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Menowin Fröhlich: RTL Interview mit dem Management

Wie man  auf der offiziellen Homepage lesen kann, hat Rico Steinbach und Mikel Fröhlich mit RTL gesprochen. Daraus ist ein Interview entstanden, was in Kürze auch im Fernsehen zu sehen sein wird. Einen genauen Termin können wir euch derzeit aber nicht nennen.

Weiterhin hat Mikel Fröhlich auf seinem Facebook Profil verkündet, dass es Menowin derzeit den Umständen entsprechend gut geht. Seine Anwälte sind noch am verhandeln und vielleicht gibt es ja doch noch ein fünkchen Hoffnung, dass Menowin, mit dem was er jetzt nun endlich hat, durchstarten kann.

Rico Steinbach und Mikel Fröhlich werden heute noch im laufe des Tages eine Videobotschaft bereit stellen, um Allen den aktuellen Stand mitzuteilen.

Menowin Fröhlich – Flucht statt Knast!

Jetzt ist es amtlich: Menowin Fröhlich wird seit heute per Haftbefehl gesucht! Wir wissen seit gestern durch eine Informantin aus seiner näheren Umgebung, dass etwas faul ist. Aber wir haben dem Team Menowin noch einmal Gelegenheit zu einer Gegendarstellung geben wollen.

Menowin Fröhlich (c) RTL / Andreas Friese

Nun, wie die Sache aussieht, kommt da wohl nichts mehr. Der DSDS-Zweite 2010, der wegen mehrmaliger Verstöße gegen Bewährungsauflagen eine Reststrafe von 313 Tagen absitzen muss, ist seit heute unauffindbar. Sein Anwalt,  Manfred Döring, kann ihn auch telefonisch nicht mehr erreichen.

Folgende Info haben wir von castingshow-news.de gestern Nacht erhalten:

(1)    Menowin entzieht sich seiner Haft per Flucht. Er will sich in England ein neues Leben aufbauen.

(2)    Es hat nie einen Plattenvertrag gegeben. Das war alles nur gefaked, um die Fans bei Laune zu halten

(3)    Er habe Geld auf einem Schweizer Konto

Wir haben daraufhin dem Pressebeauftragten des Team Menowin die Gelegenheit gegeben, sich zu diesen Vorwürfen zu äußern. Falls tatsächlich noch etwas kommen sollte, wird es von uns ein Update geben. Allerdings glauben wir daran nicht!

Wie kann man nur so dumm sein?

Sollte sich das wirklich bewahrheiten, dann muss man sich an den Kopf greifen. Da gibt also ein noch junger Mann von gerade 23 Jahren sein ganzes Leben auf, nur, um diese 313 Tage nicht absitzen zu müssen? Er wird für den Rest seines Lebens auf der Flucht sein müssen, wenn er nicht gnädigerweise zwischendurch geschnappt wird!

Auch ein neuer Name, eine neue Identität nutzen da nicht viel, denn inzwischen sind auch die Briten Teil der Europäischen Gemeinschaft, und einer Auslieferung nach Deutschland steht dem nichts im Wege.

Eine Karriere als Sänger kann er sich abschminken, denn die stehen nunmal in der Öffentlichkeit. Wie sieht also das weitere Leben des Menowin Fröhlich aus?

Er hat nicht nur seine Fans betrogen sondern betrügt sich auch um den Rest seines Lebens. Bedauerlich. Gibt es doch immer noch etliche Menschen, die an sein Talent geglaubt haben.

Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de

Menowin Fröhlich: 313 Tage Gefängnis verhältnismäßig?

Bisher hat sich der Fanblog in Bezug auf Menowins eventueller Haftstrafe zurückgehalten, weil wir einfach keine Pferde scheu machen wollen und weil vermutlich gleich jedes Wort von uns sofort auf die Goldwaage gelegt wird.

Dieses Thema ist aber für alle seine Fans wichtiger als je zuvor. Die aktuellste Meldung einschlägiger News-Portale und Zeitschriften befasst sich mit einem Gnadengesuch, welches derzeit in Darmstadt beantragt wurde.

Menowin Fröhlich – das Enthüllungsbuch erscheint heute

Über Menowin Fröhlich, den DSDS-Zweiten , ist schon viel geschrieben worden. Nachdem er wochenlang auf Platz eins beim Telefon-Voting war, verlor er im April 2010 dennoch im letzten Moment gegen Mehrzad Marashi.

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

Er hat es verstanden, innerhalb kürzester Zeit eine Facebook-Fanbase von immerhin 140.000 Fans aufzubauen. In den beiden Österreichern Richard Lugner/Helmut Werner fand er zwei rührige Booker, die ihm Auftritte im Gegenwert von circa 200.000 Euros verschafften. Das alles verdiente er in weniger als drei Monaten.

