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Screenbrush: Kostenloses Malprogramm mal ganz anders

Schon wieder ein Gratis-Malprogramm? Richtig, aber Screenbrush ist anders. Ganz anders. Das beginnt damit, dass es intern keine Bitmap-Grafiken speichert, sondern Vektordaten – obwohl es ein Mal- und kein Zeichenprogramm ist. Der Grund dafür ist die optionale Übertragung auf Leinwände oder Keramik in variabler Größe – dazu später mehr.

Dann ist da die Programmoberfläche. Simpler und übersichtlicher geht kaum. Oben stehen die Grundfunktionen wie Malen, Galerie anschauen, Community oder Shop. Mehr Bedienelemente gibt’s nur im Malmodus. Dann finden sich links ganze acht Buttons für Laden, Speichern und ein paar andere Funktionen, die man sonst in einem Windows-Pulldown-Menü suchen würde. Der kreativen Arbeit dienen vier Toolbereiche: Eine Auswahl von Stiften, Pinseln und Radierern in Kreisform und eine ähnlich aufgebaute Farbpalette. Ein paar Schieberegler für Strichstärke, Farbmenge, Verdünner oder Neigungswinkel und dazu eine Box mit anfangs zwei Zeichenebenen, wie bekannt von Photoshop. Paint.Net, Gimp&Co,

Beschränkung auf das Wesentliche

Hoppla? Keine Textfunktion, kein Lasso, Zauberstab sonstige Auswahlwerkzeuge, keine Linien oder geometrische Formen, kein…..ja eigentlich überhaupt nichts, was man bei noch so einfachen Zeichen- und Malprogrammen gewohnt ist. Nur Pinsel, Stifte und Radierer? Richtig, Screenbrush ist Staffelei, Palette, Pinsel und Stift – Malen pur statt digitaler Grafikkonstruktion.

Mit einer Ausnahme: Ich erwähnte die Unterstützung von Zeichenebenen, eine Funktion die eigentlich besseren Grafikprogrammen vorbehalten ist. Hier ist sie weniger für Fotomontagen oder ausgefeilte Blendeffekte vorgesehen, sondern schlichtweg zum Abpausen.

Dazu importiert ihr einfach ein beliebiges Vorlagenbild im JPG-, PNG-, BMP- oder TIF-Format auf die Hintergrundebene. Über den Transparenz-Schieberegler lässt sich die Vorlage durchscheinender machen. Die abschaltbare „Zauberpipette“ übernimmt beim Malen auf der Hauptebene automatisch die Farbe der darunterliegenden Vorlagenebene. Und weil das alles ein bisschen kompliziert klingt. Hier geht es zu ein paar Beispielvideos und Tutorials.

In der Praxis zeigt sich bei Screenbrush – durch die reine Auslegung auf Freihandmalen ganz besonders deutlich – ein altes Problem beim Gestalten am Bildschirm: An Auge und Hand auf zwei verschiedenen Ebenen (Bildschirm vertikal und Mausfläche horizontal) mag man sich ja schon gewöhnt haben. Aber der Versuch, auch nur einen halbwegs kontrollierten Pinselstrich mit der Maus hinzubekommen, gleicht dem Essen mit Stäbchen, während man Boxhandschuhe trägt. Ein Grafiktablett als Eingabegerät ist fast schon Pflicht. Das weiß auch der Hersteller des Programms und bietet registrierten Benutzern ein besonderes Schnäppchen: Sie können das Wacom Bamboo Pen – ein ziemlich minimalistisches aber vielen Hobbyzeichnern wohl ausreichendes – Mini-Tablett direkt über den Screenbrush-Shop für knapp 40 Euro bestellen. Das sind rund 10 Euro weniger als die momentan günstigsten Preise bei anderen Händlern.

Fast schon Pflicht: Ohne Grafiktablett droht Frust. Das einfache aber ausreichende Bamboo Pen ist per Spezialangebot für 40 Euro zu haben.

Der Clou: Werke ausstellen oder verewigen

Das Besondere an Screenbrush liegt aber nicht nur in der puristischen Art des Programms. Über einen Account beim Hersteller lassen sich die eigenen Werke in einer direkt über das Programm erreichbaren Galerie ausstellen und von anderen Mitgliedern bewerten. Gut 7000 Grafiken umfasst der Katalog derzeit. Außerdem kann man die Bilder in höchst greifbares verwandeln: Die Screenbrush GmbH bietet einen Service, die Kreationen – eigene oder fremde – auf Tassen, Teller, als Puzzle oder ganz professionell auf Keilrahmen-Leinwand zu verewigen. Einige der Produkte lassen sich direkt im Programm vorab in einer 3D-Projektion betrachten, frei bewegen und drehen.

Wer sich traut, verewigt seine Werke (ode rdie anderer Künstler) auf einem Teller, einer Tasse oder richtiger Künstlerleinwand mit Keilrahmen.

Die Preispalette reicht von rund acht Euro für einen Kunstruck mit 20×20cm bis hin zu knapp 80 Euro für eine Künstlerleinwand in den Maßen 70 x 50cm. Achtung! Der Druck auf bestimmte Materialien oder in bestimmten Größen setzt das schon beim Anlegen des Bildes passende Format voraus. Fair: Auch die Künstler selbst erhalten auf Wunsch eine Beteiligung am Verkauf. Sie müssen das nur im Programm eintragen.

Zum kostenlosen Download des Programms für Nachwuchs-Monets und –Picassos einfach auf den Link unten klicken.

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