Auto: Feuerwerksschäden in der Silvesternacht vorbeugen

Bumm! Päng! Bam! Die Silvesternacht rückt näher- inklusive Böllern, Feuerwerk und Leuchtfeuer-Spielen vom Feinsten. Eine Freude für das Auge, für das Auto jedoch eine Gefahr. Beachtet man allerdings ein paar Tipps, vermeidet man, mit unangenehmen Reparaturkosten in das neue Jahr 2016 zu rutschen.

Mit Feuerwerkskörpern im Wert von Millionen Euro feiern die Menschen auch heuer wieder die Ankunft des neuen Jahres. Doch nach der Silvesternacht leidet so mancher nicht nur unter einem Kater, sondern auch unter unangenehmen Überraschungen, wenn die leuchtenden Freudebringer den fahrbaren Untersatz beschädigt haben.
Feuerwerk in der Silvesternacht

Ob man die Kosten durch seine Versicherung ersetzt bekommt, hängt von der Art der Versicherung ab und auch vom Verhalten des Täters. Wer jedoch ein paar einfache Maßnahmen ergreift, kann sein Auto zumindest zum Teil vor Silvesterschäden schützen.

Vor allem Cabriofahrer mit Stoffverdeck sollten gut darüber nachdenken, wo sie ihr Gefährt in der Silvesternacht abstellen. Verfügt man über keine Garage, die Investition in eine Nacht im Parkhaus lohnt sich , um den vierrädrigen Liebling sicher mitrutschen zu lassen. Geht das nicht, gilt für alle Autobesitzer, das Gefährt so weit entfernt wie möglich von den Epizentren der Böllerliebhaber zu parken. Das Auto vor der Silvesternacht gründlich wachsen, damit sei es besser gegen die heißen Angreifer gefeit, da sie leichter abgleiten.
Bild: dmd/thx

Über den Autor

Olena Seregina

Was ich soll und schulde, steht im Steuerbescheid.
Was ich nicht darf, steht im Strafgesetzbuch.
Und alles andere kann ich selbst entscheiden.
/ viktor37/

5 Kommentare

  • Ja in der Stadt sollte man echt darauf achten wo man sein Auto abstellt. Ich komme vom Lande und war mit meiner Clique über Silvester in Berlin. Hätte echt nicht gedacht das das so abgeht. Bin wohl froh das an meinem Auto kein Schaden angerichtet wurde nachdem ich am nächsten Tag im hellen gesehen habe wie es auf der Straße aussah. Also nochmal Glück gehabt. Aber auf jeden Fall eine Lehre fürs nächste mal :-)
    Liebe Grüße

  • Ja,

    so schön wie das Feuerwerk sein kann, so ärgerlich kann es auch am nächsten Tag werden … Wir haben in Leipzig auf dem Augustusplatz gefeiert und das war unglaublich wie es dort abging – das hättet ihr mal am nächsten Tag sehen sollen. Wer in der Nacht sein Auto dort geparkt hat ist echt selbst schuld.
    Wobei ich auch glaube, dass in einer Großstadt auch Parkhäuser ganz gerne von irgendwelchen Deppen besucht werden, um dann dort Schaden anzurichten

  • Am Silvester würde ich generell mein Auto in die Garage stellen, vorallem wenn es ein Cabrio ist mit Stoffdach ist oder so, mein Fahrrad würde ich ebenfalls nicht draußen lassen, da viele besoffene es einfach mitnehmen oder kaputt machen. Da hätte ich keine Lust mich mit der Versicherung rumzuschlagen. Lieber alles schön in die Garage und man hat seinem Kopf frei. LG

  • Da freu ich mich doch, dass ich eine Garage habe ;-) Auto wegstellen ist natürlich die eine Sache. Es gibt aber bestimmt auch feuerfeste, etwas dickere Planen, die man schützen über das Auto legen kann. Da bleibt allerdings immernoch die Gefahr, dass die Böller unter’s Auto fliegen und dort Schaden anrichten.. Wenn man das Auto absolut nicht aus dem „Epizentrum“ bewegen kann, hilft da vielleicht noch, Bretter o.ä. zwischen die Reifen seitlich und vorne und hinten anzubringen. Parkhaus wäre mir ehrlich gesagt zu teuer. Aber du hast recht, im Vergleich zu dem Ärger und den damit verbundenen Kosten kein Vergleich..

  • Also – die Idee mit dem Parkhaus oder der ruhigen Seitenstraße ist definitiv eine Überlegung Wert…

    Sollte es trotzdem zu einem Schaden gekommen sein, gilt wohl:

    Kann der Verursacher des Schadens nicht ermittelt werden kann, so dürfte/müsste die Teilkasko bei Brand und Explosions-Schäden am Fahrzeug einspringen. Darüber hinausgehende Schäden wie bspw. mutwillige Beschädigung sollten durch die Vollkasko abgedeckt sein.

    Wer keine entsprechende Kasko hat, guckt vermutlich in die Röhre… es sei denn, Sie konnten noch sehen, wer den Schaden verursacht hat, denn dann haftet diese Person bzw. deren private Haftpflichtversicherung.

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