Die Liaison zerbrach vorzeitig an einer Kopfnuss, die Helmut Werner von Menowin im Zorn erhalten haben will. Eine ungefähr vier Zentimeter lange Narbe über der linken Augenbraue wird Werner wohl lebenslang an “101 Horrortage”, so der Untertitel des Buches, erinnern.

Schnell wurde Menowin Fröhlich durch seine Starallüren und ungewöhnlichen Eskapaden bekannt und weniger durch herausragende Erfolge. Bis heute hat er es leider nicht geschafft, eine Single auf den Markt zu bringen, obwohl er laut Helmut Werner, dem Autor des Buches, genügend Chancen gehabt hätte.

Wir haben vom Verlag ein Vorab-Exemplar erhalten und unseren Lesern während der letzten Tage bereits Einblicke in den Inhalt gewähren dürfen. Werner beschreibt die Ereignisse hinter den Kulissen aus seiner Sicht. Offen und schonungslos nimmt er kein Blatt vor den Mund. Der Leser darf gespannt sein auf Alles außer Fröhlich”!

Menowin Fröhlich: Enthüllungsbuch erscheint morgen im Handel

Das “Enthüllungsbuch” zu Menowin Fröhlich von Helmut Werner erscheint morgen im Handel. Das Buch kann man bereits schon seit einigen Tagen beim Verlag vorbestellen. Im Vorfeld sorgte das Buch bereits für Schlagzeilen, denn Menowin wird im Buch alles andere als positiv geschildert. Offensichtlich aber gibt es keine rechtlichen Probleme, sonst hätte das Buch wohl nicht in den Handel kommen können.

In dem Buch, dass den Titel “Alles außer Fröhlich – 101 Horrortage” trägt erzählt Helmut Werner gemeinsam mit Graf Bernadotte über die Zusammenarbeit mit dem DSDS-Vize Gewinner aus 2010. Menowin hatte einen Vertrag mit Richard Lugner unterschrieben, der ihm durch Werner und Bernadotte zu etlichen Auftritten verhalf.

Die gemeinsame Zusammenarbeit endete dann aber relativ “unschön”, als Menowin in einem Hotel Helmut Werner einen Kopfstoß verpasste. Menowin leugnet bis heute diesen Zwischenfall. Wer hier die Wahrheit also sagt ist fraglich, wobei man auch sagen muss, dass wenn im Buch Unwahrheiten stehen würden, es ein leichtes für Menwowin gewesen wäre es zu unterbinden.

Buch Helmut Werner Teil 6: Menowin Fröhlich hinter den Kulissen – zweiter Akt

In diesem Teil unserer Buchbesprechung „Alles außer Fröhlich“ von Helmut Werner betrachten wir auch im zweiten Teil die Hintergründe der Auftritte des DSDS-Zweiten 2010 und Protagonisten Menowin Fröhlich.

26. Mai Lübeck/Mülheim an der Ruhr –  Helmut Werner:

„Menowin kam zwei Stunden zu spät. Der Veranstalter hat die Karten wieder zurück erstattet. Es war eine riesige Diskothek, aber es kamen nur 300 bis 400 Leute.”

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

Auf seine ständigen Verspätungen angesprochen antwortete Menowin:

„Ja,ja, wir werden schon sehen. Alles locker, alles locker. Es war Stau …“

Menowin habe nie darüber nachgedacht, dass seine Eskapaden ja auch Auswirkungen auf die Einzelschicksale jedes Veranstalters haben könnten. Teilweise gab es Veranstalter, die Kredite aufgenommen oder sich das Geld anderweitig gepumpt hatten, damit Fröhlich bei ihnen auftreten konnte. Wenn dann jemand nicht kommt, dann koste das den Veranstalter noch mal 3000 bis 7000 mehr als eingeplant.

„HW: Der kann einfach nicht denken. Wenn man es nicht andres gelernt hat. Menowin hat nie einen Beruf ausgeübt. Hat nie Verantwortung übernommen. Was will man da verlangen. Er hat sofort vom ersten Tag an diesen Größenwahn gehabt.“

27. Mai Regensburg Location Funpark – Hier wurde Menowins Gage von vornherein um die Hälfte gekürzt, da er inzwischen für seine Unzuverlässigkeit bekannt war. Zum Auftritt nach Regensburg fährt er am 27. Mai mit der Stretchlimo. Viele Leute sind wegen Menowins Zuspätkommen gegangen. Später, nach dem Auftritt, war im Hotel abends kein Personal mehr da, um die Suite von Mikel und Menowin Fröhlich aufzuräumen. Also buchte er kurzerhand noch zwei weitere Suiten dazu.

