Welcher Mobilitätstyp bist du?

Wissenschaftler können teilweise das Essverhalten vorhersagen
Heute entscheidest du  was wir zum Essen und Trinken kaufen.„Sag mir, wie du unterwegs bist, und ich sag dir, wie du isst.“ So könnte man zusammenfassen, was die aktuelle Studie „Geschmackssache – Mobilitätstypen und ihre Unterwegsversorgung“ im Auftrag von Lekkerland herausfand. Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen Mobilität und Konsum unterwegs untersucht und fünf Freizeitmobilitätstypen identifiziert.

„So unterschiedlich die Menschen ihre Freizeit gestalten, so verschieden sind auch die Typen“, erklärt Professor Dr. Sabine Moeller, Professorin an der Roehampton Business School, London, und Leiterin des Competence Centers for Convenience. Dabei beeinflusst die Wahl des Transportmittels – ob Auto, Bus oder Fahrrad – das Ernährungsverhalten unterwegs.

Auf einen Blick: die fünf Freizeitmobilitätstypen und ihr Anteil an der Bevölkerung in Deutschland.

Die fünf Freizeitmobilitätstypen der Studie

1. Die eher jüngeren „Agilen Auto-Paare“ sind viel auf Achse, für kürzere Strecken meist mit Auto oder Fahrrad. Unterwegs kaufen sie sich gerne etwas zum Essen oder Trinken und legen dabei besonderen Wert auf Frische, Qualität und Geschmack. Zu ihren Lieblingsprodukten zählen frische Getränke, Kuchen und Eis.

2. Die „Silber-Homies“ – oft Rentner oder Hausfrauen – sind meist viel zu Hause, unternehmen aber am Wochenende etwas in ihrer Umgebung. Für kürzere Strecken benutzen sie zumeist das eigene Auto oder gehen zu Fuß. Falls sie unterwegs etwas kaufen, sind ihnen Schnelligkeit und Bequemlichkeit wichtig, etwa in Form von Schokoriegeln und kalten Snacks.

3. Viele „Single-ÖPVs“ befinden sich noch in der Ausbildung. Sie sind häufig unverheiratet und kinderlos und viel mit dem öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) unterwegs. Der Preis des Verkehrsmittels ist für sie sehr wichtig. Ihrem Mobilitätsverhalten gemäß ernähren sie sich häufig mit Essen und Trinken zum Sofortverzehr. Besonders gerne mögen sie Salat, Kuchen und kalte Snacks.

4. Die oft verheirateten „Nestbau-Mütter“ leben in Kleinstädten oder auf dem Land und verbringen viel Zeit zu Hause. Am Wochenende unternehmen sie Ausflüge mit dem Auto. Sie kaufen eher selten etwas zum Sofortverzehr und greifen dann zu frischen Getränken, Obst oder Eis.

5. Die tendenziell etwas älteren „Land-Locals“ sind Familienmenschen. Sie sind nicht so umtriebig wie andere Typen, aber doch relativ häufig unterwegs – meist mit dem Auto. Dabei kaufen sie gerne mal Schokoriegel oder warme Snacks wie Bockwurst oder Pizza.

Bei allen Unterschieden haben die fünf Typen eines gemeinsam: Sie greifen unterwegs am liebsten zu kalten Getränken und gehen gerne zum Bäcker.
Studie von: (lekkerland.com/convenience-studie)
Bilder: djd/Lekkerland

Über den Autor

Stephan

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