Die Grundlagen der Geschäftsvorfälle

Das „Externe Rechnungswesen“ besteht zum größten Teil aus der Finanzbuchhaltung die auch FiBu genannt wird. Die FiBu hilft Unternehmen alle so genannten Geschäftsvorfälle, makellos und in einer systematischen Ordnung festzuhalten. Das bedeutet nichts anderes als, das alle Einkäufe, Verkäufe, Kosten und Einnahmen dokumentarisch abgespeichert werden.
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Was sind Geschäftsvorfälle?

Die Geschäftsvorfälle, sind wie oben bereits genannt alle Vorgänge die ein Unternehmen oder ein Unternehmer tätigt. Das Bedeutet, dass jede Geschäftsbeziehung zu einem Lieferanten, Kunden oder Mitarbeiter in der Geldmittel oder Wirtschaftsgüter Zu- /Abfließen, einen Geschäftsvorfall darstellen. Durch diesen Zufluss oder Abfluss der Geldmittel und Wirtschaftsgütern, wird das betriebliche Vermögen und Schulden beeinflusst.

Beispiele für einen Geschäftsvorfall:

1. Wir kaufen ein Auto für 20.000€ und Bezahlen per Banküberweisung.
2. Wir verkaufen Waren im Wert von 500€ bar.
3. Wir bezahlen Löhne und Gehälter an unsere Mitarbeiter.
Welche Geschäftsvorfälle gibt es?

Wir unterscheiden zwischen zwei Arten von Geschäftsvorfällen, einmal den Bestandswirksamen und den Erfolgswirksamen. Jeder dieser Geschäftsvorfall Arten, hat eine wichtige Aufgabe für das Unternehmen.

Die Bestandswirksamen

Die sind wie der Name schon sagt für den Bestand im Unternehmen zuständig, das bedeutet das betriebliche Geldwerte oder Sachwerte untereinander getauscht werde. Somit gibt es keine Veränderung der Bilanzsumme oder des Reingewinnes. Zum Beispiel: Wir nehmen Geld aus unserer Kasse (Geldwerte) und kaufen damit einen Computer für das Unternehmen (Sachwerte). Dadurch werden unsere Sachwerte in gleicher Höhe erhöht und unsere Geldwerte verringert.

Die Erfolgswirksamen

Wie auch hier schon der Name sagt, sind die Geschäftsvorfälle für den Erfolg des Unternehmens zuständig. Hierbei muss man auf die Entstehung von Aufwendungen und Erträgen achten, da diese den Erfolg des Unternehmens positiv oder negativ beeinflussen können. Ein Aufwand sind Kosten die das Vermögen mindern, wie zum Beispiel die Lager Miete die das Unternehmen zahlen muss. Ein Ertrag sind Einnahmen die das Vermögen erhöhen, wie zum Beispiel Zinsen die das Unternehmen für das Anlegen von Geld bekommt.
Fazit

Die Geschäftsvorfälle sind die Grundlage der Buchhaltung und die eines Unternehmens. Ohne Sie funktioniert beides nicht, denn Sie sind für die Veränderung der Geld-, Sachwerte, Aufwendungen, Erträge, Vermögen und Schulden zuständig. Das bedeutet aber nicht, das jedes Unternehmen dazu verpflichtet ist diese Geschäftsvorfälle festzuhalten und zu dokumentieren. Da gibt es besondere und gesetzliche Vorgaben die erfüllt sein müssen, damit ein Unternehmen Buchführungspflichtig ist.

Über den Autor

Olena Seregina

Was ich soll und schulde, steht im Steuerbescheid.
Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
Und alles andere kann ich selbst entscheiden.
/ viktor37/

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