28. Mai Moers – wurde auf 18.6. verschoben. Meno lies den Fans ausrichten, er sei krank. Tatsächlich hatte er nur keine Lust. Auch Ludwigshafen wurde abgesagt. Die Fans glaubten alles und wünschte ihm gute Besserung.

Die Hintergründe. Am 29.5. sollte Menowin vom Autohaus Jansen in Aachen Wahlheim ein Sponsorenauto bekommen. Weit über 1000 Fans stürmten den Platz zur Autogrammstunde. Menowin kam Stunden später. Insgesamt waren 26 Fans kollabiert und mussten von zwei Notärzten und Sanitätern versorgt werden. Drei Minderjährige mussten sogar ins Krankenhaus. Menowin reiste mit dem Helikopter an. Der hatte keine Landegenehmigung und musste 10 km entfernt landen. Großes Kino.
Menowin wurde daraufhin von Werner mit dem Auto abgeholt, aber anstatt gleich zu den Fans zu fahren, wollte er erst nach McDonalds. Er sei sehr zugekokst gewesen.

Werner: „Also, er hat überhaupt kein Gefühl für nichts. Es geht nur um ihn.“

Das Auto wurde zwischenzeitlich übrigens eingezogen, weil er ganz erheblich gegen die Vertragsbedingungen verstoßen wurde.

4.6. Gasometer in Wien und weitere VeranstaltungenTschechien, Praterdome – Es kamen nur noch 400 Leute zur Auftogrammstunde im Gasometer. Einige Wochen zuvor waren es noch 5000.

5.6. Auftritt Praterdome – Insgesamt waren diese beiden Tage ein Erfolg mit insgesamt 10.000 Besunden an beiden Tagen.

12. Juni Bosen. Der gleiche Veranstalter wie Landshut und Bingen. Menowin will nicht auftreten, weil der Veranstalter angeblich die Fans von dem abgesagten Auftritt in Landshut nicht – wie vereinbart – kostenfrei reinlässt. DJ Bauer schreibt eine Meldung auf Facebook, dass und warum Menowin nicht auftreten wird. Werner klärt die Angelegenheit mit dem Veranstalter, der die Tickets aus Landshut akzeptieren wird, wenn der Facebook-Eintrag gelöscht wird. Das hat DJ Bauer nicht gemacht.

„Lösch die Sachen aus dem Internet. Ansonsten verletzt du die Persönlichkeitsrechte des Veranstalters und du hast mit einer Schadensersatzklage zu rechnen.“

Die Leute wussten nicht, ob sie fahren sollten oder nicht. Es dauerte drei Stunden, Menowin zu überreden, den Auftritt zu machen. Er wollte einfach nicht hin. Er hatte zu viel gesoffen und Drogen genommen. Nur 250 Leute waren in der riesigen Halle. Durch die Nachricht auf Facebook waren die Fans total verunsichert und kaum einer kam.

Deshalb also wurde Menowin auf 64.000 Euro verklagt.

19.6. Darmstadt im Musikpark – Hier trifft Werner auf Anwalt Christian Kuhnert, der Menowin während seiner Strafzeiten schon vertreten hat. Er erfährt, dass Menowin am 12. Mai (Flug nach Marllorca deswegen angeblich deswegen verpasst) nicht beim Bewährungshelfer gewesen ist. Er hatte gelogen.

Menowin tritt auf, ist aber diesmal wirklich krank. Schüttelfrost vom Drogenkonsum. Trotzdem raucht er in seiner Garderobe Marihuana. M&G wird abgesagt. Der Veranstalter wollte sein Geld zurück, weil der Vertrag nicht eingehalten wurde.

„Es hat nie einen Auftritt ohne Probleme gegeben. Immer gab es Diskussionen, weil dieser Schwachmat sich nie an irgendwelche Sachen hält. […]Wir wurden als Booker bezeichnet, aber als Management voll ausgenutzt. […] Für die ganzen Sachen, die wir unentgeltlich gemacht haben, hat es nie ein Danke von Meno gegeben!”

25.6. Cuxhafen Jansen Tanzpalast – war mit 3000 Fans erfolgreich besucht

2. Juli – Zirkus Knie, Wien – Es musste extra der Tourmanager, Wolfgang Gerk,  aus Berlin einfliegen, um Menowin aus dem Bett zu bekommen, nachdem dieser bereits zwei Flüge verpasst hatte.

