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Nobody is perfect – “Popstars”-Juror Detlef D! Soost verrät uns seine Marotte

Seit der ersten Popstars-Staffel im Jahr 2000 ist er ein fester Teil der Show: Detlef D! Soost. Vor einigen Jahren noch brachte ihn jeder Fehler der Kandidaten auf die Palme. In letzter Zeit wurde er deutlich ausgeglichener. Liegt es vielleicht daran, dass er bemerkt hat, dass niemand perfekt ist? Jetzt hat er seine verrückteste Macke preisgegeben.

Detlef D! Soost (c) Screenshot

In der ersten Staffel von “Popstars” war er Gesangs- und Tanztrainer der Kandidaten und stieg dann in der zweiten Staffel schnell zum Jury-Mitglied auf.  Und das ist der 40-jährige Berliner bis heute. Zu Anfang der Show duldete der unter harten Bedingungen aufgewachsene Choreograph keine Fehler bei den Kandidaten. Mittlerweile ist er ruhiger geworden, und jetzt hatte er den Mut, eine kleine Schwäche zu verraten.

“Wenn ich in ein Restaurant gehe, setze ich mich mindestens einmal um” gestand der muskulöse Tänzer vor kurzem. Ein Verhalten, dass für die anderen Restaurant-Gäste ein wenig mimosenhaft erscheinen dürfte. Aber anscheinend handelt es sich da bei D! um eine Zwangshandlung.

Seine Freundin Kate Hall hat sich mit diesem Spleen mittlerweile abgefunden und kann damit umgehen. Und seien wir mal ehrlich, machen die kleinen und großen Schwächen der Menschen diese nicht erst so richtig sympathisch?

POPSTARS – 10 Jahre mit Detlef D! Soost

Er ist das Gesicht von Popstars. Denkt man an Wutausbrüche, tränenreiche Workshops und knallharte Kritik, so sieht man ihn vor sich. Es ist von keinem anderem die Rede, als Detlef D! Soost. Nun redet er ganz offen über 10 Jahre Popstars und seine Empfindungen zu den jetzigen Liveshows.

Detlef D! Soost – Foto von ProSieben / Philipp Nemenz

Nach einer dreimonatigen harten Vorauswahl geht es nun bei Popstars endlich wieder auf die Liveshows zu. Zum ersten Mal in dieser Staffel entscheiden nun die Zuschauer über Sieg und Niederlage der Kandidaten. Doch das ist nicht alles, was sich bei Popstars verändert hat. Detlef D! Soost spricht mit der teleschau über seine persönlichen Veränderungen und die der Show.

Wir sind die Mutter aller Casting-Shows. Und wir sind immer noch da! Wir erfinden uns jedes Jahr neu. Und wenn man sich meinen Werdegang anguckt, dann habe auch ich es geschafft, mich ständig weiterzuentwickeln. Viele wundern sich vielleicht darüber, dass ich in der aktuellen Staffel so vermeintlich nett bin …

Auffallend ist letztendlich wirklich, dass er in dieser Staffel seinen harten “Drill Charakter” ein Stück weit abgelegt hat. Er begründete es folgender Maßen.

Wenn du mit Mädchen zu tun hast, die zum Großteil verstanden haben, worum es geht, dann musst du die Stellschrauben nicht so fest ziehen.

Aber auch über den Erfolg der diesjährigen Gewinner gibt D! erste Prognosen ab und meint klar, dass eine Karriere, wie sie die No Angels hinlegten, heute kaum mehr möglich ist.

Die gesamte Musikbranche hat sich in den letzten zehn Jahren einmal komplett umgedreht. Dementsprechend sind diese Wahnsinns-Plattenverkäufe schon aufgrund der Industrie kaum noch möglich. Zum anderen gibt es immer mehr Bands, die aus Casting-Shows hervorgehen. Da verwundert es nicht, dass einzelne Acts nicht mehr die Aufmerksamkeit bekommen, wie es bei den No Angels oder Bro’Sis der Fall war. Es geht darum, den Talenten den Absprung zu ermöglichen. Fliegen lernen müssen sie alleine.

Zu guter letzt die Frage, ob weitere 10 Jahre Popstars denkbar wären.

Das käme auf meine Position an. Als derjenige, der konsultierend und motivierend zur Seite steht, immer wieder und gerne. Als derjenige, der wie ein Wahnsinniger jedes Coaching, jede Choreografie jedes Challenge mit den Kandidaten durchzieht: Ich glaube, das wäre ein bisschen viel. In der Rolle, die ich jetzt habe, kann ich’s noch eine Weile machen.

Fakt ist, nicht nur die Kandidaten und die Musikbranche haben sich über die Jahre hinweg geändert, auch Detlef D! Soost ist heute ein anderer. Das komplette Interview gibt es hier.

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