Deutschland in meinem Namen Briefe geschrieben. Darin hat er behauptet, dass er von der GEZ ist und 150 Euro will. Die Leute haben das natürlich nicht geglaubt und so ist der ganze Schwindel aufgeflogen”.

Auf die Frage, ob er dagegen angeht, sagte er:

“Nein. Ich habe mit meinem Anwalt gesprochen und der meinte, dass man da groß nichts machen kann. Der junge Mann wird aber auf jeden Fall zur Verantwortung gezogen werden. Ich glaube, er geht dafür ins Gefängnis.”

Na, das kann man nur hoffen. Den aktuellen Kandidaten von Deutschland sucht den Superstar rät er, dass sie durchhalten sollen und nicht wie einige der Kandidaten aus der 2009er Staffel einfach das Handtuch zu werfen. Vielleicht hätte er den Tipp vorher geben sollen, denn auf den Malediven hatte ja ein Favorit von Dieter Bohlen es kurzfristig vorgezogen, nach Hause zu fliegen.

Das gesamte Interview kann man hier nachlesen.

Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de

ACS baut Anteil an Hochtief aus

Der spanische Baudienstleister ACS hat seinen Aktienanteil am deutschen Baukonzern Hochtief vergrößert. Damit sinken auch die Chancen die Übernahme noch zu verhindern.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters heute berichtete, konnte ACS seinen Anteil an Hochtief um mehr als ein Prozent auf 31,59 Prozent ausbauen. Dies teilte ein Sprecher des spanischen Bauunternehmens am heutigen Tag mit.

Spanische Ambitionen

Ein kleines Fünkchen Hoffnung besteht noch. So haben die Hochtief-Anteilseigner noch sieben Bankarbeitstage zeit, vom Übernahmeangebot zurückzutreten. Die Frist hierfür läuft am 1. Februar ab. Am 3. Februar wolle man dann die finalen Ergebnisse des Übernahmeangebots für Hochtief veröffentlichen, wie eine ACS-Sprecherin bekräftigte. In Essen wartet man derweil auf das Resultat: “Wir werden sehen, wie das endgültige Ergebnis aussieht”, so ein Hochtief-Sprecher.

Der Vorstandsvorsitzende von ACS, Florentino Perez, hat nach eigenen Angaben vor, sein Unternehmen zu einem weltweit führenden Infrastrukturkonzern auszubauen. Dessen Angebotspalette soll vom Bau und Betrieb von Mautautobahnen bis hin zu Sportstadien reichen. In Essen fürchtet man, dass das traditionsreiche deutsche Unternehmen zerschlagen werden könnte.

BDI-Chef gegen Übernahme

Mittlerweile hat sich auch Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), zu Wort gemeldet. In einem Interview mit dem Handelsblatt warf er den Spaniern vor, dem deutschen Baukonzern zu schaden: “ACS hat bis heute, soweit mir bekannt ist und was mich nicht wunder würde, kein gemeinsames Geschäftsmodell entwickelt.” Seiner Meinung nach wolle das Unternehmen bei Hochtief keine Werte schaffen, sondern vernichten.

Wie die dpa aus dem Blatt zitierte, halte Keitel von Übernahmen unter großen Baukonzernen ohnehin wenig: “Von jeher haben die traditionellen großen Bauunternehmen der Welt immer wieder einmal gemeinsame Geschäftsmodelle ausgelotet. Immer mit demselben Ergebnis: Wer selbst international aufgestellt ist, kann durch ein Zusammengehen nicht gewinnen. Im Gegenteil, die Verwässerung von internationaler Kompetenz und Finanzkraft wirkt sich negativ aus.”

Übernahme gilt als sicher

Unter Experten und Analysten ist man sich mittlerweile schon fast sicher, dass Hochtief von ACS übernommen wird. Wie Reuters aus nicht näher genannten Finanzkreisen zitiert, könnte etwa eine weitere Kapitalerhöhung als Ausweg gelten. So hätten Händler spekuliert, dass Hedge-Fonds gezielt Hochtief-Aktien aufkaufen könnten um die Spanier wieder unter die entscheidende 30-Prozent-Hürde zu drücken. Jedoch gelten beide Szenarien – Kapitalerhöhung und Hedge-Fonds-Intervention – als unwahrscheinlich.

ACS hatte am 1. Dezember sein Übernahmeangebot vorgelegt, dessen verlängerte Annahmefrist letzten Dienstag um Mitternacht auslief. Schon nach Ablauf der ersten Frist am 29. Dezember konnte man in Madrid über 2,3 Millionen Hochtief-Aktien erwerben, womit die Beteiligung auf 30,34 Prozent stieg.

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