„Er musste die Idioten wecken und zwei dicke Weiber rauswerfen.“

Ohne den Tourmanager wäre das garantiert schief gelaufen, meint Werner, die wären dort niemals angekommen.

„Unser Tourmanager hat dann zu Menowin gesagt, bevor du jetzt durch den Sicherheits-Check gehst, putz dir mal deine Nase. Dort hängt noch der ganze Koks drin.“ (siehe in touch)

Menowin war beim Zirkus für eine Entfesselungnummer vorgesehen. Es war in den Medien bereits groß angekündigt worden. Aber er hatte die Proben geschmissen. Keine Lust.  Auch bei der Abschlussnummer wollte er nicht dabei sein. Wieder so ein „ich hab das nicht nötig Getue.“

Es gab dann einen Auftritt, bei dem er den kleinen Philipp begrüßen sollte, der extra aus Deutschland eingeflogen wurde, weil Herr Fröhlich damals nicht den Kindergarten mit den sozial benachteiligten Kindern in Herne besuchen wollte. Er konnte sich den Namen des Jungen nicht merken

„Nach zwei Sekunden hatte er ihn [den Namen] schon wieder vergessen. Immer wieder hat er gefragt: „Wie heißt der Junge?“

Für ein anschließendes, nicht von Werner, sondern vom Zirkus geplantes M&G sollte er noch mal 3000 Euro bekommen.  Aber Meno sagte nur: „Ich scheiß auf diese 3000 Euro!“ Sein Cousin Mikel bekräftigte ihn: „Mensch Meno, du musst endlich auch mal leben.“ Sie fuhren ins Hotel zurück und hatten Sex. Das war, was sie unter Leben verstanden. Auch DJ Bauer war nicht anders

Der Zirkus hatte richtigen Ärger, denn die Leute wollten ihre Eintrittsgelder zurück haben

3. Juli St. Gallen – Die letzte gemeinsame Begegnung anlässlich eines Auftritts fand in St. Gallen statt. Menowin verpasste hier dem Booker laut dessen Aussage einen Kopfstoß, der bei Werner eine bleibende Narbe hinterließ. Im Buch liest sich das so:

Menowin Fröhlich (c) Screenshot YouTube

„Die Polizei ermittelt und es gab auch schon Einvernahmen. Die Auswirkungen für Menowin könnten gravierend sein, denn mit dem Kopfstoß könnte er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen haben und möglicherweise droht ihm dadurch Gefängnis.“

Bei den folgenden Konzerten, sofern sie überhaupt stattfanden und nicht abgesagt wurden, war nur noch Tourmanager Gerk dabei. Teilweise bekam er Polizeischutz (darüber morgen mehr).

17. 7. Zwickau-Schneeberg Sommer am See – In Schneeberg waren offenbar nicht nur Fans vor Ort, sondern auch ein paar Buhrufer. Menowin wurde bereits gesehen, wie er die Bühne betreten wollte. Aber er sei beleidigt wieder zurück gegangen, als einige buhten. Flaschen seien nach Aussage vieler Besucher nicht geflogen, da aus Sicherheitsgründen nur in Platikbechern ausgeschenkt wurde.
Helmut Werner beschreibt Menowin generell als eine beleidigte Diva, die beim kleinsten Gegenwind den gekränkten Schwanz einzieht. Ein echter Profi solle sich darüber aber erhaben zeigen.

Nur wegen Buhrufen ein Konzert gar nicht zu beginnen, das gehe nicht. Das würde jeder Musiker bestätigen. (Wir erinnern uns hier auch an die Absage Mallorca).

Am 22. Juli wurde in Heinsberg die Ü-30-Party vom Roxy Kino abgesagt.
29. Juli Brake – letztes Konzert. Ein absoluter Reinfall, der die Veranstalterin in den Ruin getrieben und ihren Ruf zerstört hat. Es kam nur ein Bruchteil der erwarteten Fans. Die Organisation lag bereits in den Händen der neu gegründeten M&M Fröhlich GbR

Spätestens von da an ging es nur noch steil bergab. Denn Menowin Fröhlich hat – trotz zahlreicher Ankündigungen – noch immer keine CD am Start und gab seitdem kein einziges Konzert mehr.

Fortsetzung folgt

Menowin Fröhlich verkauft jetzt eigene T-Shirts

Auf eine CD warten die Fans leider immer noch, dafür gibt es nun aber auf der Webseite von Menowin Fröhlich T-Shirts zu kaufen. Menowin hat ein Shirt im Angebot, dass es in verschiedenen Größen zu kaufen gibt. Das Menowin Fröhlch T-Shirt ist schwarz und zeigt auf der Vorderseite Menwoin Fröhlich mit der Faust nach oben.

Das Menowin Shirt gibt es in den Größen S, M, L und XL zum Preis von 24,95 Euro, ob zu dem Preis noch Versandkosten hinzu kommen ist uns jedoch unbekannt.

Mikel Fröhlich verkündete via Facebook  und Twitter so eben offiziell, dass der Shop eröffnet ist.

Hallo Leute
Ab jetzt ist der Shop auf der www.menowin.de Seite eröffnet, die ersten T-shirts können bestellt werden. Viel spass euch allen.

Lg Mikel

Buch Helmut Werner Teil 4: die Wahrheit über Menowin Fröhlich auf Mallorca

Am 12. Mai 2010 war die Welt noch in Ordnung. Sowohl für Helmut Werner, Booker von Menowin Fröhlich, der einige Wochen zuvor Zweiter bei der RTL-Castingshow DSDS geworden war. Durch einen Dreimonatsvertrag gab es genügend Aufträge für den Jungbarden und richtig viel Schotter dazu: An die 200.000 Euro für drei Monate.

Alles außer Fröhlich

Jetzt ging es zunächst einmal im Flieger nach Mallorca. Dort sollte Menowin mehrere Auftritte absolvieren. Vor dem Abflug bekommt er von Lugner zu den 10.000 Euro, die er gleich nach Vertragsunterzeichnung erhalten hatte, noch einmal 20.000 Euro Cash dazu. Sozusagen als Taschengeld. Menowin, der noch nie so viel Geld in der Hand hatte, ging am teuren Flughafen erst mal einkaufen: 2.500 Euro für Parfüm, Brillen und viel zu teuer eingekauften Billiguhren war schnell weg. Im Buch kann man lesen:

„Dort (auf Mallorca) hat die Odyssee dann angefangen und der wahre Menowin hat sich uns gezeigt.“

Zunächst einmal war alles in Butter, außer, dass Menowin panische Flugangst habe und während des Fluges Helmut Werners Hand nicht loslassen wollte. Auch zeigten sich hier erste Bildungsdefizite, als  Cousin Mike über Menowin anfragen ließ, ob Mallorca denn noch  in Deutschland läge und dann, ob Spanien denn noch in Europa läge.

Auf Mallorca, dem zweiten Tag seiner Karriere, habe er dann brav seine Pflichten erfüllt und sowohl Foto-Shootings sowie Interviews gingen glatt über die Bühne. Er kam bei der Jugendzeitschrift Bravo, die ihn am Flughaften erwartete, in der Folge sogar mehrmals auf den Titel. Etwas, was ein DSDS-Zweiter noch nie geschafft hat. Die Mädels waren aus dem Häuschen und skandierten Me-no-win – Me-no-win!

Am Abend sollte der erste Auftritt in der Discothek Oberbayern stattfinden. Das Oberbayern war brechend voll: nachmittags rund 1500 Besucher und abends sogar 3000. Der Radiosender „Palmenstrand“ übertrug live im Internet.

Helmut Werner: „Der Auftritt von Menowin war eigentlich recht gut. Alle waren zufrieden – wir auch!

Der nächste Auftritt war um 2:30 Uhr.

„Die Weiber waren wie irre. Menowin, ich will ein Kind von dir. Menowin, bumms mich. Menowin, zeig mir deinen Schwarz, zeig mir deine Eier. Alles außer Rand und Band. […] Der Saal hat gekocht.“

Sowohl die Besitzerin als auch die Security waren sich einig, dass sie so etwas bisher nur bei Auftritten von Jürgen Drews erlebt haben. Es war – finanziell betrachtet – für die Discothek ein großer Erfolg.

Während des Auftritts kam es zu einer kleinen Panne durch den DJ. Es kam deshalb zu vereinzelten Buhrufen, weil die Musik plötzlich weg war.

„Die Buhrufe waren nicht, weil Menowin seinen Auftritt versaut hatte … sondern nur wegen dem technischen Problem […] Das wurde in der Presse am nächsten Tag falsch dargestellt.“

Überhaupt sei das mit der Presse sehr mehrkwürdig gewesen. Denn bereits um 1 Uhr, also noch 1,5 Stunden vor Menowins Auftritt, habe man im Internet lesen können, dass Menowin auf Mallorca ausgebuht worden sei. War hier etwa Hellseherei im Spiel?

„Menowin hat geflucht und Gift und Galle gespuckt.”

Es war nur ein kurzer 20minütiger Auftritt für eine enorme Gage. Laut Auskunft von Beatria, der ExFrau von Miguel Pascual, dem Macher des Show-Business auf Malle, sei Menowin der bisher höchstbezahlte Künstler auf Mallorca gewesen. Miguel gehört außer dem Oberbayern auch der Bierkönig.

Man habe mit ihm anschließend über 70 Folgeauftritte verhandelt, verteilt über drei Jahre.

Mit freundlicher Genehmigung von www.radiogong.com

„Menowin hat es aber nicht gemacht und sagte, so was habe ich nicht nötig und sowas brauche ich nicht. Er hat dort im Endeffekt einige Hunderttausend Euro abgelehnt. Einfach so vom Tisch gewischt! Menowin hat halt immer noch geträumt und gedacht, da kommt immer mehr … immer mehr Kohle, immer mehr Sex, immer mehr Drogen. Tja, denkste – ausgeträumt!“

In der Nacht konnte Werner auch aus anderen Gründen nicht schlafen. Nicht nur, weil ein beleidigter und in seinem Ego verletzter Menowin ihn mit seiner Ablehnung dieses Superdeals um ein gutes Sümmchen an Provision gebracht hat, sondern, weil er sich mit Menowin und Mikel ein Appartment teilte. Und Menowin hatte Besuch von der Visagistin, die ihn am Vortag für das Fotoshooting schön gemacht hatte. Sie habe gefragt:

„Darf ich es mir bequem machen?“ Dann hat sie sich wohl gleich ausgezogen und sich von Meno „verwöhnen“ lassen.”

Es sei ja positiv für ihn, dass er jetzt wirklich angenehm „schnackseln“ konnte. Es seien ja immer genug willige Mädels da. Am Frühstückstisch erzählte Meno dann freimütig delikate Details der vergangen Nacht. Werner’s Resümee:

„Was will ein Typ wie Menowin denn mehr vom Leben?“

Fortsetzung folgt.

Buch Helmut Werner Teil 3: “Menowin Fröhlichs Karriere wurde blockiert”

Nach DSDS war klar, dass Werner und Gerd Graf Bernadotte Menowin Fröhlich unbedingt haben wollten. Werner spricht über seine Bemühungen, an das offizielle Management von Menowin heranzukommen: 313music von Volker Neumüller.

Er habe Mails geschrieben, Faxe geschickt, sei mit konkreten Anfragen gekommen. Er spricht von Zusagen bis zu 100.000 Euro, die er bereits in der Tasche hatte. Aber 313music habe überhaupt nicht reagiert.

Dieter Bohlen und Menowin Fröhlich (c) RTL / Stefan Gregorowius

Werner beschreibt, wie seiner Meinung nach Menowins Karriere von allen Seiten blockiert wurde. Wir werden das hier nicht näher ausführen, da es ein delikates Thema ist, mit dem man nur dann an die Öffentlichkeit gehen sollte, wenn man es auch beweisen kann. Und das können wir nicht. Die Beweise, die Werner als Buchautor hat, können wir nicht einsehen. Jeder, der das Buch liest, mag sich daher selbst ein Bild machen.

Ein ganzes Kapitel ist den Knebelverträgen für Superstars gewidmet. Hier wird auf die Hamburger Abendzeitung verwiesen, die dies entsprechend ausgeführt hat. Es möge sich jeder selbst ein Bild davon machen. Auch teilt er dem Leser auf etlichen seine Meinung über Castingshows mit.

Über Mikel Fröhlich sei er dann an endlich an Menowin herangekommen. In einer Ingolstädter Eisdiele fand dann die Unterzeichnung statt, nachdem Menowin mit seinem Cousin Sido telefonisch jeden einzelnen Punkt des Vertrags durchgegangen sei.

Für zunächst einmal 12 Auftritte war eine 6-stellige Summe vorgesehen. Übrigens hatte ihm laut Werner auch der Sender eine hübsche Summe geboten: 100.000 Euro – allerdings für 100 Auftritte. Werner errechnet, dass von diesem Geld nach Abzug aller Steuern und Gebühren nur 30.000 Euro übrig geblieben wären. Und auch Menowins Rechenkünste reichten aus, um zu erkennen, wo bei weniger Arbeit mehr hängenblieb! Am Ende unterschrieb er.

Es hätte der Beginn einer großen Karriere sein können.

Die Österreicher schließen Menowin sofort in ihr Herz, aus Menowin wurde MenoWien. Man liebte ihn. An einem einzigen Tag kamen 10.000 Leute in die Lugner-City, so viele wie noch nie zuvor. Dazu kam, dass Werner und Bernadotte sich vor Aufträgen kaum retten konnten. Jeder wollte auf den fahrenden Zug aufspringen. Wie immer, so bestimmt auch hier die Nachfrage den Preis, und der schoss in die Höhe. Zwischen 20.000 Euro und 45.000 Euro pro Auftritt für ein Open Air Konzert wurden für Menowin geboten. Ein „normaler“ Star verdient in der gleichen Zeit (ca. 1 bis 1,5 Std.) nur zwischen 2.000 und 10.000 Euro! Zitat:

Menowin Fröhlich Geburtstagskonzert in Berlin – Flyer

„Innerhalb kürzester Zeit hätte Menowin ein Vermögen verdienen können. Er hätte eine Karriere aus dem Boden stampfen können, die ihresgleichen gesucht hätte.“

Aber es stellte sich bald heraus, dass Menowin für die Arbeit nicht geboren war.

„[Menowin wollte] ein schönes Leben – aber nichts dafür tun“, meinte Werner. Und das sei wohl sein größer Irrtum gewesen. Künstler lägen nicht bis 15 Uhr nachmittags im Bett sondern stünden morgens um 6 am Flughafen, um zu irgendeinem Auftritt zu fliegen.

„Das ist auch ein ganz schön hartes Leben.“

Menowin war darauf offenbar nicht vorbereitet. Es sei schwer, in der Branche überhaupt Fuß zu fassen. Es gäbe zu viele wirklich gute Musiker. Ohne Beziehungen hätte man kaum eine Chance. Man sähe es an Menowin: Seit dem Ende des Vertrages mit ihm und Bernadotte wäre nichts mehr passiert. „Bis auf sein Geburtstagskonzert vor ein paar Hundert Zuschauern kriegt von den tollen Menowin-Beratern ja keiner was zustande. Mal sehen, wann der nächste Auftritt ist.“

Es gab  Zeiten, da hatte Menowin Gagen von mindestens 15.000 Euro platzen zu lassen, einfach weil er keine Lust hatte oder mit Drogen vollgepumpt war. In Brake seien ihm später sogar 46.000 Euro für eine Open-Air Location geboten worden. Es hätte eine 1,5 Std. Bühnenshow mit Coversongs gegeben. Es sei schon alles vorbereitet gewesen.

„Aber er hatte seinen Kopf nur für Drogen und Weiber.“

Es war auch nicht möglich, mit ihm übers Business zu reden, da er sich nie länger als fünf Minuten konzentrieren konnte.

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

„Es war ja immer sein Traum gewesen, auf der großen Bühne zustehen. Aber der Typ steht sich selbst im Weg.“

Es gab etliche Folgeaufträge, wäre es zu einer Vertragsverlängerung gekommen. In nur einem Monat hätte Menowin bei 30 Konzerten 220.000 Euro verdient. Aber mit so einem Menschen könne man nicht arbeiten. Das brauche Disziplin, etwas, was Menowin nicht habe. Der wisse noch nicht mal, wie man das schreibt, er sei ja immer zu spät gekommen, mit dummen Ausreden, bescheuerten Begleitern. Ein Horror!

Auch einen Dreijahresvertrag über einige Hundertausend Euro in Mallorca ließ er sausen, obwohl der Veranstalter ihn unbedingt wollte. Die Geschichte dazu gibt es in einer anderen Folge, denn sie ist völlig anders, als von den Medien beschrieben wurde!

Menowins großer Traum war, es seinem Idol Michael Jackson gleich zu tun. Große Band, große Technik, große Performance. Es habe bereits Vorgespräche mit einem großen Veranstalter gegeben, mit einer ordentlich hohen Gage für nur wenige Auftritte. Und Menowin selbst habe auch das wieder verbockt.

„[Menowin ist] ein Sicherheitsrisiko für alle, die mit diesem Menschen zu tun haben.“

Ab morgen gehen wir etwas mehr in gewisse Details.

Fortsetzung folgt.

Buch Helmut Werner Teil 1: Warum er an Menowin Fröhlich glaubte

Es ging Anfang Juli  2010 durch die Presse: Menowin Fröhlich, der DSDS-Zweite 2010,  soll seinem Booker Helmut Werner eine Kopfnuss verpasst haben, die so heftig war, dass dieser eine lange Narbe über dem linken Auge zurück behält.

Werner hat ihm nach eigener Aussage trotzdem noch eine Chance geben wollen und vor die Wahl gestellt: entweder Anzeige oder Therapie. Menowins Entscheidung kennen wir alle: er hat sich für die Anzeige entschieden. Ob es eine wirklich gute Wahl war, werden wir sehen, wenn wir das Buch des Ex-Bookes gelesen haben. Das Buch, das jetzt als frische Druckfahne auf meinem PC ist und darauf wartet, gelesen und rezensiert zu werden. Das Buch, das niemals entstanden wäre, hätte Menowin Fröhlich den Weg der Therapie gewählt.

Alles außer Fröhlich / Cover (c) Gryphon Verlag

Helmut Werner erzählt, wie er kurz nach dem oben beschriebenen Vorfall mit einem befreundeten Ghostwriter telefoniert hat und diesen bat , ein Buch zu schreiben. Die Informationen dazu würde er liefern. Dessen erste Frage lautete dann, nach dem Vorgespräch:

Warum tut man sich einen Menowin Fröhlich überhaupt an?

Helmut Werner:

„Du musst doch zugeben, er ist ein junger und talentierter Mann und er musste einige harten Zeiten im Leben durchmachen … ich auch – und das hat mir imponiert. Damals wollte er ja auch noch sein Leben von Grund auf ändern.“

Er beschreibt, dass er das Gefühl hatte, einen leidenschaftlichen Musiker vor sich zu haben. Er habe einen Kämpfer gesehen, der sein Bestes geben will, weil auch er vom großen Kuchen ein Stück abhaben wollte. Die Entscheidung,  mit Menowin zusammen zu arbeiten, sei aus dem Bauch heraus entstanden.

Er habe fest daran geglaubt, dass Menowin es schaffen würde, das Ruder rumzureißen, obwohl auch er die Skandale während der letzten Staffel mitbekommen habe, bei der Menowin mehrfach auffällig geworden war. Er habe gehofft, mit ein bisschen Schliff und der Chance, sich zu beweisen,

würde aus diesem grobschlächtigen, zornigen jungen Mann ein ganz Großer im Popgeschäft werden.

Foto: Helmut Werner, Richard Lugner, Dieter Bohlen (Opernball 2010)

Der Autor beschreibt Menowins Kindheit als traumatisierend. Er geht nicht näher darauf ein, weiß vielleicht auch nicht mehr, als dass der kleine Junge sowohl den Heroin-Rausch seiner Mutter als  auch die oftmaligen Entzugserscheinungen mitbekommen hat. Oft saß er wohl vergessen vor dem Fernseher, während seine Mutter unansprechbar war.

Aber anstatt sich dies als negatives Beispiel vor Augen zu halten, wird Menowin Teil der gleichen Szene. Um sich Geld für Drogen zu beschaffen, wird er kriminell und über dreißig Mal angezeigt. Das führt dann letztendlich zu den bekannten 2 Jahren Gefängnis. Wie wir wissen, wurden 313 Tage davon zur Bewährung ausgesetzt und jetzt widerrufen. Wieder ist er in alte Muster zurückgefallen, hat eigene Regeln vor die der Gesellschaft gestellt und gegen einfachste Auflagen verstoßen Die restliche Strafe wird er wohl bald antreten müssen. Werner beschreibt es so:

„Anscheinend steht Menowin sein eigenes Ego im Weg. Sein eigener dunkler Menowin – der eben so gar nicht ‚fröhlich‘ ist. Vielleicht sind es auch massive Minderwertigkeits- und Aggressionsprobleme, die therapiert gehören.“

Menowin Fröhlich (c) RTL / Stefan Gregorowius

Er tritt auf der Stelle, kommt nicht weiter mit seiner inneren Entwicklung. Möglicherweise ist der Wille da, aber nicht stark genug, zum Beispiel den Verlockungen des Geldes zu widerstehen. Bis zum Finale soll er 30.000 Euro an Prämien bekommen haben. Werner schreibt, Menowins drei Kinder hätten davon keinen Cent gesehen. Es ging damals durch die Presse, der Mutter seiner Kinder sei sogar der Strom abgestellt worden. Werner bestätigt dies. Erst auf massiven Druck von außen sei der Erzeuger bereit gewesen, Unterhalt zu zahlen.

Kann es sein, dass er mit diesem Verhalten seine Mutter widerspiegelt, die ihn auch immer wieder im Stich gelassen hat?

Trotz aller Sperenzchen, die sich Menowin leistete, gab es einen, der lange an ihn geglaubt hat:

„Mann, alle anderen singen doch Sch*** – hört denn das keiner außer ich?“

Dieter Bohlen spürte die Musik in Menowins Blut, das Gefühl, das in der Stimme mitschwang, wenn er sang. Und er bemerkte sofort, wenn Menowin nicht gut drauf war. Dann gab es auch mal Kritik. Und Menowin war öfter nicht gut drauf. Aber eigentlich machte er nur das, was wir von ihm inzwischen gewohnt sind: er macht, was er will und lässt sich dabei nicht reinreden!

Und genau das war der Anfang vom Ende.

Fortsetzung folgt.

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